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Global NCAP empfiehlt ESC in Brasilien

17/11/2015

Bei der Auftaktveranstaltung der neuen „Stop the Crash“-Partnerschaft in Brasilia hat Global NCAP heute die brasilianische Regierung aufgefordert, den  lebensrettenden Schleuderschutz elektronische Stabilitätskontrolle (ESC) zur Pflichtausstattung in allen Neuwagen zu machen. Seit 2014 verfügen  in Brasilien alle Fahrzeuge standardmäßig über ABS und nach Auffassung von Global NCAP sollte dieser Weg nun auch bei ESC beschritten werden.

ESC gilt gemeinhin als wichtigste Entwicklung in Sachen Fahrsicherheit seit Einführung des Sicherheitsgurts. In den Vereinigten Staaten, wo ESC seit 2012 Pflicht ist, geht man davon aus, dass diese Unfallverhütungstechnologie bereits mehr als 6.000 Menschen das Leben gerettet hat.

Außer in den USA ist ESC heute auch in Australien, der EU, Israel, Japan, Kanada, Neuseeland, Russland, Südkorea und der Türkei Pflicht. In Argentinien steht die Einführung kurz bevor.

In ihrem jüngsten Global Status Report on Road Safety prangert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) an, dass die internationalen Automobil-hersteller, die in einkommensstarken Ländern der ESC-Pflicht genügen müssen, “in Ländern, in denen die ESC-Vorschrift nicht gilt, das gleiche Modell  ohne diese lebensrettende Technologie anbieten können.“

Um unterschiedliche Regelungen in Sachen Sicherheitstechnologien zu vermeiden, plädiert die WHO dafür, ESC zwingend für alle Fahrzeuge vorzuschreiben.“ Die Organisation betont, dass das Lebensrettungspotenzial dieser Technologie, die auch in Nutzfahrzeugen (wie Lkws, Busse und Mini-Busse) wirksam eingesetzt wird, noch längst nicht für alle Fahrzeuge weltweit voll erschlossen ist.

Eine von Global NCAP vor kurzem in Auftrag gegebene Studie hat gezeigt, dass in Brasilien bis zum Jahr 2030 rund 34.000 Leben gerettet und mehr als 350.000 schwerverletzte Unfallopfer vermieden werden könnten, wenn die UN-Fahrzeug-sicherheitsbestimmungen - einschließlich ESC - in Brasilien gesetzlich verankert würden.

David Ward, Generalsekretär von Global NCAP und Vorsitzender der Stop the Crash-Partnerschaft, sagte: “ESC ist eine unverzichtbare lebensrettende Technologie, mit der Unfälle gänzlich vermieden und nicht nur deren Folgen abgemildert werden können. Unsere aktuelle Studie zeigt, dass durch Einführung von ESC und einer Reihe weiterer UN-Regelungen in Brasilien hunderttausende Tote und Schwerverletzte im Straßenverkehr vermieden werden könnten. Deshalb empfiehlt Global NCAP der brasilianischen Regierung, zusätzlich zu der 2014 getroffenen Entscheidung zur verbindlichen Einführung von ABS jetzt auch ESC vorzuschreiben.“

Anmerkung der Redaktion:

An der #STOPTHECRASH Informationskampagne unter der Leitung von Global NCAP beteiligen sich u. a. der ADAC, Autoliv, Bosch, Continental, Denso, Thatcham, ZF-TRW und die Toward Zero-Stiftung.

Alle Partner eint das gemeinsame Engagement zur Förderung moderner Fahrsicherheitstechnologien im Sinne der Global Goals der Vereinten Nationen und des Jahrzehnts der Verkehrssicherheit (Decade of Action for Road Safety).

Die #STOPTHECRASH Kampagne von Global NCAP präsentiert am 17. November in Brasilia eine Live-Fahrdemonstration der wichtigsten Unfallvermeidungssysteme für Delegierte und Vertreter der Medien im Rahmen der zweiten Globalen Konferenz für mehr Verkehrssicherheit unter dem Vorsitz der brasilianischen Regierung.

Hier finden Sie das Programm zur Live-Fahrdemonstration

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Kampagne unter  www.stopthecrash.org

Über den Twitter Feed @stopthecrash gibt es alle Neuigkeiten zur Kampagne zum Folgen und Teilen.

 

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