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Continental liefert optimalen Grip für den Profi-Radsport

Technologie

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06/08/2015
 
  • Erfolge bei Tour de France, Ironmen Hawaii und Weltmeisterschaften
  • „Engineered and made in Germany“ : Fahrradreifen-Produktion in Korbach, Hessen
  • Vorsprung durch Investitionen in Forschung und Entwicklung

Die Tour de France 2015 ist Geschichte. Sie führte über 3.360 Kilometer und 21 Etappen neben Frankreich auch durch Belgien und die Niederlande, ehe sie am 26. Juli traditionsgemäß auf dem Champs-Élysée in Paris zu Ende ging. Geblieben sind die Erinnerungen an mutige Ausreißversuche, kilometerlange Alleinfahrten, spektakuläre Massensprints in den Tälern und triumphale Bergankünfte auf den Gipfeln der Alpen und Pyrenäen. Unvergessen auch die tragischen Momente, wie der Massensturz, bei dem Tony Martin sich als Gesamtführender auf der sechsten Etappe das Schlüsselbein brach. Mit bitterem Lächeln streifte er an- schließend unter Schmerzen auf dem  Siegerpodest noch einmal das gelbe Trikot über, das er sich auf der vierten Etappe mit dem Rad eines Anderen erkämpft hatte (nach einer Panne übernahm er das Rad von Teamkollege Matteo Trentin, um nicht auf den Materialwagen warten zu müssen), und wusste in diesem Moment bereits, dass er nicht würde weiterfahren können. Sein Aus- fall war allerdings nicht der einzige. Nur 160 der 198 Piloten erreichten das Ziel.

Das Team Movistar fuhr in der Mannschaftswertung auf den ersten Platz

 

Erfolgreich bei der Tour de France

Für drei Wochen rückte damit das härteste Radrennen der Welt den Radsport in den Mittelpunkt der nationalen wie internationalen Sportberichterstattung und rief einmal mehr in Erinnerung, dass Continental auch im Fahr-radbereich zu den führenden Reifenherstel-lern zählt. Denn beim Rennen um das Gelbe Trikot entscheidet nicht zuletzt die Qualität und Zuverlässigkeit der Reifen über die Siege und Platzierungen. Bei der Tour de France ist der Reifenpoker inzwischen vergleichbar mit der Formel 1. Zahlreiche Spitzenteams setzen deshalb schon seit Jahren auf die Technolo-gie-Kompetenz der Continental-Entwickler. 


Gleich fünf Teams waren in diesem Jahr auf Continental-Reifen unterwegs: BMC-Racing aus den USA, Team Lotto-Soudal aus den Niederlanden, das spanische Movistar Team, das italienische Team Lampre-Merida sowie das Team Orica Green Edge aus Australien. Auch in diesem Jahr wurden wieder beein- druckende Erfolge belohnt. Vom Team Movistar belegten Nairo Quintana aus Kolumbien den zweiten Platz und der Spanier Alejandro Valverde den dritten Platz in der Gesamt-wertung. Hinzu kamen sieben Etappensiege, allein vier davon durch Sprintstar André Greipel vom Team Lotto Soudal, der in der Sprinter-Wertung (grünes Trikot) insgesamt auf Platz zwei fuhr. BMC-Racing gewann zwei Etappen, Lampre-Merida eine. In der Team-wertung eroberte das Team Movistar, dessen Kapitän Nairo Quintana auch noch bester Jungprofi (weißes Trikot) und zweiter in der Wertung des besten Bergfahrers (grünes Trikot) wurde, den ersten Platz.

André Greipel vom Team Lotto Soudal bei einem seiner vier Etappensiege

 

Für die einzelnen Etappen hatten die Fahrer zwei Reifenmodelle zur Auswahl: den Conti- nental Competition und den Continental  Podium II. Während der Continental Compe- tition als Allrounder für nahezu alle Einsätze  genutzt wurde, war der Continental Podium II bei den Zeitfahr-Etappen die erste Wahl  dieser Teams.

„Engineered and made in Germany“: Fahrradreifen-Produktion in Korbach, Hessen

Die im hessischen Korbach handgefertigten Spezialpneus wiegen kaum 250 Gramm und bestehen im Unterschied zu anderen Fahrrad-reifen aus einem dicht ummantelten Schlauch, dessen Oberseite mit einem diamantierten Pro- fil versehen ist und in dessen Innerem Drücke bis zu 15 bar wirken. Galten lange Zeit schmale Reifen mit hohem Luftdruck als besonders schnell – so sind bei heutigen Rädern mit einem Mindestgewicht von 6,8 kg ein Trend zu breiteren Reifen mit komfortablen 25mm Breite bei 6,5 Bar gängig. Der bessere Roll- widerstand wird auch in Kombination mit breiteren Felgen erzielt. Hinzu kommt ein konstruktionsbedingter Vorteil: Da die Schlauchreifen direkt auf die Felge geklebt werden, können sie auch bei Druckverlust nicht abspringen. Markantestes sichtbares Merkmal ist die rollwiderstandsoptimierte, extrem schmale Aufstandsfläche, die auch bei Bergabfahrten mit streckenweise bis zu 100 km/h Lenkbefehle und Bremskräfte sicher auf die Straße überträgt. Continental ist der einzige deutsche Fahrradreifen-Hersteller mit inländischer Produktion in Korbach, Hessen, wo sich täglich zahlreiche Ingenieure mit der Materialforschung für Räder und Zubehörteile beschäftigen. Nicht zuletzt hat die kontinuier- liche Weiterentwicklung der Reifentechno-logien maßgeblichen Anteil daran, dass der Stundendurchschnitt seit dem Start des ersten Etappen-Radrennens der Welt im Jahr 1903 von 25 auf mittlerweile nahezu 40 Kilometer anstieg und das bei stetig schwieriger wer-denden Streckenprofilen.

Nairo Quintana vom Team Movistar wurde zweiter im Gesamtklassement und in der Bergwertung sowie bester Nachwuchsfahrer

 

Erfolge auch in zahlreichen anderen Fahrrad-Disziplinen

Auch abseits der Tour de France unterstüt- zen Fahrrad-Rennreifen von Continental  die besten Athleten der Welt. Bei der Welt-meisterschaft der Straßenradfahrer war die deutsche Radsportlerin Lisa Brennauer mit der nahezu optimalen Ausbeute von zwei Goldmedaillen in Mannschafts- und Einzel-zeitfahren sowie einer Silbermedaille im Straßenrennen die erfolgreichste Athletin.  Mit insgesamt drei Gold- und zwei Silberme-daillen entschied die von Continental ausge-rüstete Mannschaft des Bundes Deutscher Radfahrer die Medaillenwertung für sich.


Auch in Zweirad-Disziplinen mit vergleichs-weise geringerer medialer Aufmerksamkeit setzen die Top-Fahrer auf Continental. Einer von ihnen ist Sebastian Kienle. Der Karlsruher wurde im vergangenen Jahr Ironman Euro-pameister in Frankfurt und Ironman Welt-meister auf Hawaii, wo zwischen knapp vier Kilometer Schwimmen und einem Marathon 180 km auf dem Fahrrad zurückgelegt wer-den müssen. 

Sebastian Kienle beim Ironman Hawaii 2014

Gee Atherton bei der UCI Downhill Weltmeisterschaft 2014

 

Der wohl bekannteste Mountainbiker und Youtube-Wunder Danny MacAskill ist Mar-kenbotschafter von Continental und erzielte bisher mit seinen Videos über 160 Mio. Aufrufe.


Zu den erfolgreichsten Mountainbikern welt-weit zählt Julien Absalon vom Team BMC. Der Franzose ist amtierender und mehrfa-cher UCI Weltmeister, Europameister sowie Französischer Meister im Cross Country.


Noch etwas exotischer ist die Britin Rachel  Atherton unterwegs. Die ehemalige „Young Sports Woman of the Year“ des Times Ma- gazin ist eine der erfolgreichsten Downhill- Fahrerinnen überhaupt und konnte bereits mehrere Weltmeistertitel in dieser MTB- Spezialdisziplin gewinnen. Auch ihre Brüder Dan und Gee (aktueller UCI Weltmeister Downhill) zählen zur Weltelite, die mit Conti-nental bereift im Einsatz sind.

 

Vorsprung durch Investitionen in Forschung und Entwicklung 

Sie alle profitieren unter anderem von der in-novativen BlackChili-Compound. So heißt die revolutionäre Laufstreifenmischung, die auf den aktuellsten Erkenntnissen der Polymer- und Rohmaterialforschung basiert. Für Black-Chili werden neu entwickelte synthetische Kautschuke mit bewährtem Naturkautschuk gen veredelt. Diese Kautschuke werden mit speziell entwickelten Rußpartikeln vermengt, die in Form und Oberflächeneigenschaft je nach Einsatzzweck des Reifens optimiert werden. Reifen mit BlackChili-Compound er-reichen ein noch nie da gewesenes Grip- und Leistungsniveau. Gegenüber den Silika-Reifen haben BlackChili-Reifen einen um 26 Prozent niedrigeren Rollwiderstand, einen um 30 Pro- zent höheren Grip und eine um fünf Prozent höhere Laufleistung. Die BlackChili-Compound wird kontinuierlich weiterentwickelt und für die individuellen Einsatzbereiche der Rennräder oder MTBs optimiert. Der Geschwindigkeits- und Grip-Gewinn ist dabei deutlich spürbar. Die BlackChili-Compound wird derzeit aus-schließlich in Korbach produziert.


Andreu Lacondeguy gewann 2014 die Red Bull Rampage

 

Die besondere Performance von Fahrradreifen der Premium-Reifenmarke Continental hat eine lange Tradition. Immerhin begann der Continental-Konzern mit der Entwicklung und serienmäßigen Fertigung bereits 1892. Nach mehreren Verbesserungen im Aufbau, die vor allem der Stabilisierung dienten, erhielt der Reifen 1904 sein erstes Profil – und zwar in Längsrichtung. Denn bei den damaligen Geschwindigkeiten war das Problem weniger das Durchrutschen der Aufstandsfläche als das seitliche Abgleiten. Erst 1909 starteten  die Hannoveraner dann mit der Produktion von Autoreifen.