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Continental-Mischungstechnologie erhöht Grip von adidas-Laufschuhen um bis zu 30 Prozent

Technologie

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22/08/2016

 

  • Bereits mehr als 10 Millionen Schuhpaare verkauft
  • Grip-Gewinn bei allen Witterungsbedingungen
  • Zahlreiche Profi-Läufer setzen auf die Traktions-Mischung von Cotinental - Drei Marathon-Weltrekorde sprechen für sich

Auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheint Sportinteressierten der aktuelle Aufruf des Reifenherstellers Continental. Die Hannoveraner suchen gemeinsam mit dem Fachmagazin SPORTSFREUND acht laufinteressierte Markenbotschafter für das neu zu formierende Continental GripTeam. Doch so ungewöhnlich, wie er scheinen mag, ist dieser Aufruf gar nicht. Denn die Chemiker, die sonst am Technologie-Standort Hannover-Stöcken Hochtechnologie-Gummimischungen für den perfekten Grip von Hochgeschwindigkeits-Sommer- und -Winterreifen entwickeln, stellen ihre Expertise auch dem Sportartikel-Hersteller adidas zur Verfügung. Schließlich gilt für Reifen analog wie für Läufer: Mehr Grip ermöglicht eine bessere Kraftübertragung und damit auch schnellere Zeiten. Und das mit überragendem Erfolg, was belegt wird durch die allesamt in Berlin erlaufenen Marathon-Weltrekorde der Kenianer Patrick Makau (2011), und Wilson Kipsang (2013) und Dennis Kimetto (2014). Zahlreiche Streckenrekorde über die Marathon-Distanz unter anderem in London, Tokio und Hannover zeigen, dass die Mischung offensichtlich maßgeblich für das erreichbare Grip-Niveau ist.

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Immer mehr Läufer siegen dank der Traktions-Mischung von Continental

All diese Bestzeiten kamen zustande auf Laufschuhen von adidas, deren Sohlen auf einer vom Reifen-Hersteller Continental entwickelten Technologie basieren: einer speziellen Hoch-Traktions-Mischung, die zahlreiche Spitzenathleten auch bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro genutzt haben. Aus deutscher Sicht zum Beispiel die Marathon-Zwillinge Anna und Lisa Hahner, die in Brasilien erstmals gemeinsam einen Marathon gelaufen sind. Vor diesem Hintergrund ist es kein Wunder, dass neben den Profis auch immer mehr Freizeitsportler den Technologie-Vorsprung für sich nutzen wollen, den die Laufschuhe aus der Kooperation von adidas und Continental ihnen offensichtlich bieten. Bereits mehr als 10 Millionen Schuhpaare aua den Segmenten Running, Outdoor und Winter wurden bereits verkauft, Tendenz steigend. Sogar im Segment Life Style wird die Continental-Technologie heute eingesetzt.

Und nun suchen Continental und SPORTSFREUND Markenbotschafter, die diese Technologie zwölf Monate lang selber einsetzen und ihre Erfahrungen damit aktiv in die Öffentlichkeit tragen. Per Video-Blog sollen die GripTeam-Mitglieder über ihre persönlichen Erlebnisse mit dem „besonderen Material“ berichten. Ferner wird der SPORTSFREUND die acht Auserwählten ein Jahr lang kontinuierlich redaktionell begleiten. Alle Markenbotschafter dürfen zudem hinter die Kulissen der Forschung und Entwicklung für Reifen schauen und erhalten exklusiven Zugang zum Testgelände Contidrom, was der Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich ist. Und sie werden an Laufveranstaltungen teilnehmen, u.a. Steelman Hannover 2016 und Hannover Marathon 2017. Dass sie auch eine hochwertige und exklusive Laufausstattung aus adidas-Schuhen, Laufoutfit und Tasche erhalten, versteht sich quasi von selbst.

Hochtechnologie für besten Grip

Rund drei Jahre lang haben Continental und adidas an dem Projekt gearbeitet, ehe 2009 erstmals ein Prototyp in einem regulären Rennen zum Einsatz kam. Der ehemalige Marathon-Weltrekordhalter Haile Gebrselassie trug ihn beim Silvesterlauf in Trier. Auf nasser Strecke, die teilweise über Kopfsteinpflaster führte, siegte er souverän. Der entscheidende Faktor war seiner Aussage nach der extrem hohe Grip, den die Sohle gewährleistet hat. Bis dahin waren jedoch gewaltige Herausforderungen zu überwinden. Denn Reifen und Schuhsohlen haben zwar gemeinsam, dass beide die jeweils einzige Verbindung zur Straße sind und entsprechend alle Kräfte übertragen müssen. Doch anders als bei einem rollenden Reifen ist beim Laufen jeder Schritt ein einzelner Beschleunigungsvorgang – egal wie rund und ausgeglichen ein Laufstil auch sein mag.

Rund 35.000 Mal stößt sich ein durchschnittlicher Marathonläufer auf den etwas mehr als 41 Kilometern vom Boden ab. Je besser dabei die Bodenhaftung ist, umso besser ist auch der Vortrieb. Gleichzeitig benötigt der Läufer aber auch eine gewisse rotative Freiheit, damit es nicht zu Verletzungen kommt. Dieser Spagat verlangte den Materialentwicklern zu Beginn der Zusammenarbeit denn auch einiges ab. Wenn schon erste „Probemuster“ frühzeitig bestätigten, dass Continental in der Lage wäre, gegenüber den bisherigen Sohlen nennenswerte Verbesserungen zu erzielen, so schossen die ersten Experimente mit Gummimischungen von Motorrad-Regenreifen doch deutlich über das Ziel hinaus. So führten sie zu Ergebnissen, mit denen man hätte Wände hoch laufen können. Darübr hinaus musste auch berücksichtigt werden, wie sich die Materialien in den Produktionsprozessen in der Fertigung der Schuhe verhalten würden.

Technologie-Kooperation mit adidas läuft bereits seit 2007

Die Zusammenarbeit zwischen Continental und adidas begann bereits 2007. Und es war auch ein wenig Zufall im Spiel, als sich Entwickler beider Unternehmen auf einem Workshop kennen lernten und dort über die Herausforderungen ins Gespräch kamen, die es zu meistern gilt, wenn man den Grip von Gummimischungen maximal steigern will. Im Zuge des Gedankenaustausches bekundeten die adidas-ler schließlich das grundsätzliche Interesse an einer Kooperation. Und so schlug auf Seiten von Continental die Stunde jener Experten, deren Gummi-Lösungen sonst Pkw oder SUV helfen, ihre Bremswege massiv zu verkürzen, Kurvengeschwindigkeiten zu erhöhen und den Rollwiderstand zu reduzieren. Je nach Modell reduzierten sie die Traktion bei gleichzeitig reduziertem Schlupf um bis zu 30 Prozent – auf trockener und nasser Strecke gleichermaßen und sogar in gänzlich unterschiedlichen Temperaturbereichen. Der Erfolg der Kooperation führte schließlich dazu, dass die Spezialisten auch über den Tellerrand der Laufschuhe hinaus blickten. So entstanden im Laufe der Zeit auch Freizeit-Outdoor- und Bergschuhe mit Continental-Sohle sowie ein innovativer Snowboard-Schuh, der unter dem Namen Blauvelt vertrieben wird.

Das Continental GripTeam

Die Bewerbungsfrist für das Continental GripTeam läuft übrigens noch bis zum 19. September. Gesucht werden „Junge Wilde“ genauso wie Eltern, Geschäftsleute, Outdoor- und Fahrradfreunde, „Mid-Ager“ und „Best-Ager“. Hauptsache, sportlich, gesundheitsbewusst, neugierig, technologiebewusst – und bereit, ihre Laufbe-geisterung in Form von bewegenden Geschichten und emotionalen Bildern zu teilen. Wer mit in das aufregendste Laufjahr seines Lebens starten möchte, macht einfach ein (Handy-)Video, aus dem ersichtlich wird, warum das Continental GripTeam erst mit ihm so richtig „griffig“ wird, und sendet es an die Mailadresse gripteam@sportsfreund-magazin.de.  In der SPORTSFREUND-Ausgabe, die Ende September erscheint, wird dann das Continental GripTeam vorgestellt.