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Mann im Auto auf der Autobahn

Presse

Drei überlebenswichtige Fragen beim Neuwagenkauf

05/05/2016
  • Wer beim Kauf eines Neuwagens darauf achtet, dass das Fahrzeug serienmäßig mit sämtlichen Sicherheitssystemen ausgestattet ist, sichert sich den optimalen Schutz
  • Wichtiger Beitrag, um die Zahl der Unfälle und Straßenverkehrsopfer in Großbritannien zu senken
  • Jeder Neuwagen sollte serienmäßig mit dem Automatischen Notbremsassistenten (AEB) ausgestattet sein
  • Autohersteller und Händler sind gefragt, um den Verbraucher zu erläutern, was moderne Fahrerassistenzsysteme leisten und warum sie so wichtig sind
  • Kaufinteressenten sollen klare Auskunft erhalten, welche Fahrzeuge serienmäßig über die höchste Sicherheitsausstattung verfügen

Anlässlich der London Motor Show 2016 wollen im Rahmen der Global NCAP #STOPTHECRASH-Partnerschaft vier wichtige Größen der Automobilwelt gemeinsam dafür sorgen, dass Verbraucher vor einem geplanten Neuwagenkauf wissen, welche überlebenswichtigen Fragen sie ihrem Händler stellen müssen:

1. Wie schneidet das Fahrzeug im Euro NCAP-Test ab?

2. Ist das Fahrzeug - serienmäßig - mit AEB ausgestattet?

3. Was kann ich selbst tun, um das Fahrzeug noch sicherer zu machen?

Mit der Sensibilisierung der Messebesucher für diese drei wichtigen Fragen wollen Thatcham Research, Bosch, Continental und ZF TRW gemeinsam dazu beitragen, die aktuelle Zahl von derzeit jährlich 100.000 Auffahrunfällen in Großbritannien zu senken und sicherstellen, dass Verbraucher bei ihrem nächsten Autokauf auf ein Maximum an Sicherheit achten.

Die Vorteile von AEB sind eindeutig belegt. Aus einer im Jahr 2015 von NCAP veröffentlichten Studie geht hervor, dass durch AEB die Zahl der Auffahrunfälle im Straßenverkehr um 38 Prozent zurückgegangen ist. Trotz dieser Statistik und der Tatsache, dass die Hersteller gute Fortschritte bei der Verfügbarkeit dieser Technik gemacht haben, sind in Großbritannien derzeit lediglich 17 Prozent aller angebotenen Neuwagen serienmäßig mit AEB ausgerüstet.

“Die serienmäßige Ausstattung mit dem Automatischen Notbremsassistenten sollte bei jeder Neuwagen-Kaufentscheidung oberste Priorität haben”, forderte David Ward, Generalsekretär des Global New Car Assessment Programme (Global NCAP). „Fast alle Autohersteller bieten diese Technologie in irgendeiner Form an. Auch wenn der Gesetzgeber sie bislang nicht zwingend vorschreibt, raten wir den Verbrauchern, von ihrer Wahlfreiheit Gebrauch zu machen und sicherzustellen, dass jeder Neuwagen verpflichtend mit diesem lebensrettenden System ausgestattet wird.” Auf der Messe finden laufend Vorführungen statt, die das Sicherheitsplus durch AEB eindrucksvoll demonstrieren. Am Stand von #STOPTHECRASH können sich Besucher auf der von Thatcham Research bereitgestellten Website unter www.thatcham.org/aeb-fitment darüber informieren, welche Neuwagen serienmäßig über AEB verfügen. Die Angaben zu den Sicherheitsspezifikationen werden regelmäßig aktualisiert.

Reifen sind die einzige Verbindung zur Straße

Ein weiteres Schwerpunktthema ist die Reifensicherheit. Vertreter von Continental zeigen vor Ort, wie sich unzureichende Reifenprofiltiefe auf die Fahrsicherheit auswirkt. Derzeit ist in Großbritannien eine Mindestrestprofiltiefe von 1,6 mm vorgeschrieben. Tests haben jedoch gezeigt, dass Reifen bei diesem Abnutzungsgrad nur noch 55 % ihrer Leistung erbringen. Im Sinne eines vernünftigen Kompromisses zwischen Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Vertrauen des Fahrers in sein Fahrzeug rät Continental deshalb, die Reifen auszutauschen, wenn sie bis auf drei Millimeter abgefahren sind. Der Reifenhersteller will den Fahrern den möglichen Sicherheitsgewinn dieser Maßnahme verdeutlichen. Untersuchungen* haben nämlich gezeigt, dass 40 Prozent aller Fahrer noch nie die Reifenprofiltiefe geprüft haben. Sie verlassen sich ausschließlich auf die nächste Inspektion, 20 Prozent aller Fahrer geben sogar zu, nicht mal zu wissen, wie man die Profiltiefe prüft.

“Nachgewiesenermaßen passieren drei Viertel aller Kollisionen bei Geschwindigkeiten unter 32 km/h“, erläuterte David Ward. “Dabei könnte bereits durch ein einfaches AEB-System in Verbindung mit vernünftiger Reifensicherheit der Großteil dieser Unfälle vermieden werden.“

Informationen für Verbraucher zum Thema Sicherheitssysteme und Unterstützung bei der Kaufentscheidung

Eine aktuelle Studie** hat gezeigt, dass Fahrer eher bereit sind, in ein erstklassiges Navigationssystem und Digitalradio zu investieren, als in Sicherheitssysteme. #STOPTHECRASH ist der Ansicht, dass die Verbraucher hier umdenken und dem Mehr an Sicherheit im Straßenverkehr höhere Priorität einräumen sollten. “Weniger als die Hälfte der Konsumenten ist bereit, beim Autokauf für Sicherheitssysteme tiefer in die Tasche zu greifen. Damit verpassen sie eine wichtige Chance, Leben zu retten“, monierte Ward. “Der einfachste Weg, um die Akzeptanz von Sicherheitstechnologien wie AEB zu steigern, liegt natürlich darin, alle Neuwagen serienmäßig damit auszustatten. Damit die Autofahrer aber tatsächlich umdenken, bedarf es besserer und leichter zugänglicher Informationen über die Funktionsweise und Vorteile dieser Technologien. Wir glauben, dass hier vor allem die Hersteller und Händler gefordert sind.”

Anmerkungen der Redaktion

*Studie durchgeführt von Continental Tyres
**Für den
Whatcar.com Intelligence Report wurden 2016 im Zeitraum Februar bis März 981 Autofahrer befragt

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