Produkte für PKW / Van / 4x4

Continental TireNews | Vision Zero: Keine Verkehrstoten, keine Verletzten, keine Unfälle

25/05/2016
  • Continental-Divisionen Chassis & Safety und Reifen sind offizieller Partner der Global NCAP-Kampagne „Stop the Crash“ für mehr Verkehrssicherheit

  • Globale Ziele für nachhaltige Entwicklung

Das Streben nach individueller Mobilität ist einer der Motoren des Fortschritts, eine der tragenden Säulen leistungsfähiger Wirtschaftsstandorte und Ausdruck persönlicher Freiheit in modernen Gesellschaften. Heute entfallen auf jeden der rund 40 Millionen deutschen Haushalte statistisch betrachtet 1,1 Pkw. Und trotz hervorragend ausgebauter öffentlicher Transportsysteme im Nah- und Fernverkehr sowie dem Entstehen alternativer Konzepte wie Car-Sharing auf der einen und erheblichen Betriebskosten auf der anderen, belegen aktuelle Umfragen wie die Continental Mobilitätsstudie 2015, dass ein Ende automobiler Leidenschaften in Deutschland nicht zu erkennen ist. In einer repräsentativen Umfrage gaben 97 Prozent der Befragten an, Autofahren sei komfortabel, 93 Prozent gaben an, Autofahren mache Spaß. Und 85 Prozent der Studienteilnehmer zwischen 18 und 30 Jahren waren sicher: Wenn es der Geldbeutel erlaubt, wollen sie auf ein eigenes Auto nicht verzichten. Schon 2014 ermittelte das Sozialforschungsinstitut Forsa, dass jeder fünfte Deutsche mit seinem Auto spricht. Jeder zehnte gibt ihm einen Namen und jeder zwanzigste unterschreibt den Satz: „Mein Auto ist mir so wichtig, wie ein Familienmitglied“.

In Deutschland sterben täglich zehn Menschen im Straßenverkehr

Mobilität hat aber auch Schattenseiten. Auf gut 30 Milliarden Euro pro Jahr beziffert die Bundesanstalt für Straßenwesen die volkswirtschaftlichen Kosten durch Unfälle im Straßenverkehr. Denn trotz aller Bemühungen um die Reduzierung von Verkehrsunfällen und deren Folgen vergeht kein Tag, ohne dass Menschen auf unseren Straßen schwer verletzt oder sogar getötet werden. Zwar hat die Zahl der bei Straßenverkehrsunfällen Getöteten im Jahr 2013 mit 3.339 einen historischen Tiefstand erreicht, doch seitdem sind die Zahlen wieder leicht angestiegen. 2014 waren es 3.380 und 2015 waren es 3.475 Verkehrstote. Der Global Status Report der Weltgesundheitsorganisation WHO von 2015 weist darauf hin, dass jährlich trotz aller Bemühungen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit rund 1,25 Millionen Menschen an den Folgen von Verkehrsunfällen sterben. Damit steht Deutschland im internationalen Vergleich zwar verhältnismäßig gut dar, doch auch hierzulande sterben an jedem Tag im Jahr noch immer durchschnittlich zehn Menschen im Straßenverkehr. Das ist, trotz aller bereits in der Vergangenheit erzielten Erfolge, eine Bilanz des Schreckens. Als einer der führenden internationalen Automobil-zulieferer und Reifenhersteller für die Erstausrüstung engagiert sich Continental bereits seit vielen Jahren für Verkehrssicherheit und sieht sich aufgrund der außergewöhnlichen Kompetenz auf dem Gebiet von Fahrsicherheitssystemen als maßgeblicher Impulsgeber, wenn es darum geht, die Zahl der Verkehrstoten und -verletzten sowie die Zahl der Verkehrsunfälle durch den verstärkten Einsatz innovativer Technologien kontinuierlich zu reduzieren.

Die Hannoveraner sind davon überzeugt, dass Verbesserungen beispielsweise durch die konsequente Nutzung bereits bestehender Serientechnologien als Standardausstattung auch im Kompaktklasse- und Kleinwagensegment ohne Weiteres möglich sind. Das Unternehmen unterstützt deshalb die „Stop the Crash“-Kampagne von Global NCAP als offizieller Partner – und zwar sowohl mit der Division Chassis & Safety als auch mit der Division Reifen, die als exklusiver Reifenpartner auftritt. Erklärtes Ziel ist die Aufklärung der Autofahrer weltweit über Wirkung und Nutzen bestehender Unfallvermeidungs-Technologien, das Werben für die Ausstattung insbesondere von Klein- und Kompaktklassefahrzeugen durch die Fahrzeughersteller sowie die Sensibilisierung für die herausragende Rolle der Reifen als einzige Verbindung zur Straße, um letztlich die Autofahrer zu motivieren, mehr Zeit für die Kontrolle und Wartung von korrektem Reifen-Luftdruck und ausreichender Profiltiefe aufzuwenden. Gemeinsam mit allen anderen Partnern, zu denen neben Automobilzuliefern wie Autoliv, Bosch, Denso, ZF TRW auch Consumer International, der ADAC und Thatcham Research gehören, will man darauf hinwirken, dass die Ausstattung von Kleinwagen und Fahrzeugen der Kompaktklasse auch in den bevölkerungs-starken Schwellenländern mit eben diesen Technologien zum Standard wird. Eine Motivation könnte dabei sein, in den regionalen NCAP-Rankings die höchste Klasse (*****) zu erhalten. Zumindest sollten aber die von den United Nations  empfohlenen Mindeststandards eingehalten werden und somit weltweit möglichst zeitnah keine Null-Sterne-Fahrzeuge“ (#nozerostarcars) mehr geben.

Start

Continental ist offizieller Partner von „Stop the Crash“ von Global NCAP

Global NCAP ist die Dachorganisation der neun Verbraucherorganisationen (NCAPs) für die Bewertung der Sicherheit von Neufahrzeugen weltweit mit Sitz in London, England. Die für Europa zuständige Unterorganisation nennt sich Euro NCAP. Das European New Car Assessment Programm – Europäisches Neuwagen-Bewertungs-Programm – ist eine Gesellschaft europäischer Verkehrs-ministerien, Automobilclubs und Versicherungsverbände mit Sitz in Brüssel. Die Organisation führt Crashtests mit neuen Automobilen durch und bewertet anhand der Ergebnisse deren Sicherheitsausstattung im Vergleich zum Wettbewerb. Seit Februar 2009 wird in Europa die gesamte Sicherheitsausstattung der Fahrzeuge mit bis zu fünf Sternen ausgezeichnet. Ursprünglich gegründet wurde Euro NCAP 1996 für das britische Verkehrsministerium. In den Folgejahren schlossen sich weitere europäische Institutionen dem Programm an. Die International Consumer Research & Testing (ICRT) als Dachorganisation zur Verwaltung von gemeinschaftlich durchgeführten vergleichenden Warentests, Markt- und Produktrecherchen ist ebenso Euro-NCAP-Mitglied wie beispielsweise der deutsche ADAC.

Conti-Partner-logo

Im Zuge der im November 2015 gestarteten und zunächst bis 2018 terminierten „Stop the Crash“-Kampagne soll darauf hingewirkt werden, dass die Ausstattung von Kleinwagen und Fahrzeugen der Kompaktklasse mit modernen Fahrsicherungssystemen zum Standard wird und die höchste NCAP-Klasse erreicht wird. Erste Schritte wurden bereits unternommen. So müssen für ein Fünf-Sterne-Testergebnis seit 2015 mindestens 70 Prozent der maximal 13 erreichbaren Punkte im Testsegment „Fahrerassistenzsysteme, Safety Assist“ erreicht werden. Die Gewichtung dieses Teil-Segmentes in der Gesamtbewertung erhöhte sich schon 2014 von zehn auf 20 Prozent.

Ebenfalls seit 2014 untersucht die europä-ische Sicherheitsbehörde, wie gut so genannte automatische Notfallbremssysteme (AEB) in neuen Fahrzeugmodellen Gefahren erkennen und so die Verkehrsteilnehmer unmittelbar vor Unfällen bewahren können. In der Regel werden bislang Systeme verbaut, die insbesondere Kollisionen zwischen Fahrzeugen vermeiden helfen. Nur wenige Lösungen sind auch für die Erkennung von Fußgängern geeignet. Ein Grund, warum die Reduzierung von Verkehrstoten und Schwerverletzten bisher vor allem den Fahrzeuginsassen zu Gute kam. Weiterentwickelte Systeme sollen nun helfen, Fußgänger und Zweiradfahrer besser zu schützen. Zu dieser Gruppe zählten in 2014 nahezu die Hälfte (47%) aller 26.000 Verkehrstoten in Europa. Unabhängige Untersuchungen in Deutschland und Großbritannien lassen darauf schließen, dass zumindest 20 Prozent dieser Verkehrs-opfer durch den Einsatz spezieller AEB-Systeme verhindert werden könnten. Denn die meisten Unfälle mit plötzlich auftretenden Personen im Straßenverkehr ereignen sich, weil Autofahrer gar nicht, zu spät oder aber zu vorsichtig bremsen. Euro NCAP wird deshalb die Tests von AEB-Systemen zur Vermeidung von Fahrzeugkollisionen zügig auf jene Systeme ausdehnen, die auch Fußgänger erkennen und sie somit wirksam vorm Kollisionen mit Fahrzeugen schützen können.

Die globalen Ziele für eine nachhaltige Entwicklung

Am 25. September vergangenen Jahres haben die Vereinten Nationen (UN) die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung („Global Goals for Sustainable Development“) verabschiedet. Sicherheit im Straßenverkehr ist eines der Ziele für Gesundheit und urbane Räume („Goals for Health and Cities“). Konkret soll weltweit bis zum Jahr 2020 die Zahl der Personenschäden und Getöteten im Straßenverkehr gegenüber 2010 halbiert werden. Die Global Goals und das Ziel der Senkung der Verkehrsopferzahlen sind die bislang stärkste Verpflichtung der UN zur Vermeidung von Unfällen im Straßenverkehr überhaupt. Damit steigt auch die Dringlichkeit von Maßnahmen im Sinne des UN-Jahrzehnts der Verkehrssicherheit („UN Decade of Action for Road Safety“). Zur nachhaltigen Erreichung der Global Goals und der Unfallkennzahlen setzt die UN auf Multi-Stakeholder-Partnerschaften. So ist auch die „Stop the Crash“-Partnerschaft eine Initiative, die sich für die Förderung von Unfallvermeidungs-Technologien einsetzt – mit dem Ziel, dass tödliche Verkehrsunfälle eines Tages weltweit der Vergangenheit angehören. Als offizieller Partner der „Stop the Crash“-Kampagne von Global NCAP unterstützt Continental intensiv sowohl die Global Goals als auch die UN Decade of Action for Road Safety.

www.stopthecrash.org

Kontakt
Alexander Bahlmann
Alexander Bahlmann

Leiter Kommunikation / Öffentlichkeitsarbeit Pkw-Reifen

Continental AG l Divison Reifen

Büttnerstraße 25

30165 Hannover

+49 (0) 511 938 2615

+49 (0) 511 938 2455

Kontakt
Klaus Engelhart
Klaus Engelhart

Pressesprecher - Pkw-/Zweiradreifen D/A/CH

Continental AG l Divison Reifen

Büttnerstrasse 25

30165 Hannover

+49 (0) 511 938 2285

+49 (0) 511 938 2455