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Presse

Continental begrüßt neue United Nations-Resolution für höhere Sicherheitsstandards bei Neufahrzeugen

02/06/2016
  • Auf Basis der „Brasilia Deklaration“ werden die aktiven Unfallvermeidungssysteme ESC, AEB und Motorrad-ABS explizit als Standard-Ausstattung empfohlen
  • Das UN-Ziel, die Zahl der Verkehrstoten weltweit von 2010 bis 2020 zu halbieren, wird ohne zusätzliche Sicherheits-Anstrengungen nicht erreichbar sein
  • Informationskampagne „Stop the Crash“ klärt über Beitrag von ESC, Notbrems-assistenten und Motorrad-ABS auf und sensibilisiert für Reifen-Profiltiefe/-Luftdruck

Der Automobilzulieferer und Reifenhersteller Continental begrüßt die UN-Resolution zur Standard-Ausstattung von Neufahrzeugen mit den wichtigsten aktiven Unfallvermeidungs-Systemen in allen Mitgliedsländern ausdrücklich. Die Resolution basiert auf der ‘Brasilia Deklaration’, die von der 2. Globalen High Level Konferenz für Verkehrssicherheit verabschiedet wurde. Sie befürwortet die Standard-Ausstattung von Neufahrzeugen mit aktiven Sicherheitssystemen, die auch der Hauptfokus der “Stop the Crash”-Partnerschaft ist. Der Fokus bei den aktiven Sicherheitssystemen liegt auf Fahrzeugtechnologien, die aktiv in das Fahrgeschehen eingreifen und so helfen, kritische Situationen zu entschärfen sowie Unfälle zu vermeiden. Die elektronische Stabilitätskontrolle (ESC) ist der wichtigste Fortschritt in Sachen Fahrzeugsicherheit seit der Einführung des Sicherheitsgurtes. ESC kann in vielen Situationen verhindern, dass Fahrzeuge ins Schleudern geraten und ist die Basis für weitere Sicherheitstechnologien wie vorrausschauende Fahrerassistenzsysteme. Dazu gehören beispielsweise Notbremsassistenten (AEB – Autonomous Emergency Braking). Das sind hochentwickelte Systeme, die Autofahrern helfen können, Kollisionen mit anderen Fahrzeugen oder anderen Verkehrsteilnehmern zu vermeiden oder abzumildern. Antiblockiersysteme (ABS) für Motorräder verhindern das Blockieren der Räder und gewährleisten sowohl die Stabilität des Motorrades als auch die optimale Geschwindigkeitsreduzierung beim Bremsen.

Frank-Jourdan

Frank Jourdan, Mitglied im Vorstand der Continental AG und Leiter der Division Chassis & Safety

Der Vorsitzende der „Stop the Crash“-Partnerschaft, David Ward von Global NCAP, sagte: “Die neue UN-Resolution ist ein signifikanter Schritt vorwärts in Sachen Fahrzeug- und Verkehrssicherheit. Die Stop the Crash-Partnerschaft wurde ins Leben gerufen, um aktive Sicherheitssysteme zu fördern, die bereits ihren nennenswerten Beitrag zur Unfallvermeidung bewiesen haben. Die Anerkennung und Befürwortung dieses Ansatzes durch die UN wird helfen, die Mandatierung dieser Lebensrettungstechnologien bei der Anpassung der Gesetze von Regierungen rund um den Globus zu beschleunigen.”

Experten zufolge besteht großer Handlungsbedarf, da das Ziel der Vereinten Nationen, die Zahl der Verkehrstoten bis 2020 gegenüber dem Basisjahr 2010 um 50 Prozent massiv zu senken, ohne weitere Anstrengungen nicht mehr erreichbar erscheint.

Frank Jourdan, Mitglied im Vorstand der Continental AG und Leiter der Division Chassis & Safety, ergänzte: „AEB-Systeme sind ein notwendiger Schritt auf dem Weg zum unfallfreien Fahren – unserer Vision Zero. Aufgrund der Bedeutung von AEB für die Verkehrssicherheit ist AEB für schwere Nutzfahrzeuge in Japan und Europa bereits gesetzlich vorgeschrieben. Im Pkw-Segment wird die Einführung dieser Systeme stark durch die NCAP-Organisationen vorangetrieben. In meinen Augen wird es nicht mehr lange dauern, bis wir diese Systeme als Standardausstattung sehen werden.”

Nikolai Setzer, Mitglied des Continental-Vorstands und Leiter der Reifen-Division

Nikolai Setzer, Mitglied im Vorstand der Continental AG und Leiter der Division Reifen, sagte: “Diese UN-Resolution gibt unserer gemeinsamen Stop the Crash-Partnerschaft großen Rücken-wind. Sie belegt zudem, dass sich die Kampagne auf genau die richtigen Lebensrettungs-Technologien fokussiert. Wir werden natürlich unser Bestes geben, um über  ESC, AEB und Motorrad-ABS hinaus auch die große Bedeutung von Reifenqualität und -wartung zu demonstrieren.”

Mit der Kampagne “Stop the Crash” klärt Global NCAP gemeinsam mit Partnern wie Continental in Form von Fahrdemonstrationen über die Vorteile der heute schon in Serie verfügbaren Sicherheitstechnologien auf, um deren Verbreitung auch in Fahrzeugen der Klein- und Kompaktwagenklasse anzuregen. In Anbetracht der hohen Zulassungszahlen dieses Fahrzeug-segmentes liegt der regionale Fokus dabei auf bevölkerungsstarken Schwellenländern. Dabei stehen die Technologien ESC, AEB und Motorrad-ABS auf der Automotive-Seite sowie die Sensibilisierung für ausreichend hohen Reifen-Luftdruck und genügend Restprofiltiefe auf der Reifenseite im Vordergrund. Von den zwei Fahrdemonstrationen der Initiative “Stop the Crash“ pro Jahr in Ländern wie zum Beispiel Chile, Mexiko, Malaysia, China oder Indien verspricht sich Continental eine erhöhte Aufmerksamkeit für den Beitrag von modernen Sicherheitssystemen und Reifenthemen, mit dem Ziel, die Verkehrssicherheit global spürbar weiter zu erhöhen und die Zahl der Verkehrstoten, -verletzten und -unfälle sukzessive insgesamt weiter reduzieren zu können.

Die Stop the Crash-Kampagne von Global NCAP wurde offiziell am 18. November 2015 in Brasilia, Brasilien gestartet. Eindrücke vom Kick-off-Event und alles Weitere rundum die Stop the Crash-Kampagne werden unter www.stopthecrash.org als zentrale Anlaufstelle und unter #stopthecrash in zahlreichen sozialen Medien wie zum Beispiel Twitter, Instagram und Youtube angeboten.

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