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VW sieht schärfer - Continental Radarsensor schützt Fußgänger

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15/06/2016
 
  • Radarsensor ist direkt hinter VW-Emblem verbaut
  • City-Notbremsfunktion mit Fußgängererkennung auf Radarbasis im neuen VW Tiguan

Fußgänger erkennen - rechtzeitig bremsen - sicher unterwegs. Der Fernbereichsradar (Advanced Radar Sensor, ARS 410) des internationalen Technologieunternehmens Continental macht das möglich. Er erkennt auf einer Entfernung von bis zu 170 Metern Objekte und vor allem auch Fußgänger und warnt den Fahrer rechtzeitig. In einer Notsituation wird sogar eine automatische Bremsung eingeleitet. Im neuen VW Tiguan ist das nun Standard.

 

 

„In kritischen und unübersichtlichen Situationen ist es wichtig schnell und sicher zu reagieren. Der Fahrer wird dabei von unserer Radartechnologie unterstützt“, erklärt Karlheinz Haupt, Leiter des Geschäftsbereiches Fahrerassistenzsysteme bei Continental. „Mit der Fußgängererkennung allein auf Radarbasis gehen wir mit VW einen Schritt weiter, um schwere Unfälle zu verhindern. Denn sogar die durch ein Fahrzeug teilweise verdeckten Fußgänger können von unserem Radar erkannt werden.“

Professor Dr. Stefan Gies, Leiter PKW-Fahrwerk-Entwicklung der Volkswagen AG ergänzt: „Mit dem neuen Tiguan ist es uns gemeinsam mit Continental gelungen, einen weiteren bedeutenden Schritt in Richtung Unfallvermeidung zu gehen. Durch den serienmäßigen Einsatz dieses hochauflösenden Radars mit erweiterten Notbremsfunktionen in einem Volumensegment leisten wir einen signifikanten Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Zudem können wir den Kunden für einen geringen Aufpreis zusätzliche radarbasierte Komfortfunktionen, wie zum Beispiel die automatische Distanzregelung ACC (Adaptive Cruise Control), anbieten.“

Ein Sensor, der viele Vorteile mitbringt

Direkt hinter dem VW-Emblem ist der Radarsensor im Frontgrill verbaut und ermöglicht ein neues Sicherheitsniveau. Die verbaute, neue Radargeneration unterscheidet zwischen statischen sowie bewegten Objekten und erkennt dank seines breiten Sichtfelds neben Fahrzeugen erstmalig auch Fußgänger. Großer Vorteil ist seine Robustheit bei schlechten Witterungsbedingungen wie Nebel, Sprühregen oder Blendung durch Sonne.

Einfach mal machen lassen und als Fahrer nicht eingreifen müssen. Der intelligente Tempomat auf Radarbasis macht das möglich. Das Fahrgeschehen vor dem Fahrzeug wird kontinuierlich beobachtet und der Abstand zu dem vorausfahrenden Fahrzeug automatisch angepasst, ohne dass der Fahrer ständig korrigieren muss. Stressfreies und spritsparendes Fahren ermöglicht im VW Tiguan der optional erhältliche intelligente Tempomat.