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Continental feiert Produktion des 200-millionsten Reifendrucksensors

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07/07/2016

200 Millionen Reifendrucksensoren von Continental in 16 Jahren: Die Entwicklung macht das Fahren sicherer, effizienter und komfortabler

 
  • 16-jährige Erfahrung in der Entwicklung von Reifendruckkontrollsystemen
  • Lösung unterstützt die Automotive Megatrends Sicherheit und Umwelt
  • Continental-Werke in Frankreich, Mexiko und Korea am runden Produktionsjubiläum beteiligt

Das internationale Technologieunternehmen Continental feiert ein rundes Jubiläum: Im Juli rollte der 200-millionste Reifendrucksensor vom Band. Maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen haben die Werke in Frankreich (Toulouse), Korea (Icheon) und Mexiko (Guadalajara), die zahlreiche Fahrzeughersteller in Europa, Asien und Amerika beliefern. „Seit unseren ersten Entwicklungen vor 16 Jahren und dem Produktionsstart im Jahr 2002 haben wir die Technologie unserer Reifendrucksensoren kontinuierlich weiterentwickelt und die Kosten optimiert, so dass unsere Sensoren in allen Fahrzeugklassen zum Einsatz kommen können. Wir freuen uns sehr, unseren bisherigen Erfolg heute mit der runden Stückzahl von 200 Millionen krönen zu können“, sagt Andreas Wolf, Leiter des Continental-Geschäftsbereiches Body & Security.

Direkte Reifendruckkontrollsysteme unterstützen den Fahrer aktiv dabei, den empfohlenen Reifendruck aufrecht zu erhalten und sorgen so für mehr Sicherheit

 

Sicherer und effizienter: Sensoren erfüllen Anforderungen der Automotive Megatrends

Continental ist von den Vorteilen direkter Reifendruckkontrollsysteme überzeugt und fokussiert deshalb auf die Produktion entsprechender Sensoren. Bei der direkten Messmethode ist der Drucksensor im Rad integriert, wodurch er einen möglichen Druckverlust schnell und präzise messen und die entsprechende Information sofort bereitstellen kann. Der Markt hat die Vorteile der direkten Messung des Reifendrucks ebenfalls erkannt: In Europa nutzen bereits etwa zwei Drittel der Fahrzeuge, die mit einem System zur Reifendruckkontrolle ausgestattet sind, die direkte Methode, in Nordamerika sogar mehr als 85 Prozent.

„Die Megatrends der Automobilbranche Sicherheit und Umwelt liegen uns bei der Entwicklung unserer Produkte und Lösungen besonders am Herzen. Wir haben die Vorteile, die Reifendruckkontrollsensoren hierzu beitragen, erkannt und arbeiten kontinuierlich an der  Weiterentwicklung unserer Technologie. Schon heute machen unsere Sensoren das Fahren sicherer und effizienter“, ergänzt Wolf.

Sensorenvielfalt: Reifensensoren bieten die Basis für eine Reihe von Funktionserweiterungen

 

Für mehr Sicherheit sorgen die Sensoren, indem sie den Fahrer aktiv dabei unterstützen, den empfohlenen Reifendruck aufrecht zu erhalten. Der Fahrer erhält exakte Informationen über den Status des Reifendrucks und kann umgehend handeln. Dadurch wird das Fahrverhalten des Fahrzeugs optimiert und das Risiko von Pannen und Unfällen reduziert. So erhöht sich der Bremsweg bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h und einem Reifendruck von 1,6 statt 2,1 bar um über sechs Meter auf nasser Fahrbahn. Das bedeutet im Umkehrschluss: Während ein Auto mit optimalem Reifendruck bereits steht, bewegt sich das Fahrzeug mit zu niedrigem Reifendruck mit einer Geschwindigkeit von 33 km/h weiter. In puncto Umwelt optimiert der richtige Reifendruck den Rollwiderstand und verringert den Verschleiß der Reifen. Das Fahrzeug fährt dadurch deutlich effizienter als dies bei zu niedrigem Reifendruck der Fall wäre, da es beim Abrollen weniger Energie verbraucht. Ist der Reifendruck aller vier Reifen eines Fahrzeugs um 0,2 bar zu niedrig, erhöht sich der Spritverbrauch bereits um ein Prozent. Diese Zahl steigt bei 0,6 bar Druckverlust auf vier Prozent, wobei gleichzeitig die Lebenszeit des jeweiligen Reifens um 45 Prozent sinkt.

Seit November 2014 muss in allen Neuwagen in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union ein Reifendruckkontrollsystem verbaut sein.