Produkte für PKW / Van / 4x4

Continental hat sich die Vision Zero zum langfristigen Ziel gesetzt

Warum Vision Zero

Print
 
19/10/2015
Frank-Jourdan

Frank Jourdan, Mitglied im Vorstand der Continental AG und Leiter der Division Chassis & Safety

  • Als bedeutender Systemlieferant für die Erstausrüstung internationaler Fahrzeughersteller identifiziert sich Continental mit den Grundsätzen der Vision Zero in besonderem Maße

Aufgrund der außergewöhnlichen Kompetenz auf dem Gebiet von Fahrsicherheitssystemen sieht sich das Unternehmen als maßgeblichen Impulsgeber, wenn es darum geht, die Zahl der Verkehrstoten und -verletzten sowie die Zahl der -unfälle durch den verstärkten Einsatz innovativer Technologien deutlich zu reduzieren.

„Wir verfolgen bereits seit vielen Jahren unsere langfristige Strategie Vision Zero und tragen mit Innovationen und der permanenten Verbesserung von Komponenten und Systemen maßgeblich zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr bei. Die Realisierung sehen wir in der zeitlichen Abfolge von drei Schritten: Oberste Priorität hat die Vermeidung jeglicher Verkehrstote, danach die Senkung der Zahl der Verletzten auf null und abschließend überhaupt keine Unfälle mehr“, erklärt Frank Jourdan, Mitglied im Vorstand der Continental AG und Leiter der Division Chassis & Safety.

„Seit der verpflichtenden Einführung von Sicherheitsgurt, Elektronischer Stabilitätskontrolle (ESC), Reifendruckkontrollsystemen (RDKS) und Notbremssystemen (AEBS) für Nutzfahrzeuge hat sich die Zahl der Verkehrstoten, Verletzten und auch die Zahl der Unfälle insgesamt deutlich reduziert. Dennoch liegt die Zahl der Verkehrstoten weltweit pro Jahr mit mehr als 1.2 Millionen Menschen immer noch auf einem erschreckend hohen und absolut nicht zu akzeptierenden Niveau. Dies möchten wir mit vereinten Kräften ändern.“

Nikolai Setzer, Mitglied des Continental-Vorstands und Leiter der Reifen-Division

Nun wird auch in der externen Kommunikation des Ersatzgeschäfts für Pkw-Reifen in der Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) die Vision Zero als strategische Zielpositionierung für die Premium-Reifenmarke Continental verfolgt. Das Ziel, die jeweils beste Bremsperformance zu erzielen, bleibt dabei selbstverständlich erhalten. Die Vision Zero kommt als zusätzliche Zieldimension hinzu. Der Startschuss dafür fällt auf der IAA 2015. Die neue Zielsetzung des Reifenbereichs erscheint dabei ebenso logisch wie konsequent.

„Reifen sind die einzige Verbindung zur Straße. Sie müssen alle auftretenden Kräfte auf einer nur etwa postkartengroßen Fläche auf die Straße bringen. In kritischen Situationen entscheidet das Technologie-Niveau der Reifen darüber, ob ein Fahrzeug noch rechtzeitig zum Stehen kommt oder bei Kurvenfahrten in der Spur bleibt. Wir wollen deshalb weltweit so viele Autofahrer wie möglich über den Sicherheitsgewinn durch den Einsatz von Hochtechnologie-Reifen mit korrektem Reifenluftdruck und ausreichender Restprofiltiefe informieren“, ergänzt Nikolai Setzer, Mitglied im Vorstand der Continental AG und Leiter der Division Reifen. „Wir werden die Positionierung unserer Premium-Reifenmarke Continental aufgrund ihrer technologischen Eigenschaften ab sofort noch stärker am langfristigen Ziel der Vision Zero orientieren, denn gerade hier kann das Unternehmen Continental von seiner breiten Aufstellung an Sicherheitstechnologien profitieren.“

Nach Auffassung von Continental konnte das Sicherheitsniveau in den vergangenen Jahrzehnten mit der gesetzlichen Verpflichtung zur Ausstattung von Neufahrzeugen mit Technologien wie zum Beispiel ABS, ESC, RDKS und AEBS zwar deutlich verbessert werden, die Statistik (nicht nur innerhalb der EU-28 Länder) belege jedoch, dass sich immer noch viel zu viele Unfälle ereignen und zu viele Menschen im Straßenverkehr sterben oder verletzt werden. So wurde insbesondere das Ziel der European Road Safety Charta (von 2000 bis 2010), die Anzahl der Verkehrstoten zu halbieren, deutlich verfehlt.

Bei Continental zeigt man sich davon überzeugt, dass die Anhebung der Sicherheitsstandards beispielsweise durch die Nutzung bestehender Serientechnologien als Standardausstattung auch bei der Vergabe der Euro NCAP-Sterne im Kompaktklasse- und Kleinwagensegment einen maßgeblichen Beitrag leisten könnte – nicht nur in Europa, sondern weltweit.