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Bayern glänzt – Nur neun Bundesligisten weiter

DFB-Pokal

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29/10/2015
 

Bayern München präsentierte seine außergewöhnliche Klasse und stieß den VfL Wolfsburg vom Pokalthron. Beim 1:3 im eigenen Stadion hatte der Pokalsieger von 2015 keine Chance gegen den souveränen Bundesliga-Spitzenreiter, der in dieser Saison einsam seine Kreise zieht. Zwölf Siege errangen die Bayern in zwölf nationalen Pflichtspielen. Durch Tore von Douglas Costa und zweimal Thomas Müller erteilten die Münchner den „Wölfen“ eine Lehrstunde und nahmen sehr beeindruckend Revanche für zwei bittere Niederlagen an gleicher Stelle in diesem Jahr. Die Bayern und Borussia Dortmund mit einem 7:1 gegen den SC Paderborn sorgten für sportlichen Glanz in der zweiten DFB-Pokalrunde. Neun andere Erstligisten sind schon raus.

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Die Bayern Alaba, Coman (verdeckt), Müller, Lewandowski, Lahm und Alonso (von links) feiern ein Tor beim 3:1 gegen Wolfsburg. Naldo (3. v. rechts) schaut missmutig zu. (Foto: Firo/Augenklick

 

Diesmal kassierten der FSV Mainz 05 in einem Heimspiel gegen den Zweitligisten TSV München 1860 (1:2) und Eintracht Frankfurt beim Drittligisten Erzgebirge Aue (0:1) bittere Niederlagen gegen Teams aus unteren Spielklassen. Regionalligist SpVgg Unterhaching warf die Zweitliga-Spitzenmannschaft RB Leipzig deutlich mit 3:0 aus dem Wettbewerb. Neben Wolfsburg verabschiedeten sich drei weitere Bundesligisten in direkten Erstliga-Duellen. Am 15./16. Dezember werden neun Bundesligisten, fünf Zweitligisten, ein Drittligist und ein Viertligist das Achtelfinale bestreiten.

Das Tor von Max Wegner zum 1:0-Sieg von Erzgebirge Aue gegen Eintracht Frankfurt. (Foto: Getty Images)

 

Innerhalb von nur 75 Stunden besiegte Borussia Mönchengladbach den FC Schalke 04 zweimal. Mit 2:0 gewann der Klub vom Niederrhein als Gast in Gelsenkirchen am Mittwoch im Pokal, nachdem er sich am Sonntag zuvor mit 3:1 in der Liga durchgesetzt hatte. Werder Bremen gewann mit 1:0 gegen den 1. FC Köln – durch ein Tor von Anthony Ujah, der im Sommer von den Rheinländern zu den Hanseaten gewechselt war. „Dass Tony das Tor schießt, das ist der Fußball. Das sind die Geschichten“, sagte Kölns Mittelfeldspieler Marcel Risse. Im vierten Bundesliga-Duell erreichte Aufsteiger Darmstadt durch ein 2:1 gegen Hannover 96 die Runde der besten 16 Pokalteams. Im Meisterschaftsspiel zu Saisonbeginn hatten sich die beiden Mannschaften mit einem 2:2 getrennt.

Berlin siegte erst über 120 Minuten beim FSV Frankfurt

Einen satten 7:1-Erfolg ihrer Dortmunder erlebten über 75.000 Zuschauer gegen Bundesliga-Absteiger Paderborn. Mit ihrem neuen Trainer Stefan Effenberg hatte der Zweitligist zuvor zweimal gewinnen können. „Das ist ein krasses Erlebnis. Wichtig ist, dass wir daraus lernen und das abschütteln“, sagte Effenberg. In der Liga kämpfen gegen die Ostwestfalen darum, aus unteren Tabellenregionen herauszukommen. Überragender Spieler der Dortmunder war der Ex-Leverkusener Gonzalo Castro, der nach einem 0:1-Rückstand des BVB zwei Tore schoss und zwei Treffer vorbereitete. Hertha BSC tat sich enorm schwer beim Zweitligisten FSV Frankfurt und setzte sich erst nach 120 Minuten mit 2:1 durch. Überraschend souverän mit 3:0 siegte der Bundesliga-Tabellenletzte FC Augsburg beim Zweitliga-Spitzenreiter SC Freiburg.

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Der Dortmunder Henrikh Mkhitaryan läuft dem Paderborner Michael Heinloth beim 7:1 im Pokal davon. (Foto: Firo/Augenklick)

 

Während sich Frankfurt in Aue, das bereits den Hamburger SV in der ersten Runde geschlagen hatte, blamierte, gewann der VfB Stuttgart mit 2:0 bei Carl Zeiss Jena – allerdings ohne Begeisterung zu entfachen. Mühelos zog indes Bayer Leverkusen beim benachbarten Viertligisten Viktoria Köln in das Achtelfinale ein. Der 19-jährige Julian Brandt war mit zwei Toren und zwei Torvorlagen der überragende Bayer-Profi beim 6:0.

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Julian Brandt (Mitte) trumpfte überragend auf beim 6:0 von Bayer Leverkusen gegen Viktoria Köln mit Mike Wunderlich (links). (Foto: Getty Images)

 

In den Begegnungen der Zweitliga-Klubs fertigte der 1. FC Nürnberg mit 5:1 Fortuna Düsseldorf ab, dem VfL Bochum reichte beim 1:0 ein einziger Treffer gegen den 1. FC Kaiserslautern. Das einzige Elfmeterschießen fand zwischen dem SV Sandhausen und dem 1. FC Heidenheim statt. Nach einem torlosen Unentschieden über zwei Stunden Spielzeit siegten die Heidenheimer mit 4:3. Den entscheidenden Elfer verwandelte Arne Feick. Erheblich weniger Mühe hatte Eintracht Braunschweig beim 4:0 beim SSV Reutlingen, dem einzigen Duell eines Profi-Klubs gegen einen Fünftligisten.