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August 2012: Spannender Kampf um Supporter’s Shield

MLS

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07/08/2012
 

Ein sehr spannendes Rennen um den Supporter’s Shield hat sich in der Major League Soccer entwickelt. In der Fußball-Profiliga mit 19 Vereinen aus den USA und Kanada liegen nach zwei Dritteln der 36 Spieltage umfassenden regulären Saison San Jose Earthquake (44 Punkte aus 23 Spielen) und Real Salt Lake (42 aus 23) in Führung. Die beiden Klubs aus der Western-Conference rangieren vor dem Ost-Spitzenduo New York Red Bulls (38 aus 22) und Houston Dynamo (37 aus 22). Der Supporter’s Shield wird an das Topteam nach den normalen Punktspielen vergeben, bevor die Playoffs beginnen. Der Gewinn der begehrten Trophäe ist mit der Teilnahme an der Champions League der CONCACAF (Verband für Nord-, Mittelamerika und Karibik) verbunden.

Meister Los Angeles Galaxy, der im vorigen Jahr auch den Supporter‘ Shield holte, liegt nur auf Rang acht mit 33 Punkten aus 23 bisher ausgetragenen Spielen. Der Titelverteidiger ist noch immer nicht richtig in Tritt gekommen. Zehn Siege, zehn Niederlagen, drei Unentschieden – das ist noch nicht meisterlich. Aber den Vorjahresfinalisten FC Dallas hat es noch sehr viel härter getroffen, denn die Texaner rangieren nur auf Platz 17 und werden in diesem Jahr voraussichtlich die Playoffs verpassen. Und mit Colorado Rapids auf Rang 16 tut sich auch der Meister von 2010 sehr schwer in diesem Jahr.

Thierry Henry (links) im Team der MLS All-Stars setzt sich im Zweikampf gegen Yossi Benayoun durch. Die Liga-Auswahl besiegte den FC Chelsea mit 3:2. (Photo: Getty Images)

 

MLS-Auswahl besiegte Europas Topteam Chelsea

Einen schönen Erfolg konnte die MLS Ende Juli feiern. Der FC Chelsea, der Champions-League-Sieger der UEFA, stellte sich in den USA vor. Unter der Regie des ehemaligen englischen Nationalspielers David Beckham schlug die MLS-Auswahl den Topklub aus London in einem Testspiel mit 3:2 (1:1) vor 19.236 Zuschauern in der PPL-Arena in Chester, der Heimspielstätte von Philadelphia Union.

Das Topteam San Jose Earthquakes vor der Partie bei den Vancouver Whitecaps, das sie mit 1:2 verloren. (Photo: Getty Images)

 

Eddie Johnson (Seattle Sounders), Chris Wondolowski (San Jose Earthquakes) und Chris Pontius (D.C. United) erzielten die Tore für die MLS-Allstars, die zum ersten Mal seit 2008 einen Test gegen ein international renommiertes Team siegreich abschlossen. Der für Los Angeles Galaxy spielende Beckham war für das Spiel aus England in die USA zurückgekehrt. Nach der Partie reiste der 37-Jährige wieder nach London, um dort pünktlich zur Eröffnung der Olympischen Spiele anwesend zu sein. Seine ehemaligen Teamkollegen aus der englischen Nationalelf, Frank Lampard und John Terry, schossen die Tore für Chelsea, das am letzten Juli-Wochenende auch noch das Exhibition Game gegen den AC Mailand in Miami mit 0:1 verlor.

San Jose, der Spitzenreiter zum Ende des Monats Juli, blickt nicht auf sehr erfolgreiche letzte Wochen zurück. Lediglich die beiden Heimspiele gegen Dallas (2:1) und gegen den Zweiten Real Salt Lake wurden gewonnen. Salt Lake wurde allerdings eindrucksvoll mit 5:0 abgefertigt im Buck Shaw Stadion. Die Arena in Santa Clara in Kalifornien ist die Heimat der San Jose Earthquakes. Zuvor war zu Beginn des Juli nur ein 1:1 gegen Chicag Fire erreicht worden. Von den drei Auswärtsspielen des Monats gewann San Jose keines: 1:2 bei den Vancouver Whitecaps, 0:0 beim FC Dallas und 1:2 bei den Portland Timbers lauteten die Ergebnisse. Vor allem das letzte Resultat überraschte, weil Portland nur Rang 19 in der Liga einnimmt. Nur fünf Siege und vier Remis gelangen in 21 Spielen, ebenso selten war der kanadische Meister FC Toronto erfolgreich.

Patrice Bernier (blaues Trikot) von den Montreal Impact beim Fallrückzieher gegen Connor Lade (rechts) von den New York Red Bulls. Die Kanadier gewannen 3:1. (Photo: Getty Images)

Tim Cahill, der Australier, der vom FC Everton kam, bei seiner Vorstellung bei New York Red Bulls. (Photo: Getty Images)

Aber die MLS ist von der Leistungsstärke ihrer Klubs sehr ausgeglichen. Ein weiterer Beweis dafür war auch, dass New York Red Bulls am 28. Juli bei Montreal Impact, dem erst zu Saisonbeginn neu gestartenen Team, mit 1:3 verlor. Die Kanadier sind Zwölfter (27 Punkte aus 24 Spielen). New York hatte vor der Niederlage in Montreal zu Hause mit 2:0 gegen Philadelphia Union und mit 1:0 gegen Chicago gewonnen, aber im eigenen Stadion auch nur ein 2:2 gegen die Seattle Sounders erreicht. New York und Seattle gehörten zu den Mannschaften, die Verstärkungen erwarten.

Christian Tiffert, ein deutscher Profi mit viel Erfahrung, kommt vom 1. FC Kaiserslautern an die Westküste nach Seattle. Tim Cahill, der Australier, der viele Jahre in der Premier League spielte, wechselt vom FC Everton nach New York und wird dort neben den Stars Thierry Henry (Frankreich) und Rafa Marquez (Mexiko) spielen. Möglich ist es, dass bald der Brasilianer Kaka seinen Wechsel von Real Madrid in die US-Liga bekannt gibt. Michael Ballack, deutscher Nationalspieler, dessen Vertrag bei Bayer Leverkusen auslief, hat noch kein neues Engagement gefunden, obwohl auch er die MLS als ein attraktives Ziel bezeichnete.