Produkte für PKW / Van / 4x4

New content item

EM 2016: Diese 24 Teams wären dabei

UEFA Euro 2016

 Votes Print
 
23/06/2015
 

In den Gruppen sind 60 Prozent der Spiele ausgetragen, vor dem „heißen Herbst“ nimmt das mögliche Teilnehmerfeld der UEFA Europameisterschaft 2016 langsam Gestalt an. Nach Abschluss der Saison 2014/15 wären folgende Mannschaft für die Endrunde, die im kommenden Jahr vom 10. Juni bis 10. Juli in Frankreich ausgetragen wird, qualifiziert: Frankreich (als Gastgeber), Island, Tschechische Republik, Wales, Belgien, Slowakei, Spanien, Polen, Deutschland, England, Schweiz, Rumänien, Nordirland, Österreich, Schweden, Ungarn (bester Drittplazierter), Kroatien, Italien, Portugal und Dänemark. Über die Play-Offs könnten nach den Tabellenständen vor den nächsten Partien Anfang September vier der folgenden acht Teams ihr EM-Ticket lösen: Niederlande, Israel, Ukraine, Schottland, Slowenien, Russland, Norwegen und Albanien.

Ilkay Gündogan erzielt das dritte Tor beim 7:0 der deutschen Mannschaft gegen Gibraltar in Faro. (Foto: GES/Augenklick)

 

Aber noch haben die Mannschaften in den acht Gruppen mit je sechs Teams noch vier von zehn Partien an den beiden Doppel-Spieltagen vor sich, in der einzigen Fünfer-Gruppe haben die Teilnehmer bisher fünf von acht Spielen ausgetragen. Entschieden ist somit noch nicht, welche 24 Nationalmannschaften bei der Auslosung der EM-Endrundengruppen am 12. Dezember in Paris in die Lostöpfe kommen. Aber einige klare Trends sind zu erkennen:

Gruppe A: Island strebt als Tabellenführer seiner allerersten Teilnahme an einem EM- oder WM-Turnier entgegen, nachdem die Nordeuropäer Ex-Europameister Tschechien 2:1 geschlagen haben. Die Tschechen liegen auf Platz zwei vor Ex-Europameister Niederlande. Der WM-Dritte 2014 hat den größten Druck durch das 2:0 in Lettland abgelegt und kann im Topspiel am 3. September gegen Island zu Hause weiteren Boden gutmachen.

Gruppe B: Äußerst spannend ist die Konstellation in dieser Gruppe. Wales hofft mehr denn je nach dem 1:0 im Topduell gegen Belgien auf die erste Teilnahme an einem großen Turnier seit 1954. Der Tabellenführer hat schon fünf Punkte Vorsprung auf Israel und Zypern. Die Belgier, der trotz der Niederlage in Cardiff als einer der EM-Favoriten gehandelt wird, ist Zweiter mit drei Punkten Rückstand auf die Waliser. WM-Teilnehmer Bosnien-Herzegowina ist nach dem Generationswechsel im Team nur Fünfter. Möglich ist es, dass nach den Spielen im September jedes Team von den ersten Fünf an der Tabellenspitze steht. Die denkbare Alternative dazu: Wales hat die Qualifikation zur EM-Endrunde gemeistert.

Der Belgier Radja Nainggolan (links) köpft den Ball vor dem Waliser Gareth Bale (Mitte) aus dem Strafraum. (Foto: Getty Images)

 

Gruppe C: In Führung liegt die Slowakei, das mit dem 2:0 gegen Mazedonien den sechsten Sieg im sechsten Spiel erkämpfte. Zweiter ist Titelverteidiger Spanien, der seine letzte Partie in Weißrussland mit 1:0 gewann, aber durch die Auftaktniederlage in der Slowakei weiter mit drei Punkten hinter dem Spitzenreiter rangiert. Am 5. September kommt es zum Topduell zwischen dem Europameister von 2008 und 2012 gegen die Slowaken. Die Ukraine als Dritter kann mit einem Sieg gegen Weißrussland ihre EM-Chancen wahren.

Gruppe D: Auch hier steht am 4. September das Spitzenduell an, wenn Tabellenführer Polen bei Weltmeister Deutschland anzutreten hat. Im Hinspiel siegten die Polen, die einen Punkt Vorsprung auf die deutsche Mannschaft aufweisen. Beide Teams müssen noch gegen den Dritten Schottland spielen. Auf die deutsche Auswahl wartet zudem noch im Oktober ein weiteres Auswärtssiel beim Vierten Irland. Im Juni siegte Polen mit 4:0 gegen Georgien, der Weltmeister gewann 7:0 auswärts gegen Gibraltar.

Gruppe E: Eine perfekte Bilanz hat England aufzuweisen. Mit dem 3:2 in Slowenien im Juni wurde der sechste Sieg im sechsten Spiel errungen. Sechs Punkte dahinter liegt die Schweiz auf Rang zwei, womit die Partie der zuletzt mit 2:1 in Lettland erfolgreichen Eidgenossen gegen den um drei Punkte schlechteren Dritten Slowenien am 5. September einen vorentscheidenden Charakter erhält. England kann in San Marino seine Erfolgsserie fortsetzen

Wayne Rooney (rechts), Torschütze für England beim 3:2 gegen Slowenien, im Zweikampf mit Ales Mertelj. (Foto: Getty Images)

 

Gruppe F: Dass der Europameister von 2004 sieglos mit nur zwei Punkten auf dem letzten Platz der Gruppe landete, ist eine der ganz großen Überraschungen der Saison. Griechenland verlor mit dem 1:2 auch sein zweites Duell gegen Färöer. Rumänien blieb mit dem 0:0 in Nordirland auf dem ersten Platz der Tabelle mit zwei Punkten vor den Briten, die nach dem 1:0 in Finnland einen Punkt Abstand auf Rang zwei aufweisen. Eine Vorentscheidung kann fallen, wenn Ungarn im September erst gegen Rumänien und dann in Nordirland antritt.

Bardur Hansen (vorne) aus dem Team der Färöer kämpft mit Kostas Mitroglou um den Ball. Die Auswahl der Nordatlantik-Insel schlug Griechenland mit 2:1. (Foto: Getty Images)

 

Gruppe G: Österreich zieht souverän seine Kreise in dieser Gruppe und gewann machte mit dem 1:0 in Moskau im Duell gegen Russland einen großen Schritt zur EM 2016, weil der Vorsprung auf Platz zwei vor dem nächsten Heimspiel gegen Moldawien schon vier Punkte beträgt. Der Zweite Schweden siegte 3:1 gegen Montenegro und weist ebenfalls schon vier Punkte Vorsprung auf Russland auf. Den Russen droht als Gastgeber der FIFA Weltmeisterschaft 2018 bei einer Niederlage im nächsten Heimspiel gegen Schweden, dass sie die Kontinentalmeisterschaft in Frankreich  verpassen. Denn Montenegro und Liechtenstein, die im September aufeinandertreffen, liegen nur drei Punkte zurück.

Gruppe H: Tabellenführer Kroatien hielt mit dem 0:0 gegen Italien den viermaligen Weltmeister auf Distanz von zwei Punkten. Norwegen vergab mit dem 0:0 gegen Aserbaidschan die Chance, näher an das Spitzen-Duo heranzurücken. Bulgarien kann mit einem Heimsieg gegen Norwegen am 3. September den Gegner überholen. Veränderungen sind auch an der Tabellenspitze möglich, da Italien im September gegen Malta und Bulgarien zu Hause spielt und Kroatien in Aserbaidschan und Norwegen um Punkte kämpft.

Gruppe I: In der einzigen Gruppe mit nur fünf Teams wird die Entscheidung wohl erst im Oktober fallen, wenn die mit zwei Punkten vorne liegende Mannschaft aus Portugal auf Verfolger Dänemark trifft. Die Kontrahenten gewannen ihre letzten Partien: Portugal mit 3:2 in Armenien, Dänemark mit 2:0 gegen Serbien. Frankreich, automatisch als EM-Gastgeber qualifiziert, ist dieser Gruppe als „Sparringspartner“ für Testspiele angegliedert. Der Tabellendritte Albanien ist nach dem 1:0 gegen den Ex-Europameister am 13. Juni sehr zuversichtlich, dass er bei drei Punkten Rückstand die Dänen noch abfangen kann. Zum Duell Dänemark gegen Albanien kommt es am 4. September.