Reglement

Reglement

Dieses Reglement ist für die Vorrunden- und die Finalveranstaltung gültig. Allgemeine Regeln der Wettbewerbe in den Vorrunden und im Finale.


Wettbewerbsregeln ContiSafetyChallenge 2018:

 

Regel 1: Die Teilnahme an den Wettbewerben erfolgt mit gestellten Fahrzeugen. Jeder Teilnehmer wird auf alle gestellten Wettbewerbsfahrzeuge eingewiesen. Es können unterschiedliche Fahrzeuge je Wertungsaufgabe (mit Schalt- u. Automatikgetriebe, Elektro- u. Hybridantrieb) zur Verfügung gestellt werden.

 

Regel 2: Für die Vorrunde sind vier (4) praktische Aufgaben, für das Finale sind sechs (6) praktische Aufgaben vorgesehen. Für alle vorgenannten Wertungsaufgaben werden anhand der Ergebnisreihenfolge Platzziffern vergeben. Entscheidend für das Gesamtergebnis ist jeweils die Summe der Platzziffern der einzelnen Wertungsaufgaben.  Der Teilnehmer mit der niedrigsten Summe der Platzziffern aus allen Wertungsaufgaben ist Sieger des jeweiligen Wettbewerbs (Vorrunden und Finale), der Teilnehmer mit der zweitniedrigsten Summe aus allen Wertungsaufgaben ist Zweiter (Platz 2), etc.!

 

Regel 3: Wenn mehrere Teilnehmer das gleiche Ergebnis bei einer Wertungsaufgabe erzielen, erhalten sie die gleiche Platzziffer, danach wird numerisch weitergezählt. Beispiel: 3 Teilnehmer im schriftlichen Test einen (1) Fehlerpunkt, 2 Teilnehmer fünf (5) Fehlerpunkte und 2 Teilnehmer zehn (10) Fehlerpunkte. Vergabe der Platzziffern:  3 x Platz 1 >>>  2 x Platz 4  >>> 2 x Platz 6  >>>  Fortsetzung mit Platz 8.

 

Regel 4: In jedem Vorrunden-Wettbewerb wird eine Rangfolge gebildet (Platz 1 bis 40). Die besten fünf (5) Teilnehmer aus jeder Vorrunde qualifizieren sich für das Finale. Im Finale treten die aus Vorrunden qualifizierten Teilnehmer gegeneinander an.

 

Regel 5: In den Wettbewerben ist bei der Abschlussbewertung eine mehrfache Belegung der Plätze eins (1) bis fünf (5) ausgeschlossen. Haben mehrere Teilnehmer in der Abschlussbewertung die gleiche Platzziffer erzielt, wird zwischen diesen Teilnehmern ein Stichentscheid durchgeführt. Dazu werden mündliche Stichfragen gestellt. Der Teilnehmer, der als einziger richtig antwortet, bzw. bei mehrfachen richtigen Antworten schneller richtig antwortet, bzw. bei einer Schätzfrage näher am korrekten Ergebnis liegt, erringt die Platzierung alleine. Unter den verbliebenen Teilnehmern des Stichentscheids wird dieses Verfahren solange wiederholt, bis jeder der Teilnehmer des Stichentscheides eine eigenständige nachrangige Platzierung erreicht hat. Die weiteren Platzierungen schließen sich daran nummerisch an. Sind die Plätze eins (1) bis fünf (5) in der Abschlussbewertung von Anfang an, bzw. nach Durchführung eines Stichentscheids jeweils mit einem Teilnehmer belegt, findet ein Stichentscheid nicht bzw. nicht mehr statt. Ab dem sechsten (6) Platz sind gleiche Plätze (Bsp.: 3 x Platz 6) möglich.

 

Regel 6: Im Laufe des Wettbewerbs erfolgt kein Nachteilsausgleich insbesondere für: unterschiedliches  Fahrergewicht, unterschiedliche  Außentemperaturen, unterschiedliche  Sichtverhältnisse, unterschiedliche Wasserstände auf den Aktions- u. Gleitflächen, sonstigen Witterungsbedingungen, Reifenverschleiß, Gewichtsänderungen am Fahrzeug durch Kraftstoffverbrauch, Ladezustand bei Hybrid und Elektroautos.

 

Regel 7: Bei Einsprüche, Beschwerden und Unstimmigkeiten bezüglich Aufgaben, Messungen, Auswertungen oder Ergebnissen in dem jeweiligen Wertungslauf ist der ADAC Trainer der erste Ansprechpartner. Sollte vor Ort keine Klärung möglich sein, so kann die Veranstaltungsleitung eingeschaltet werden. Die Entscheidung der Veranstaltungsleitung ist endgültig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Sicherheitsbestimmungen: Alle Teilnehmer nehmen auf eigenes Risiko an der Veranstaltung teil und müssen am Wettbewerbstag einen gültigen Führerschein der Klasse B bzw. 3 mitführen sowie bei der Anmeldung am Wettbewerbstag vorzeigen. Das Fahrzeug ist so zu führen, dass es den abgesteckten Parcours nicht verlässt. Sollte dieser Fall doch eintreten, ist die Bremse mit voller Kraft und solange zu treten, bis das Fahrzeug vollständig zum Stillstand gekommen ist. Es darf dann nur nach Aufforderung durch den verantwortlichen Trainer der Station gestartet werden. Sollten sich trotz der Absperrmaßnahmen unbefugte Personen im Gefahrenbereich des Fahrzeuges aufhalten, ist die Fahrt sofort abzubrechen. Die Wertungsfahrt wird in diesem Fall wiederholt. Die Fahrzeuge sind mit Funk ausgerüstet. Den Anweisungen der Verantwortlichen, die per Funk übermittelt werden, sind in jedem Fall Folge zu leisten. Mit dem für den Wettbewerb gestellten technischen Equipment ist sorgsam und verantwortungsvoll umzugehen.

 

Wettbewerbsbeschreibung: Alle vier (4) praktischen Wertungsaufgaben in den Vorrundenveranstaltungen und alle sechs (6) praktischen Wertungsaufgaben im Finale werden jeweils in Gruppen durchgeführt. Die Startnummernreihenfolge der Teilnehmer einer Gruppe wird jeweils per Losentscheid unter den Teilnehmern der jeweiligen Gruppen ermittelt. Alle praktischen und theoretischen Wettbewerbsaufgaben können seitens der Veranstaltungsleitung angepasst, abgeändert oder von der Wertung ausgeschlossen werden.

 

Wertungsprüfungen (WP`s) Vorrunden & Finale ContiSafetyChallenge 2018

 

WP 1 – Eco Fahrt: (Vorrunden & Finale): Innerhalb einer definierte Mindestzeit muss eine vorgegebene Strecke mit möglichst geringem Energieaufwand (Benzin, Diesel, Hybrid: Durchschnittsverbrauch / Elektro: Energieverbrauch) durchfahren werden. Je nach Streckentopographie werden 1 bis 2 Durchläufe gefahren & gewertet. Wer die Strecke möglichst fehlerfrei mit dem geringsten Energieaufwand in angemessener Zeit durchfährt, gewinnt die WP1. Die Gewichtung der Teildisziplinen (Zeit und Verbrauch) gestaltet sich folgendermaßen: 2/3 Energieverbrauch und 1/3 Zeit!

 

WP 1 – Fehlerbewertung:

  • Frühstart                                                  10 Sekunden*
  • Pylone berührt                                         5 Sekunden* pro Pylon
  • Pylone geworfen                                  10 Sekunden* pro Pylon

 

* Die Fehlerzeiten werden auf die für die Übung benötigte Zeit addiert.

 

WP 1 – Wertungsausschluss (keine Wertung*):

  • Nicht angeschnallt gefahren
  • Die vom Trainer vorgegebene Max.-Geschwindigkeit überschritten
  • Sicherheitsanweisungen nicht beachtet
  • Vor „Grün“ oder Trainerfreigabe losgefahren
  • Wettbewerbsstrecke/-Fläche verlassen
  • Dritte gefährdet
  • Das Fahrzeug während der Fahrt ausschaltet
  • Das vorgegebene Zeitfenster über- oder unterschreitet.

 * Ein Wertungsausschluss kommt einer Disqualifikation für den jeweiligen Durchgang gleich. Ein Wertungsausschluss bedeutet, dass der Teilnehmer im Ranking des jeweiligen Durchgangs an die letzte Position gesetzt wird.

 

WP 2 – Blind Date (Vorrunden & Finale): Die Scheiben des Einsatzfahrzeugs werden komplett abgedeckt. Der Teilnehmer kann sich beim Fahren ausschließlich über die im Fahrzeug befindlichen Fahrerassistenzsysteme orientieren. Das Fahrzeug steht mit abgestellten Motor innerhalb einer Markierung zur Abfahrt bereit. Der Teilnehmer stellt sich zunächst den Sitz passend ein, anschl. begibt er sich zur Stopp-Uhr und startet selbst die Zeitnahme. Wieder zurück im Fahrzeug legt er den Sicherheitsgurt korrekt an, schließt die Tür, startet den Motor, löst die Feststellbremse, absolviert den Parcours, parkt das Fahrzeug im markierten Start/Ziel-Bereich, stellt den Motor ab, zieht die Feststellbremse an, löst den Gurt, steigt aus, schließt die Tür und stoppt die Zeitnahme. Es gibt keinen Probedurchlauf. Es werden jeweils zwei Durchgänge mit einem Fahrzeug gefahren und gewertet. Wer mit der besten Zeit durch den Parcours fährt, ohne die aufgestellten Pylonen aus der Markierung zu verschieben und / oder umzuwerfen, gewinnt. Für jeden Durchgang wird die gefahrene Zeit gemessen und beide Durchgänge addiert.

 

WP 2 – Fehlerbewertung:

  • Tür / Fenster offen                                                                                          20 Sekunden
  • Feststellbremse nicht angezogen                                                            20 Sekunden
  • Motor läuft                                                                                                        20 Sekunden
  • Pylone berührt oder umgefahren                                                            20 Sekunden pro Pylone
  • Nicht richtig eingeparkt                                                                               20 Sekunden
  • Fahrzeug nicht innerhalb Start/Ziel Markierung abgestellt           20 Sekunden

 

WP 2 – Wertungsausschluss (keine Wertung*):

  • Nicht angeschnallt gefahren
  • Die vom Trainer vorgegebene Max.-Geschwindigkeit überschritten
  • Sicherheitsanweisungen nicht beachtet
  • Vor „Grün“ oder Trainerfreigabe losgefahren
  • Wettbewerbsstrecke/-Fläche verlassen
  • Dritte gefährdet
  • Das Fahrzeug während der Fahrt ausschaltet
  • Das vorgegebene Zeitfenster über- oder unterschreitet.

* Ein Wertungsausschluss kommt einer Disqualifikation für den jeweiligen Durchgang gleich. Ein Wertungsausschluss bedeutet, dass der Teilnehmer im Ranking des jeweiligen Durchgangs an die letzte Position gesetzt wird. 

WP 3 – Parcours (Vorrunden & Finale): Es werden jeweils zwei Durchgänge mit gleicher Bereifung gefahren. Das Fahrzeug steht mit abgestellten Motor innerhalb einer Markierung zur Abfahrt bereit. Der Teilnehmer stellt sich zunächst den Sitz und die Spiegel passend ein. Erst danach begibt er sich zur Stopp-Uhr und startet selbst die Zeitnahme. Wieder zurück im Fahrzeug legt er den Sicherheitsgurt korrekt an, startet den Motor, löst die Feststellbremse, absolviert den Parcours, parkt das Fahrzeug im markierten Start/Ziel-Bereich, stellt den Motor ab, zieht die Feststellbremse an und löst den Gurt, steigt aus, schließt die Tür und stoppt die Zeitnahme. Es gibt keinen Probedurchlauf. Wer mit der besten Zeit durch den Parcours fährt, ohne die aufgestellten Pylonen aus der Markierung zu verschieben und / oder umzuwerfen, gewinnt. Für jeden Durchgang wird die gefahrene Zeit gemessen und beide Durchgänge addiert.

 

WP 3 - Fehlerbewertung:

  • Tür / Fenster offen                                                                                          20 Sekunden
  • Feststellbremse nicht angezogen                                                            20 Sekunden
  • Motor läuft                                                                                                        20 Sekunden
  • Pylone berührt oder umgefahren                                                            20 Sekunden pro Pylone
  • Nicht richtig eingeparkt                                                                               20 Sekunden
  • Fahrzeug nicht innerhalb Start/Ziel Markierung abgestellt           20 Sekunden

 

WP 3 – Wertungsausschluss (keine Wertung*):

  • Nicht angeschnallt gefahren
  • Die vom Trainer vorgegebene Max.-Geschwindigkeit überschritten
  • Sicherheitsanweisungen nicht beachtet
  • Vor „Grün“ oder Trainerfreigabe losgefahren
  • Wettbewerbsstrecke/-Fläche verlassen
  • Dritte gefährdet
  • Das Fahrzeug während der Fahrt ausschaltet
  • Das vorgegebene Zeitfenster über- oder unterschreitet.

 

Ein Wertungsausschluss kommt einer Disqualifikation für den jeweiligen Durchgang gleich. Ein Wertungsausschluss bedeutet, dass der Teilnehmer im Ranking des jeweiligen Durchgangs an die letzte Position gesetzt wird.

 

WP 4 - Kreis (Vorrunden & Finale): Zwei Fahrzeuge sind jeweils innerhalb eines Quadrates aus Pylonen nebeneinander geparkt (Start/Ziel-Bereich). Pylonen markieren die Fahrwege in der Kreisbahn. Das erste Fahrzeug ist mit neuen Winterreifen ausgestattet, das zweite Fahrzeug mit neuen Sommerreifen. Alternativ werden die Fahrzeuge mit Reifen mit unterschiedlichen Profiltiefen ausgerüstet. Jeder Teilnehmer fährt zwei Durchgänge, es gibt keinen Probelauf. Die Startposition wird vom Trainer definiert. Zum Starten wird der Buzzer-Knopf durch den Teilnehmer gedrückt und somit die Zeitmessung ausgelöst. Der Teilnehmer fährt mit dem ersten Fahrzeug in die Kreisbahn (voll- oder nur teilweise über die Gleitfläche) durch die Pylonen-Gasse und danach zurück, parkt das Fahrzeug im markierten Start/Ziel-Bereich, stellt den Motor ab, zieht die Feststellbremse an und löst den Gurt, steigt aus, schließt die Tür und wechselt in das zweite Fahrzeug. Mit dem zweiten Fahrzeug fährt er die gleiche Strecke, parkt das Fahrzeug im markierten Start/Ziel-Bereich, stellt den Motor ab, zieht die Feststellbremse an, löst den Gurt, steigt aus, schließt die Tür und stoppt die Zeitnahme per Druck auf den Buzzer-Knopf. Es gewinnt der Teilnehmer der in der kürzesten Zeit die Fahrzeuge fehlerfrei durch die Übung fährt.

 

WP 4 – Fehlerbewertung:

  • Pylone berührt oder umgefahren                                                            20 Sekunden pro Pylone
  • Motor läuft                                                                                                        20 Sekunden
  • Feststellbremse nicht angezogen                                                            20 Sekunden
  • Tür nicht geschlossen                                                                                   20 Sekunden
  • Fahrzeug nicht innerhalb Start/Ziel Markierung abgestellt           20 Sekunden

 

Info: Wenn ein Teilnehmer die Pylonen-Gasse verlässt und sich noch innerhalb der Wettbewerbsstrecke/-Fläche befindet, muss er wieder an der Stelle, an der er die Pylonen-Gasse verlassen hat, auf die Strecke / in die Pylonen-Gasse zurück.

 

WP 4 – Wertungsausschluss (keine Wertung*):

  • Nicht angeschnallt gefahren
  • Die vom Trainer vorgegebene Max.-Geschwindigkeit überschritten
  • Sicherheitsanweisungen nicht beachtet
  • Vor „Grün“ oder Trainerfreigabe losgefahren
  • Wettbewerbsstrecke/-Fläche verlassen
  • Dritte gefährdet
  • Das Fahrzeug während der Fahrt ausschaltet

 

 

WP 5 – Offroad Trail (Finale): Pro Teilnehmer werden zwei Läufe durch einen eindeutigen mit Pylonen und Trial-Stangen abgesteckten Parcours gefahren. Das Fahrzeug steht mit laufendem Motor innerhalb einer Markierung Start/Ziel-Bereich zur Abfahrt bereit. Der Teilnehmer stellt sich zunächst den Sitz und die Spiegel passend ein und schnallt sich an. Mit Zuruf des Teilnehmers „Start“ an den Trainer beginnt die Zeitnahme, mit Zuruf „Stopp“ nach Anhalten im Start/Ziel-Bereich endet die Zeitnahme. Die Fahrzeit muss im vom Trainer vorgegebenen Mindest- und Maximal-Zeitkorridor liegen. Es gibt keinen Probedurchlauf. Ziel ist es fehlerfrei und mit einer möglichst identischen Fahrzeit je Runde (Gleichmäßigkeitswettbewerb) sowie innerhalb des vorgegebenen Zeitkorridors durch den Parcours zu fahren. Für jeden Durchgang wird die gefahrene Zeit gemessen. Die Differenz schneller oder langsamer wird positiv als Grundwert angenommen. Zusätzlich werden die Fehlersekunden (siehe Fehlerbewertung) aus Runde 1 und 2 addiert. Beispiel:

 

  • Runde 1:  1.20,15 >< Runde 2:  1.30,15 = Differenz: +10,0 Sekunden >>> Ergebnis: 10,0 Sekunden zzgl. Fehler (Strafzeit)
  • Runde 1:  1.50,20 >< Runde 2:  1.30,20 = Differenz: - 20,0 Sekunden >>> Ergebnis: 20,0 Sekunden zzgl. Fehler (Strafzeit)

 

Der Teilnehmer mit der geringsten Differenz gewinnt

 

WP 5 – Fehlerbewertung:

  • Pylone umgefahren oder berührt                                              15 Sekunden pro Pylone
  • Trial-Stange umgefahren                                                               15 Sekunden
  • Trial-Stange berührt und Kugel fällt                                          15 Sekunden
  • Durchfahrtstor ausgelassen                                                         45 Sekunden

 

WP 5 – Wertungsausschluss (keine Wertung*):

  • Nicht angeschnallt gefahren
  • Die vom Trainer vorgegebene Max.-Geschwindigkeit überschritten
  • Sicherheitsanweisungen nicht beachtet
  • Vor „Grün“ oder Trainerfreigabe losgefahren
  • Wettbewerbsstrecke/-Fläche verlassen
  • Dritte gefährdet
  • Das Fahrzeug während der Fahrt ausschaltet
  • Externe Zeitnahme (Bsp.: Armbanduhr, Handy, etc.) verwendet

 

Ein Wertungsausschluss kommt einer Disqualifikation für den jeweiligen Durchgang gleich. Ein Wertungsausschluss bedeutet, dass der Teilnehmer im Ranking des jeweiligen Durchgangs an die letzte Position gesetzt wird.

 

WP 6 – Gefahrenbremsen (Finale): Pro Teilnehmer werden vier (4) Wertungsdurchgänge mit baugleichen Fahrzeugen aber unterschiedlicher Bereifung gefahren. Zwei (2) Durchgänge mit Winterreifen und zwei (2) Durchgänge mit Sommerreifen. Es gibt keinen Probedurchlauf. Innerhalb des mit Pylonen abgesteckten Bremsbereichs ist mit der Vollbremsung zu beginnen. Bis zur maximal vorgegebenen Anfahrgeschwindigkeit ist die Geschwindigkeit frei wählbar. Alle Geschwindigkeitsangaben werden durch den zuständigen ADAC Trainer bekannt gegeben und sind verbindlich. Die Bremsung kann auf unterschiedlich griffigen Belägen und auch im Gefälle stattfinden. Das Fahrzeug muss mit einer Vollbremsung, beginnend aus dem Bremsbereich bis zum Stillstand abgebremst werden. Das Fahrzeug bleibt am Ende der Bremsung solange stehen, bis die Weiterfahrt freigegeben wird. Anschließend ist das Fahrzeug an den Ausgangspunkt zurück zu fahren und dort mit laufendem Motor, Getriebe im Leerlauf (Schaltung) oder Parken (Automatik) und unter Benutzung der Feststellbremse wieder abzustellen. Wer mit der höchsten gemessenen Geschwindigkeit vor der Zielmarkierung zum Stillstand kommt, gewinnt. Für jeden Durchgang wird die gefahrene Geschwindigkeit ermittelt und alle vier (4) Durchgänge werden addiert. Der Messwert der externen Geschwindigkeitsmessanlage ist ausschlaggebend, nicht der Tachowert.

 

WP 6 – Fehlerbewertung:

  • Fahrzeug kommt vor Zielmarkierung zum Stillstand                                           kein Km/h Abzug
  • Fahrzeug kommt 0 bis 1 Meter nach der Zielmarkierung zum Stillstand                 5 Km/h Abzug
  • Fahrzeug kommt 1 bis 5 Meter nach der Zielmarkierung zum Stillstand               15 km/h Abzug
  • Fahrzeug kommt 5 bis 10 Meter nach der Zielmarkierung zum Stillstand            25 km/h Abzug

WP 6 – Wertungsausschluss (keine Wertung*):

  • Nicht angeschnallt gefahren
  • Die vom Trainer vorgegebene Max.-Geschwindigkeit überschritten
  • Sicherheitsanweisungen nicht beachtet
  • Vor „Grün“ oder Trainerfreigabe losgefahren
  • Wettbewerbsstrecke/-Fläche verlassen
  • Dritte gefährdet
  • Das Fahrzeug während der Fahrt ausschaltet

* Ein Wertungsausschluss kommt einer Disqualifikation für den jeweiligen Durchgang gleich. Ein Wertungsausschluss bedeutet, dass der Teilnehmer im Ranking des jeweiligen Durchgangs an die letzte Position gesetzt wird.


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