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King Kong am Start!

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03/03/2017
 

Beim „Great Gorilla Run“ in London machen sich die Läufer für einen guten Zweck zum Affen. Um auf das drohende Aussterben der Berggorillas in Afrika aufmerksam zu machen, wird in London jedes Jahr ein ganz besonderer Laufwettbewerb veranstaltet. Teilnahmebedingung: Gorillakostüm. Teil 8 der GripWorld-Serie „verrückte Läufe“.

Fotos: Gorilla Organization

 

Laut Tierschutzorganisation WWF gehören Berggorillas zu der am stärksten bedrohten Affenart der Welt. Sie kommen ausschließlich in der Demokratischen Republik Kongo, in Ruanda und in Uganda vor, nur noch maximal 880 Exemplare leben heute in freier Wildbahn. Der gemeinnützige Verband „The Gorilla Organization“, der sich dem Schutz der gefährdeten Tierart verschrieben hat, rief 2003 zum ersten Mal den "Great Gorilla Run" ins Leben.

 

Zum 15. Mal gehen dieses Jahr im September wieder hunderte Läufer in Affenkostümen an den Start am Minister Court in London. Primäres Ziel ist es, so viele Spenden wie möglich für die Gorillas zu sammeln. Laut Angaben der Organisation sind in den vergangenen Jahren mehr als 2,3 Millionen Euro zusammengekommen. Das Geld wird für Projekte zum Schutz der Tiere sowie zur Bekämpfung der Armut in deren Heimatländern eingesetzt.


Als Anmeldegebühr sind umgerechnet 70 Euro veranschlagt, in denen die Teilnahme sowie das Gorillakostüm enthalten sind. Zusätzlich werden die Teilnehmer dazu aufgefordert, im Vorfeld auf das Event aufmerksam zu machen und weitere Spenden zu sammeln. In dem Kostüm wird ein Acht-Kilometer-Parcours durch die Innenstadt Londons gelaufen, das Tempo dürfen die "Affen" selbst bestimmen. Was zunächst nach einer machbaren Aufgabe klingt, dürfte sich innerhalb des Gorillakostüms als weitaus anstrengender erweisen. Sollte dann auch noch die britische September-Sonne scheinen, wird’s richtig haarig. Doch auch das wird die Tierschützer nicht davon abhalten, den Berggorillas ihren Dienst zu erweisen.

 

2015 gab es mehr als 500 Teilnehmer, die hüpfend, kreischend und johlend auf sich und damit auf die bedrohte Affenart aufmerksam machten. „Es ist immer eine große Freude zu sehen, wie sich so viele Menschen für die Gorillas zusammenfinden und lachend und schreiend durch die Straßen Londons laufen“, sagt die glückliche Geschäftsführerin der Gorilla Organization, Jillian Miller. „Aber man darf nie vergessen, dass hinter dem Spaß eine ernste Botschaft steckt.“

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