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Tag der 16.900 Bananen

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27/03/2017
 

Mehr als 20.000 Teilnehmer, 2.000 freiwillige Helfer, 37.600 Müsliriegel und knapp 17.000 Bananen – das sind einige Rahmendaten der 27. Auflage des HAJ Hannover Marathon. Am 9. April ertönt der Startschuss zu einem der schönsten Laufwettbewerbe Deutschlands.


„Bei uns läuft’s“, sagt Stefanie Eichel. Es sind nur noch wenige Tage bis zum Startschuss, und dafür ist die Cheforganisatorin des HAJ Hannover Marathons erstaunlich gelassen. Allerdings kann sie sich auf ihren enormen Erfahrungsschatz verlassen. Bereits zum 16. Mal plant und realisiert die Geschäftsführerin von eichels: Event den beliebten Laufwettbewerb mit der Königsdisziplin über 42,195 Kilometern durch die niedersächsische Landeshauptstadt, der dieses Jahr in sein insgesamt 27. Jahr geht und zu dessen Unterstützern auch das Unternehmen Continental zählt. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, fast jedenfalls. "Jetzt arbeiten wir nur noch am Wetter“, sagt Eichel und lacht. Denn der Termin Anfang April garantiert natürlich nicht unbedingt Sonnenschein. Lässt sich der Wettergott allerdings von der guten Laune der Organisatorin anstecken, dann dürften die mehr als 20.000 Teilnehmer ihren persönlichen Wettkampf trockenen Fußes absolvieren. Und auch die Zuschauer – die ganze Stadt wird am 9. April auf den Beinen sein – werden Hannover an jenem Tag zum bunten und bestgelaunten Mittelpunkt der Marathon-Welt machen. Geplant sind Straßenfeste, gemeinsame Nachbarschaftspicknicke entlang der Strecke und Marathon-Frühshoppen in kleinen Eckläden. "Der Marathon wird ein einziges großes Stadtfest", verspricht Stefanie Eichel.

 

Auch wegen des Rahmenprogramms, der abwechslungsreichen Strecke und der besonders begeisterten Zuschauer gilt der HAJ Hannover Marathon als einer der beliebtesten Laufwettbewerbe Deutschlands – nicht ohne Grund trägt er das "Silver Label", ein Qualitätssiegel des internationalen Leichtathletik-Verbandes IAAF und somit eine Auszeichnung als besonders attraktiver Stadtmarathon. Die Organisation ist immer wieder ein Mammutprojekt. Die Infrastruktur für die medizinische Versorgung und die Medien, Verpflegungsstände und das Rahmenprogramm müssen punktgenau geplant werden. Zudem müssen die mehr als 2.000 freiwilligen Helfer mobilisiert und eingewiesen werden. „Eine unglaublich große Herausforderung“, erzählt Eichel. „Aber alle sind immer wieder mit Herzblut dabei. Wir sind mit den Jahren eine richtige Marathon-Familie geworden.“

 

Um das Silver Label zu erhalten, muss zudem hoher sportlicher Standard erreicht werden. Für Hannover kein Problem: Auch in diesem Jahr werden wieder zahlreiche Athleten aus der internationalen Spitze an den Start gehen. So hat beispielsweise die 29-jährige gebürtige Äthiopierin und amtierende Deutsche Meisterin Fate Tola  angekündigt, den aktuellen Frauen-Streckenrekord der Ukrainerin Olena Burkowska über 2:27:07 Stunden brechen zu wollen. Philipp Sanga Kimutai aus Kenia, Arne Gabius für Deutschland oder der dreifache Hannover-Sieger und Titelverteidiger Lusapho April aus Südafrika sind nur einige weitere von vielen Top-Läufern. April möchte den Angriff des aktuellen deutschen Rekordhalters Gabius auf seinen Streckenrekord abwehren und sich dem Kampf um den Sieg in der Landeshauptstadt am 9. April stellen. „Hannover ist so etwas wie meine zweite sportliche Heimat geworden“, erklärt der Südafrikaner, der in der Stadt längst zum Publikumsliebling avanciert ist. „Hier bin ich immer besonders herzlich empfangen worden, habe meine besten Leistungen gezeigt und meine größten Erfolge gefeiert.“ 2011, 2013 und 2016 konnte April den Marathon in Hannover gewinnen, dabei hat er vor vier Jahren den noch heute gültigen Streckenrekord von 2:08:32 Stunden aufstellen können. Gabius hingegen hat bei seinem Sieg bei den Deutschen Meisterschaften in Frankfurt 2015 den seit fast 30 Jahren bestehenden Deutschen Rekord ausgelöscht und die neue Bestmarke auf 2:08:33 Stunden gedrückt. „Das verspricht ein hoch spannendes Duell zu werden“, freut sich Hannovers Athleten-Manager Christoph Kopp über die Startzusage der beiden Kontrahenten, die sich in Hannover auch für die im August in London stattfindenden Weltmeisterschaften empfehlen wollen. Und natürlich darf eine Sportlervereinigung nicht fehlen: Das Continental GripTeam. Im Juli 2016 hatte Continental dazu aufgerufen, sich mit einem Video für ein einzigartiges Lauf-Team zu bewerben. Neun Läufer wurden gesucht und natürlich gefunden, die mit Continental-Technik an den Füßen das Laufjahr ihres Lebens erleben wollen, mit vielen spannenden Wettbewerben, zu dem der Marathon in Hannover ein Highlight bildet. Denn: Continental entwickelt nicht nur vielfach prämierte Hightech-Reifen, sondern in Kooperation mit Adidas auch Sohlen für Laufschuhe. Schuhe, mit denen zum Beispiel die weltbesten Ultra- und Marathonläufer bereits manch Welt- oder Streckenrekord gelaufen sind. Und nun gehen damit auch die Mitglieder des Continental GripTeams an den Start.

 

Dass in Hannover Bestzeiten fast garantiert sind, liegt auch an der Streckenführung. Der Hannover Marathon bietet eine der flachsten Strecken Deutschlands und damit optimale Voraussetzungen für Rekorde – auch für die vielen Hobbyläufer, die hier ihre persönlichen Bestmarken knacken wollen. Dabei hilft nicht die Streckenführung allein. Für Höchstleistungen muss alles passen: Die Verpflegung muss optimal sein, die Logistik, die Strukturen und die gesamte Arbeit am Streckenrand müssen miteinander harmonieren. Akribische Planung ist Grundvoraussetzung: So werden zum Beispiel 16.900 Bananen, 9.400 Äpfel oder 17.920 Schokobrötchen am Streckenrand und im Ziel auf hungrige Läufer warten. Damit alles klappt, wird ein Jahr hinter den Kulissen mit Akribie und Leidenschaft gearbeitet. „Wir leben den Mix aus Hochleistungssport, Internationalität und unserem hannöverschen Flair auch im Backstage-Bereich“, schwärmt Veranstalterin Stefanie Eichel und sieht auch in der eingespielten Mannschaft einen Grund für das positive Abschneiden auf der Beliebtheitsskala deutscher Stadtmarathons.

 

Und nicht zuletzt sind es die schönen Geschichten, die die Sportveranstaltung Jahr für Jahr aufs Neue schreibt. So berichtet Eichel von einer Hochzeitseinladung, die sie Monate nach dem Marathon erhalten hatte. „Ich kannte das Brautpaar gar nicht“, erzählt die Marathon-Organisatorin. „Also habe ich dort angerufen, um zu erfragen, wer das denn sei. Und dann stellte sich heraus, dass es sich um ein Pärchen handelte, die ganz zufällig gemeinsam Hand in Hand über die Ziellinie liefen. Die haben sich dort zum ersten Mal gesehen und nur kurze Zeit später geheiratet." Das zeigt, beim Laufen kommt es nicht nur auf Medaillen an…

 

Informationen unter www.marathon-hannover.de

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