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Gassigehen extrem

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29/01/2018
 

Da kommen Lauf-Fans auf den Hund: Beim "Cani-RAID FouBraque" kämpfen sich Hund und Mensch gemeinsam bei Tag und Nacht durch die eindrucksvollen Landschafften der kanadischen Appalachen – eine neue Folge in der GripWorld-Serie "verrückte Läufe".

FouBraque.com

 

"Ich geh' noch mal eben mit dem Hund 'raus" – dieser Satz hat im Osten Nordamerikas mitunter eine andere Bedeutung als im Rest der Welt. Denn dort, vor der malerischen Kulisse der kanadischen Appalachen, gehen Mensch und Hund gemeinsam bei einem der seltsamsten Läufe der Welt an den Start. Beim "Cani-RAID" bilden Hund und Herrchen ein sechsbeiniges Laufduo, das gemeinsam einen Geländelauf durch die Appalachen absolviert – ein bewaldetes Mittelgebirge. Die Wälder der Appalachen dienten schon verschiedenen Filmen als Kulisse. Prominentestes Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit ist das Science-Fiction-Epos „Die Tribute von Panem“. Seit 2011 ist die Hauptrolle jedoch dauerhaft vergeben. Zumindest im September. Denn beim "Cani-RAID FouBraque" zeigt schon der Name: Hier steht der Hund im Mittelpunkt. Cani kommt von Canis, was aus dem Lateinischen ins Deutsche übersetzt „der Hund“ bedeutet. Seit 2011 findet der gemeinsame Lauf von Hund und Mensch jeden September in den Appalachen nahe der kanadischen Provinz Québec statt. Canicross nennt sich dieser Sport, bei dem Hund und Halter gemeinsam über Stock und Stein laufen.

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Vom Leichtgewicht Chihuahua über Dalmatiner und Bernhardiner bis hin zum 50 Kilogramm schweren Broholmer sind alle Hunderassen beim Cani-RAID willkommen. Über zwei Tage erstreckt sich der Lauf. Am Ufer des Flusses Daaquam stärken sich Hund und Herrchen beim gemeinsamen Abendessen mit den anderen Teilnehmern. Bei einsetzender Dunkelheit und prasselndem Lagerfeuer bereiten sich der Vier- und der Zweibeiner auf den ersten Teil des gemeinsamen Abenteuers vor:  Den Nachtlauf „Canicross Nocturne“, der sechs Kilometer durch die Appalachen führt. In kleinen Gruppen werden die Laufduos mit Bus-Shuttles in den Regionalpark gefahren. So sollen sich sowohl die Herrchen als auch die Hunde bereits auf der Fahrt miteinander bekannt machen.

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Nur mit einer kleinen Stirnlampe auf dem Kopf ist der Mensch voll auf seinen Hund angewiesen, um den Nachtlauf absolvieren zu können. Denn Hunde können zwar Farben nicht so genau unterscheiden wie Menschen, aber dafür können Hundeaugen Grautöne deutlich besser abstufen, als dies das menschliche Auge zu tun vermag. Gerade in der Dämmerung können Hunde also besser sehen als Menschen. Damit sich Hund und Mensch ganz sicher nicht verlieren können, trägt der Vierbeiner ein spezielles, im Dunklen leuchtendes Halsband. Beide, Hund und Halter, müssen sich achten, respektieren und gemeinsam auch unter Stress zusammenarbeiten. Der gemeinsame Geländelauf bietet den Hundebesitzern zudem die Möglichkeit, die Tiere herauszufordern. Joanie Bourassa nahm 2017 zum dritten Mal am Cani-RAID teil. Ihre Hündin Elly hatte bei den vergangenen Malen Angst im Dunkeln. „Da ich wusste, dass Ely sich im Dunkeln fürchtet, beschloss ich, sie erneut herauszufordern. Ich wollte ihr zuhören und mich auf sie einlassen, um sie dann im Falle von einer Panikattacke auch beruhigen zu können“, sagt die Hundebesitzerin.

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Bei Canicross-Events sind Mensch und Hund durch ein elastisches Seil verbunden. Beide tragen dafür ein entsprechendes Geschirr. Der Hund läuft vorneweg und zieht sein Herrchen quasi hinter sich her. Zieht der Hund mit genügend Kraft, kann sein Herrchen durch diese Zugkraft von seinem Hund profitieren und leichter schneller laufen. Hund und Halter verschmelzen so zu einer Art Einheit und ermöglichen es, dass Spitzensportler des Canicross durch diese Zugkraft durchschnittlich 24 km/h schnell laufen können. Nach Ende des Nachtlaufes bleibt den Teilnehmern keine lange Verschnaufpause. Am nächsten Morgen wartet mit dem "Dèfi Chien Sale" der zweite Part der Wochenendveranstaltung. Gemeinsam erkunden Hund und Herrchen den Regionalpark und bahnen sich ihren Weg durch den kanadischen Wald. Als Highlight der 8,5 Kilometer langen Strecke gilt das gemeinsame Durchwaten des Saint John Rivers, nahe der Grenze zu den Vereinigten Staaten.

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Canicross-Wettbewerbe sind längst keine Seltenheit mehr. Auch in Europa findet die Wettkampfform Canicross immer mehr begeisterte Anhänger, die mit ihren Hunden über Stock und Stein rennen. Ebenfalls in Kanada, sogar auch in der Provinz Québec, findet auch der Canicross Sirius Bromont statt. Ein Lauf, bei dem Hund und Herrchen, je nach Alter des Vierbeiners, gemeinsam die Distanzen 2,5 Kilometer, 5 Kilometer oder 10 Kilometer überwinden. Der Canicross Sirius Bromont ist als einer der landschaftlich schönsten Kurse des Canicross und genau wie der Cani-RAID FouBraque ein Aufeinandertreffen unterschiedlicher Hunderassen und Menschen verschiedenen Alters. Der Hund gilt als bester Freund des Menschen. Mithilfe von Canicross können die Besitzer ihren besten Freund besser kennenlernen.

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