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Team Movistar

Die großen Namen bei der Tour de France sind auf Continental-Reifen unterwegs

29/06/2018
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  • Athleten Froome, Quintana, Nibali, Kittel setzen auf handgefertigte Rennreifen aus Korbach
  • Sieben der World Tour Teams der Tour de France haben Continental-Reifen montiert

Ein Jahr nach der Glamour-Metropole, der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf  mit ihrem pulsierenden Leben auf der Flaniermeile „Kö“, erwartet die Radsport-Welt ab dem ersten Juli-Wochenende das genaue Gegenteil: In der eher beschaulichen und ruhigen Vendée, im äußersten Westen Frankreichs, fällt am Samstag, 7. Juli, der Startschuss zur 105. Auflage des größten Radsport-Spektakels der Welt, der Tour de France. Verwunschene Inseln wie die Noirmoutier und bretonische Moorlandschaften statt Armani-Auslagen oder der „längste Theke der Welt“ in der Altstadt: Nach 2017 haben die Tour-Organisatoren, die A.S.O., für dieses Jahr das komplette Kontrastprogramm für den „grand départ“, den Auftakt zur dreiwöchigen Frankreich-Rundfahrt ausgesucht.

Das bedeutet nicht, dass sich die Profi-Radsportler aus den wie immer 22 Teams mit weniger Verve und mit dezenteren Angriffsbemühungen in die die dreiwöchige „Tour der Leiden“ stürzen werden. Ganz im Gegenteil: Nach den beiden Auftakt-Etappen am Samstag und Sonntag über 182 und 201 Kilometer entlang  der Küste steht bereits am dritten Tag mit einem 35 Kilometer langen Mannschaftszeitfahren der erste richtige Prüfstein auf dem Programm. Neu ist in diesem Jahr, dass die sogenannten „Grandtour-Teams“ nur noch acht statt neun Fahrer stark sein dürfen.

Danach werden auch die Fahrer der sieben Teams, die in diesem Jahr mit Material des Reifenspezialisten und Tor de France-Sponsors Continental ausgerüstet sind, einen ersten Fingerzeig auf die eigene Form und das Leistungsvermögen der übrigen Konkurrenten erhalten haben. Auch 2018 werden die besten Radprofis der Welt mit Continental-Produkten unterwegs sein. Insgesamt sieben Equipen vertrauen auf den 21 Tagesabschnitten, die wie immer von zwei Ruhetagen unterbrochen sein werden, auf die ganz speziellen, auf die Rundfahrt abgestimmten, Erzeugnisse des Rennreifen-Spezialisten mit seiner Produktion in Nordhessen.

Die Namen der Mannschaften, ihrer Kapitäne und profiliertesten Fahrer lesen sich auch in diesem Jahr wieder wie das „Who is who“ des Profi-Radsports auf der Straße: Mit den Auswahlteams von Sky mit Titelverteidiger Chris Froome, Movistar, Bahrain Merida, Katusha Alpecin, FDJ, AG2R und Dimension Data ist in diesem Jahr ein Drittel des gesamten Pelotons auf Conti-Material unterwegs.

Team Sky

Beim Team Sky dreht sich natürlich alles um die Person des Kapitäns und viermaligen Tour-Siegers Chris Froome. Der Engländer, der vor drei Wochen den Giro d’Italia gewann, steht wegen eines ungeklärten Doping-Vorwurfes aus der Vuelta a Espana aus dem vergangenen Jahr noch im Mittelpunkt kritischer Fragen. Der Radsport-Weltverband UCI aber wird vor dem Tour-Start voraussichtlich keine Entscheidung über den Vorwurf fällen. Froome gilt so lange wie jeder andere Fahrer der Tour als frei von Doping.

Team Katusha Alpecin

Drei deutsche Fahrer dominieren das Team Katusha Alpecin: Zeitfahr-Spezialist Tony Martin, Sprinterstar Marcel Kittel und Rick Zabel, der Sohn des früheren deutschen Sprintkönigs Erik Zabel. Kittel, der bei der Rundfahrt 2017 mit fünf Tagessiegen so erfolgreich war wie kein zweiter Profi, gibt sich bisher eher bescheiden. „Man kann nicht mit dem Vorsatz in eine Tour de France gehen, fünf Sprintwertungen gegen die Besten der Besten für sich zu entscheiden. Mein Ziel lautet wie immer, einen Etappensieg zu erringen und das wird schwer genug werden.“ Gemeinsam mit Zabel, Martin und einem weiteren Deutschen, Nils Pollit, arbeitet der 30jährige im Moment noch daran, einen perfekten Zug bilden zu können, der ihn auf den Flachetappen in die beste Ausgangsposition bringen kann.

Movistar-Team

Viel vorgenommen hat sich das spanische Movistar-Team für 2018. Nach der Doppelspitze im vergangenen Jahr wollen die Blau-Hemden dieses Mal mit dem Top-Trio Nairo Quintana, Alejandro Valverde und Mikel Landa in die Vendée reisen, um von dort aus zur Attacke auf Chris Froome und seine Helfer blasen zu können. Alle drei haben Kapitän-Status, was eher ungewöhnlich ist. Aber die Spanier wollen an der Spitze breit aufgestellt sein, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein. Vor allem auf die Form und das Leistungsvermögen von Altmeister Alejandro Valverde dürfen die Radsport-Fans gespannt sein.

Dimension Data

Mit dem mittlerweile 33 Jahre alten Briten Mark Cavendish hat das Team Dimension Data einen der Top-Sprinter des vergangenen Jahrzehnts als Kapitän gewinnen können. „Cav“ hat sich bei der fünftägigen italienischen Rundfahrt Adriatica Ionica Race den Feinschliff für die Tour geholt und setzt wie immer auf die Massenankünfte, wenn die schnellsten Männer im Feld den Tagessieg unter sich ausmachen. Cavendishs Anfahrer Mark Renshaw, Reinardt van Rensburg, Jay Thomson und Nic Dlamini und Ryan Gibbons werden wieder in Mannschaftsstärke versuchen, ihren Chef in die beste Position für den Zielsprint zu lancieren.

Team AG2R

Das französische Team AG2R hat die Qualitäten seines achtköpfigen Helferstabs erwartungsgemäß auf Kapitän Romain Bardet ausgerichtet. Der 27jährige ist ein Mann für die Berge, wenn es in den Alpen und Pyrenäen auf die höchsten Gipfel der Tour geht. Als Dritter der Gesamtwertung des vergangenen Jahres verkörpert Bardet vor allem seinen Status als Hoffnungsträger der französischen Radsport-Fans, die seit mittlerweile 33 Jahren (Bernard Hinault 1985) wieder auf einen Triumphator aus dem eigenen Land warten. Einziger Nicht-Franzose im Team neben Bardet und dessen Landesleuten Pierre Latour, Axel Domont und Alexis Vuillermoz ist der Belgische Meister Oliver Naesen.

Groupama-FDJ-Equipe

Kurz vor dem Start musste die französische Groupama-FDJ-Equipe ihre Strategie und damit auch ihr Personal neu überdenken. Nachdem Thibaut Pinot, der in den Vorjahren zum ernsthaften Klassement-Fahrer reifte, aus gesundheitlichen Gründen absagen musste, will der französische Rennstall jetzt je nach Rennverlauf mit etwas Glück einen eigenen Fahrer bei der richtigen Ausreißergruppe dabei haben und sich damit voll und ganz auf das Ziel Etappensiege konzentrieren. Kopf des achtköpfigen Teams ist Sprinter Arnaud Démare, auf den die sportliche Leitung in erster Linie ihre Hoffnungen setzt. Die ersten Teilstücke am Atlantik werden für FDJ damit eine größere Bedeutung erlangen als zunächst vorgesehen. Der sportliche Leiter Yvon Madiot ist davon überzeugt, dass dieses Konzept aufgehen kann: „Arnaud hat sich konsequent darauf vorbereitet, um in Top-Form zu sein. Die FDJ-Sportdirektoren und seine Teamkollegen vertrauen ihm zu 100 Prozent.“ Neben Démare gilt der zweimalige Französische Meister Arthur Vichot auf den welligeren Tagesabschnitten als ein möglicher Kandidat für den Tagessieg.

Team Bahrain-Merida

Ähnlich wie bei Sky mit Christopher Froome dreht sich auch beim Team Bahrain-Merida alles um eine Person: Der Italiener Vincenzo Nibali ist der absolute Leader der Equipe, die erst 2017 ihr Debüt bei den großen Landesrundfahrten gab und dabei gleich zwei Podestplätze errang. Als Gesamtdritter beim Giro und als Zweiter im Abschlussklassement der Vuelta 2017 war Nibali, dessen Helferstab ganz auf ihn zugeschnitten ist, ein erstklassiger Schlagzeilen-Lieferant für die vom arabischen Golf geförderte Formation. Mit dem bereits 35-jährigen Domenico Pozzovivo (zuvor AG2R) verpflichtete man einen routinierten Rundfahrer. Dessen Rolle bei der Tour in diesem Jahr dürfte wohl die des „Edelhelfers“ für den „Hai von Messina“ sein.

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