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Team Movistar

Nervöser Beginn: Continental-bereifte Teams wollen unbeschadet ins Gebirge kommen

12/07/2018
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  • Glück im Unglück für Chris Froome
  • Teams mit Continental-Reifen bringen sich in Position

Die Tour de France 2018 begann so, wie man die Frankreich-Rundfahrt seit Jahren und Jahrzehnten kennt: Mit einer hektischen ersten Etappe, mit persönlichen Geschichten, die mit viel Emotionen verbunden waren und mit einem Ergebnis, das für die ersten Flachetappen und den anstehenden Massenankünften viel Spannung versprach. Insgesamt 176 Fahrer aus 22 Teams waren am 7. Juli auf die rund 3500 Kilometer lange Reise gegangen, nachdem Tour-Direktor Christian Prudhomme die erste Etappe über 201 Kilometer in der Vendée freigegeben hatte.

Glück im Unglück hatte gleich zu Beginn Titelverteidiger Chris Froome (Sky), der auf den letzten fünf Kilometern stürzte und anschließend den Reportern in die Blöcke diktierte: „Ich bin einfach nur froh, dass ich nicht verletzt bin.“ Die ersten Tagesabschnitte in der Nähe des Atlantiks waren wie immer von Hektik, von Ausreißversuchen und von gemeinsamem Heranführen des Pelotons durch die Sprinterteams an die „Flüchtlinge“ bestimmt. Auf den letzten Metern wurde es gewohnt nervös, es kam auch hin und wieder zu Stürzen, aber die Haupt-Protagonisten der Conti-Teams halten sich bisher noch schadlos.

Zu Wochenbeginn lag der vierfache Tour-Sieger und Sky-Kapitän Chris Froome nach dem unglücklichen Auftakt allerdings wieder besser im Soll. Obwohl sein „Zug“ beim Team-Zeitfahren am Montag auf dem 35 Kilometer langen Kurs bei Cholet vom BMC-Team um Richie Porte auf den zweiten Rang verweisen worden war, ist der Brite wieder optimistischer als zu Beginn. Weniger gut lief es dagegen beim „Contra la montre“, dem Mannschafts-Zweitfahren, für andere Rennställe auf Continental-Pneus.

Das vom Zeitfahr-Spezialisten Tony Martin angeführte Katusha-Alpecin-Team landete auf Rang neun. Movistar mit Nairo Quintana, ebenfalls mit Continental-Material ausgerüstet, handelte sich auf den 35 Kilometern satte 54 Sekunden Rückstand ein. Dadurch wuchs der Rückstand des Kolumbianers, der als einer der schärfsten Widersache des Vorjahressiegers gehandelt wird, bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Rundfahrt auf 1:13 Minuten an.

Das fast rein französische Team von AG2R um Romain Bardet schnitt beim Mannschafts-Zeitfahren dagegen im Rahmen seiner Möglichkeiten zufriedenstellend ab. Mit einem Rückstand von 1:15 Minuten auf BMC landete die Equipe auf dem zwölften Platz. Eine Leistung, die umso höher zu bewerten ist, weil mit Silvan Dillier wegen dessen Knieproblemen nach einem Sturz und Tony Gallopin, der an den Folgen eines Rippenbruchs laboriert, die beiden stärksten Zeitfahrer angeschlagen in das Rennen gegangen waren. Froomes vermeintlich größte Konkurrenten im Kampf um das Gelbe Trikot sind jedoch auch mit Continental-Reifen unterwegs und derzeit noch vor ihm platziert: Vinzenco Nibali (Bahrain-Merida) und der französische Nationalheld Romain Bardet (AG2R) rangieren noch vor dem Vorjahressieger, der das als 18. im Gesamtklassement allerdings mit Gelassenheit nimmt: „Natürlich hat es mit dem Sturz auf der ersten Etappe nicht gut angefangen. Aber so ist nun einmal der Radsport. Es kommen noch viele Etappen. Wir gehen das Rennen von Tag zu Tag an und möchten bestmöglich in die Berge kommen.“ Bestplatzierter Sky-Fahrer ist derzeit allerdings nicht Froome, sondern dessen „Vize“ Geraint Thomas auf Rang drei hinter den beiden BMC-Ridern Greg Avermaet und Tejay van Garderen. Der 32jährige Brite gilt als Back-Up für den Kapitän, falls diesem im Verlauf der drei Frankreich-Wochen doch etwas Ernsthaftes zustoßen sollte und die Team-Strategie neu ausgerichtet werden müsste.

Auf das Hochgebirge, in das ein Großteil der 176 Fahrer ohne größere Blessuren kommen möchte, richtet ein Mann wie Marcel Kittel seine Tour-Pläne allerdings nicht aus. Der Sprintstar aus dem Team Katusha Alpecin, der insgesamt bereits 14 Tageserfolge in Frankreich aufweisen kann, hatte sich für die schwere vierte Etappe am Dienstag von La Baule nach Sarzeau über 195 Kilometer mit ihrem leicht ansteigenden Profil auf den letzten vier Kilometern Chancen auf den Tagessieg ausgerechnet. „Mein dritter Platz auf der ersten Etappe war gut für das Selbstvertrauen, heute könnte es klappen“, war der 30jährige voller Zuversicht in den Dienstag gegangen. Am Ende aber musste er dem Kolumbianer Fernando Gaviria (Quick Step) dessen zweiten Tageserfolg bei der Tour vor Weltmeister Peter Sagan (Bora Hansgrohe) und André Greipel (Lotto Soudal) überlassen. Kittel kam nach einem ganz engen Finale, das nur um wenige Zentimeter entschieden wurde, auf Rang fünf.

Am Morgen war der Belgier Greg van Avermaet vom Team BRC bereits als dritter Träger des „Maillot jaune“ in diesem Jahr auf die Strecke gegangen. Der Spezialist für die klassischen Eintages-Rennen gilt jedoch nicht als Klassement-Fahrer. Deshalb werden die Rennställe auf Continental, die auf das Gesamt-Tableau schielen, den Mann im Trikot des Führenden der Gesamtwertung auch nicht zu stellen versuchen, nachdem dieser sich auch am Dienstag das begehrteste Trikot des Radsports hatte für einen weiteren Tag sichern können.

Auch die weiteren Teams mit Conti-Reifen schrieben mit an der Choreographie der ersten Tage, auch wenn sich das bislang nicht in der Ergebnisliste niederschlägt. Team Groupama (FDJ), das ebenfalls auf die Handarbeit aus Korbach vertraut, hat in dem Franzosen Rudy Molard den derzeit besten Fahrer auf Position 40 platziert. Aber auch hier gilt: Die Tour ist noch jung. Tagesform und das richtige „Näschen“ für eine Fluchtgruppe können eine Tageswertung entscheidend beeinflussen. Für solche Topographien hat Groupama die richtigen Leute im Sattel.

„Dimension Data“ um Altmeister Mark Cavendish, das mit dem Norweger Edvald Boasson Hagen einen zweiten aussichtsreichen schnellen Mann auf den letzten Metern in der Formation hat, sah auf dem vierten Abschnitt bis zum „Teufelslappen“, der Ein-Kilometer-Marke, gut aus. Doch dann fiel der Zug im Getümmel des letzten Kilometers auseinander. Im Moment ist keiner der Dimension-Data-Fahrer im Gesamtklassement unter den ersten 50 platziert. Aber mit „Cav“ als erfahrenem Mann im Massenspurt und Hagen an seiner Seite rechnet man sich noch Chancen auf den anstehenden Flachetappen aus. Cavendish möchte schließlich zu gerne seinen bisherigen 30 Tageserfolgen noch einen weiteren Triumph hinzufügen.

Bis am Sonntag nach dem Höllenritt über die Pflastersteine des Nordens mit dem Ziel in Roubaix der erste große spektakuläre Höhepunkt dieser Tour ansteht, kommen noch zwei schwere Seitenwind-Etappen an der Küste auf die Fahrer zu. Danach orientiert sich das Peloton Richtung Rennes mehr ostwärts ins Landesinnere. Die Profi-Rennställe mit Continental-Equipment werden auch bis dahin ihren Beitrag zu einem spannenden Verlauf der 105. Tour-Auflage leisten.

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