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Team Movistar

Drei Tage vor dem großen Tour-Finale: Die Continental-Athleten dominieren die Rundfahrt

27/07/2018
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  • Entscheidendes Zeitfahren am kommenden Samstag

  • Drei Trikots auf Continental-Reifen

Die 105. Auflage der Tour de France neigt sich ihrem Ende zu: Den verbliebenen 146 Athleten im großen Tour-Tross stehen am heutigen Freitag mit der Schlussetappe in den Pyrenäen und dem 31 Kilometer langen Einzelzeitfahren am Samstag nur noch zwei Teilstücke bevor, auf denen sich im Gesamtklassement noch etwas ändern könnte. Denn auf der sogenannten „tour d’honneur“ am letzten Tag der dreiwöchigen „Tour der Leiden“ wird der Träger des „Gelben Trikots“ traditionell nicht mehr angegriffen. Es sei denn, der Abstand an der Spitze sei so marginal, dass sich der Gesamtsieg erst im Schlusssprint des allerletzten Abschnitts nach fast 3500 Kilometern entscheiden würde. Aber das ist in diesem Jahre nicht der Fall.

Nach den schweren Alpen-Prüfungen warten am Freitag allerdings mit den beiden Pyrenäen-Riesen Tourmalet und Col d’Aubisque noch einmal die letzten „Scharfrichter“ in diesem Jahr auf das Peloton. Doch der Sieger der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt, daran besteht vor den letzten drei Tageswertungen, kein Zweifel mehr, wird auch in diesem Jahr auf den hochwertigen Continental-Rennradreifen in Paris unter dem Arc de Triomphe einfahren. Der Brite Geraint Thomas, eigentlich als Edelhelfer für den vierfachen Gesamtsieger Christopher Froome angedacht, wird, eskortiert von seinen vorzüglichen Helfern im Team Sky, an Sonntagabend wohl seinen ersten Gesamt-Triumph bei der „Grande boucle“, der großen Schleife, feiern können.

Obwohl Team Sky seine beiden Spitzenfahrer Froome und Thomas scheinbar nach Belieben zu schützen und eskortieren vermag, so setzen doch auch andere Rennställe, deren Fahrer seit dem 7. Juli in der Vendée ihre tägliche Arbeit auf Continental-Material verrichten, immer wieder Ausrufezeichen. So fuhr der 26 Jahre alte Franzose Arnaud Démare am Donnerstag auf der 172 Kilometer Flachetappe von Trie-sur-Baïse nach Pau seinen ersten Tagessieg ein.

Obwohl Team Sky seine beiden Spitzenfahrer Froome und Thomas scheinbar nach Belieben zu schützen und eskortieren vermag, so setzen doch auch andere Rennställe, deren Fahrer seit dem 7. Juli in der Vendée ihre tägliche Arbeit auf Continental-Material verrichten, immer wieder Ausrufezeichen. So fuhr der 26 Jahre alte Franzose Arnaud Démare am Donnerstag auf der 172 Kilometer Flachetappe von Trie-sur-Baïse nach Pau seinen ersten Tagessieg ein.

Für Gesprächsstoff sorgten auf den schweren Hochgebirgs-Prüfungen aber nicht nur die sportlichen Aspekte, sondern auch der Rennmodus. Wie etwa auf der ungewöhnlichsten Etappe in der Tour seit langem. Zum 105. Male wird die Rundfahrt in diesem Jahr jetzt ausgetragen, das allererste Mal im Jahr 1903. Und doch lassen sich die Organisatoren immer wieder etwas Neues einfallen. Denn mit der 17. Etappe am Mittwoch wagte der Veranstalter, die A.S.O. ein bisher einmaliges Experiment.
Nicht nur, dass das Tagesstück mit 65 Kilometern sehr kurz war, aber dennoch zwei Berge der ersten Kategorie und einen fulminanten Abschluss der Ehrenkategorie beinhaltete: Es ging vor allem um die Form des Starts, die es so bisher bei der Tour noch nicht gegeben hatte. Das beruhte auf einer Art Formel-1-Start, bei dem die besten 20 des Klassements in einem Block als erste auf die Piste gingen. Bei den Fahrern nicht unumstritten und auch nicht ohne Auswirkungen.

Denn bedingt durch diese Blockbildung entstanden im nervösen Rennverlauf etliche Lücken. Bereits vor dem Start hatte der Führende im Gesamtklassement, der Brite Geraint Thomas aus dem Team Sky, vermutet: „Diese ungewöhnliche Etappe könnte einer der entscheidenden Tage in diesem Jahr werden. Keiner weiß so richtig, wie sie sich entwickeln wird. Es wird wohl mehr Möglichkeiten zur Attacke geben, als das sonst auf einer Hochgebirgsetappe der Fall ist. Wer nur einen geringen Abstand auf die Besten hat, und sich noch Chancen ausrechnet, der wird heute seine Chance im Angriff suchen.“

Und genauso kam es dann auch, sodass die Etappe, die in die Geschichtsbücher einging, in erster Linie von Teams und Fahrern bestimmt wurde, die allesamt auf Continental-Reifen dem Ziel in über 2.000 Meter Höhe entgegenstrebten. Nach den nur 65 Kilometern von Bagnères-de-Luchon nach Saint-Lary-Soulan zur Bergankunft am Col du Portet in 2.215 Metern Höhe hatte schließlich der Kolumbianer Nairo Quintana nach einem bravourösen Solo-Parforceritt die Ziellinie als Erster überquert. Es war mehr als nur ein Trostpflaster für die nicht in Erfüllung gegangenen Hoffnungen auf den Gesamtsieg. Den festigte als Dritter dieser superschweren Bergankunft der Mann in Gelb, der Brite Geraint Thomas.

Für Chris Froome, den diesjährigen Giro-Sieger und viermaligen Tour-Gesamtsieger, wird der fünfte Triumph, mit dem er mit den Tour-Giganten Jacques Anquetil und Bernard Hinault hätte gleichziehen können, zumindest vorerst ein unerfüllter Wunschtraum bleiben. Seit dem Jahr 1998, als dem „Piraten“ Marco Pantani dieses Kunststück gelang, hat es keinen Radprofi mehr gegeben, der Giro und Tour im gleichen Jahr hätte für sich entscheiden können. 

Auf der letzten schweren Bergetappe am Freitag und dem Zeitfahren am Samstag bleibt dem Titelverteidiger wohl nur noch, Rang drei als Trostpreis verteidigen. Innerhalb des Teams Sky sind jetzt die Rollen verteilt. Auch wenn Froome immer noch das Trikot mit der Nr. 1 trägt. Sein Vorhaben, in Paris, zumindest noch aufs Treppchen zu kommen, wird schwer genug werden, denn der viertplatzierte Primoz Roglic (LottoNL-Jumbo) liegt nur noch 16 Sekunden zurück. Und der präsentierte sich zudem am Donnerstag mit mehreren Attacken in Top-Form.

Im Gesamtklassement liegen drei Tage vor dem großen Finale in Paris mit Tomas (1.), Froome (3), Quintana (5), dem Spanier Mikel Landa (Movistar, 7.) und dem Franzosen Romain Bardet AG2R, 8.) gleich fünf Continental-Pedaleure unter den ersten zehn der noch verbliebenen 146 Profis. Aber nicht alle Equipen, die auf die bewährte Spitzentechnik aus Korbach vertrauen, sind ja mit dem Ziel, ihren Kapitän oder einen seiner Helfer möglichst weit vorn im Gesamtklassement zu platzieren, in die Tour gegangen. So stand bei Dimension Data beispielsweise bis zu dessen vorzeitigem Ausscheiden das Bemühen, Kapitän Mark Cavendish in den Sprints nach vorn zu fahren, deutlich im Vordergrund.

Das Gleiche gilt auch für Katusha Alpecin, aber auch hier musste mit dem vorjährigen Fünffach-Triumphator Marcel Kittel der Mann für die letzten Meter frühzeitig passen. Dennoch sind beide Teams, wie auch Bahrain Merida immer wieder bemüht, in Fluchtgruppen vertreten zu sein, oder sie schließen sich mit anderen dezimierten Teams zur Kooperation bei der Renn-Komposition eines Tages zusammen. Das führte beispielsweise auch dazu, dass Bahrain Merida mit dem Italiener Domenico Pozzovivo als Zwanzigstem des Gesamtklassements noch unter den Top Twenty vertreten ist. Und jede Platzierung spült wieder Geld in die Mannschaftskasse, das am Ende jeder Tour redlich geteilt wird.

AG2r La Mondiale wird auf der letzten schweren Pyrenäen-Etappe zusehen, das Weiße Trikot des besten Jungprofis nicht zu verlieren. Das Bemühen wird deshalb darauf ausgerichtet sein, den Vorsprung von 6:27 Minuten den Latour auf den Zweitplatzierten Franzosen Guillaume Martin (Wanty-Groupe Gobert) nicht zu verlieren. Denn auch das „maillot blanc“ des besten Fahrers unter 25 Jahren ist für die Equipe bares Geld wert, wenn am Sonntagabend in Paris auf den Champs Elysées zum großen Finale geblasen wird.

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Cordula Ressing
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Leiterin Kommunikation / Öffentlichkeitsarbeit Pkw-Reifen

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