Produkte für PKW / Van / 4x4

stage_image1_lg

Reifenpflege und Reifenwartung

Reifenpflege Tipps

Die richtige Reifenpflege erhöht die Sicherheit im Straßenverkehr.

8 Tipps zur Reifenpflege und Reifenwartung

Die Reifenpflege ist ein bedeutender Aspekt, damit eine sichere Fahrt auf der Straße gewährleistet wird. Dafür sollten Sie wichtige Pflegetipps beachten, um die Leistungsfähigkeit der Reifen zu erhalten und die Sicherheit sowie Mobilität im Straßenverkehr weiterhin einzuhalten:

Visuelle Inspektion der Reifen
Eine visuelle Inspektion der Reifen sollten Sie regelmäßig durchführen.

Die Reifen sollten Sie regelmäßig visuell auf Beschädigungen z. B. durch Steine, Nägel oder andere scharfe Gegenstände untersuchen. Außerdem sollten die Reifen auf Schnittverletzungen, Risse oder Beulen untersucht werden, die einsatzbedingt passieren können. Wenn Sie über den Zustand Ihrer Reifen im Zweifel sind, lassen Sie sie von einem Reifenfachhändler prüfen. 

Profiltiefe und Laufflächen der Reifen beachten
Die Lauffläche ist der Kontakt zur Straße und beträgt nur wenige cm.

Der tatsächliche Kontakt des Reifens zur Straße, die Lauffläche, beträgt nur wenige cm und ist nur so groß wie eine Postkarte. Der Grip der richtigen Reifen ist ebenso wichtig wie eine regelmäßige Wartung bzw. Reifenpflege, denn Reifen nutzen im Laufe der Zeit ab. Als Reifen-Experten empfehlen wir Ihnen daher eine sichere Profiltiefe der Reifen: bei Sommerreifen 3 mm und bei Winterreifen 4 mm. So vermeiden Sie Aquaplaning und zu lange Bremswege.

Luftdruck des Reifens etwa alle 14 Tage prüfen
Den Reifendruck sollten Sie etwa alle 14 Tage überprüfen.

Die Überprüfung des Reifendrucks sollte in angemessenen Abständen erfolgen. Denn mit dem richtigen Reifendruck haben Sie die Kontrolle über Ihr Fahrzeug. Ein optimal befüllter Reifen bietet zum einen mehr Sicherheit im Straßenverkehr und verhindert zum anderen einen zu großen Reifenverschleiß – die Lebensdauer eines Reifens wird erhöht. Zudem verursacht ein falscher Reifendruck höhere Spritkosten. Der richtige Reifendruck ist für jedes Fahrzeug exakt vorgeschrieben und zu finden in der Bedienungsanleitung, Tankklappe, am Türholm, auf der Innenseite des Tankdeckels oder in der Luftdrucktabelle des Herstellers.

Reifen auswuchten lassen
Eine vom Fachmann ausgeführte Auswuchtung der Reifen verhindert eine vorzeitige Alterung.

Reifen und Felgen können aus Herstellungsgründen Toleranzen aufweisen. Autofahrer können nicht ausgewuchtete Räder daran erkennen, dass sie bei Fahrten ungewollt vibrieren. Das Lenkrad fängt an zu zittern, der Geräuschpegel steigt und das Profil der Reifen nutzt ungleichmäßiger und schneller ab.

Einen Reifen sollten Sie immer vom Fachhändler auswuchten lassen. Als zusätzliche Dienstleistung gehört das Auswuchten zum Angebot vieler seriöser Werkstätten. Das verhindert eine vorzeitige Alterung der Reifen und beseitigt Vibrationen. Nicht korrekt ausgewuchtete Räder können kurzzeitig den Bodenkontakt verlieren und damit die Fahrsicherheit gefährden.

Beim Auswuchten werden kleine Gewichte an der Felge befestigt. Damit laufen die Räder wieder gleichmäßig. Eine Auswuchtung ist vor allem dann unerlässlich, wenn ein Rad gewechselt bzw. ein neuer Reifen montiert oder ein Ausgleichsgewicht verschoben wird. Beim saisonalen Reifenwechsel im Frühjahr und im Herbst ist eine Auswuchtung durchaus empfehlenswert.

Räder und Achsen optimal einstellen
Stellen Sie Ihre Achsen optimal ein. Räder müssen beim Fahren senkrecht nebeneinander stehen und in der Spur bleiben.

Damit ein Auto tatsächlich geradeaus fährt und in der „Spur“ bleibt, müssen Räder bei der Fahrt immer möglichst senkrecht nebeneinander stehen. Bei neuen Fahrzeugen werden diese im Werk mit einer Achsvermessung genau eingestellt. Mit einer korrekt ausgerichteten Achsgeometrie fährt Ihr Auto wieder in der richtigen Spur. Die Straßenlage verbessert sich und die Sicherheit der Fahrzeuginsassen wird erhöht. 

Für Laien ist es schwer zu beurteilen, ob Räder und Achsen am Fahrzeug optimal ausgerichtet sind. Und wenn Sie nach einer Fahrt durch ein Schlagloch Unregelmäßigkeiten bei der Abnutzung des Reifens feststellen oder den Verdacht haben, sollten Sie einen Fachmann aufsuchen. Eine falsche Spureinstellung gefährdet die Fahrsicherheit und erhöht den Reifenverschleiß.

Bordsteinrempler vermeiden
Bordsteinrempler oder ähnliche Beschädigungen schaden der Außenwand und dem tragenden Gerüst der Reifen.

Generell sollten Autofahrer darauf achten, Bordsteinrempler oder ähnliche Beschädigungen am Reifen zu vermeiden. Auch dies trägt zur optimalen Reifenpflege bei. Sowohl die Außenwand des Reifens als auch das tragende Gerüst des Reifens, die Karkasse, können so in Mitleidenschaft gezogen werden. Kleine Risse können sich schnell zu irreparablen Schäden ausweiten. Sie sollten darauf achten, die Seitenwände der Reifen regelmäßig unter die Lupe zu nehmen. Schrammen und Beulen sollten umgehend vom Fachmann repariert werden. So verhindern Sie eine unnötige Abnutzung der Reifen und die Lebensdauer Ihrer Räder wird erhöht.

Reifenventile kontrollieren
Zur Reifenpflege gehört auch die Kontrolle der Ventile und Ventilklappen.

Auch die Überprüfung der Ventile und Ventilkappen gehört zur Reifenpflege dazu. Diese bestehen aus Gummi und nutzen im Laufe der Jahre ab, was zu einem Druckverlust der Reifen führen kann. Es wird empfohlen Ventile, wie z.B. Snap-in-Ventile zum Einrasten, beim Kauf von neuen Reifen kostengünstig auszutauschen bzw. beim Reifenwechsel zu ersetzen. Das sorgt für mehr Sicherheit für Sie und Ihre Reifen. Ventile und Ventilkappen, die in einem guten Zustand sind, garantieren Luftdichtigkeit, können den korrekten Luftdruck aufrecht erhalten und gewährleisten somit eine längere Lebensdauer der Reifen.

Montieren Sie daher immer geeignete Ventilkappen, um Verunreinigungen des Ventileinsatzes und anschließenden Luftverlust zu vermeiden. Bringen Sie kein zusätzliches Gewicht am Ventilmund oder an der Ventilkappe an, und bei Ventilen mit Dichtring muss dieser bei jedem Reifenwechsel ausgetauscht werden. Achten Sie immer darauf, dass der Ventilkörper mit dem richtigen Drehmoment angezogen wird (Drehmomentwert: bitte befolgen Sie die Empfehlungen des Herstellers) und dass der Dichtring angedrückt ist. Für Geschwindigkeiten über 210 km/h verwenden Sie entweder Metall-Einschraubventile oder Ventilstützen, um die Ventilauslenkung  zu begrenzen.

Reifen korrekt einlagern
Nach einem Reifenwechsel sollten Sie Winterreifen bzw. Sommerreifen kühl und trocken aufbewahren.

Nach dem Reifenwechsel der Sommerreifen und Winterreifen, sollten Fahrzeughalter ungenutzte Reifen immer kühl, trocken und in Dunkelheit aufbewahrt und angemessen gelagert werden. Doch auch dann bestehen für ungenutzte Reifen einige Gefahren. 

Im Sinne einer korrekten Reifenpflege sollten Räder niemals über einen langen Zeitraum aufeinander gestapelt werden. Zum Schonen der Reifen können Sie Styroporplatten dazwischenlegen. Auch sollte ein Abstand zu Chemikalien, Lösungsmitteln und Kohlenwasserstoffen eingehalten werden. Ebenso sind offenes Feuer, glühende Gegenstände, Öl, Fett sowie Material mit potenziellen elektrischen Entladungen zu vermeiden.

Diese Seite nutzt Cookies für eine verbesserte Nutzerfreundlichkeit. Erfahren Sie mehr.