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Reifencheck

Sicher in den Urlaub

Inspektion vor der Reise

Ferienzeit ist Urlaubszeit – obgleich im Winter oder im Sommer. Die Vorfreude auf erholsame Tage ist groß. Damit der Urlaub für Sie auch stressfrei bleibt, empfehlen wir vor jeder Reise einen Reifencheck durchzuführen, sowie Bremsen und Batterie zu überprüfen.

Das Thema Sicherheit hat schon vor der Abfahrt Priorität – gerade im Winter bei eisiger Kälte. Eine Panne oder einen Unfall als Urlaubserinnerung möchte niemand. Falls es doch einmal dazu kommt, müssen Sie wichtige Punkte beachten. Aber keine Sorge – mit unseren Tipps kommen Sie sicher und schnell an Ihr Reiseziel und können entspannt in den wohlverdienten Urlaub starten. 

Besonders im Winter sollten Fahrzeughalter wichtige Sicherheits-Aspekte beachten, um bestmöglich auf Schnee und Eis vorbereitet zu sein – und das europaweit.

Optische Reifenprüfung
Die Reifen vor dem Urlaub auf Stiche, Schnitte, Risse und Beulen untersuchen

In welchem Zustand sind Ihre Reifen im Moment? Wenn Sie es nicht wissen, geht es Ihnen wie vielen Autofahrern. Daher sollten Sie Ihre Reifen vor dem Urlaub auf Stiche, Schnitte, Risse und Beulen untersuchen. Ein verändertes Rollgeräusch kann auf einen Reifenschaden hinweisen. Im Fall der Fälle sollten Sie vorsichtig weiter- und eine Werkstatt anfahren. Bei Zweifeln über Ihre Reifenqualität hilft Ihnen ein Fachmann aus dem Reifenhandel weiter.

So messen Sie die Profiltiefe der Reifen
Mit einer 1 Euro Münze können Sie die Profiltiefe der Reifen messen.

Ein Drittel aller Fahrer kennt die Profiltiefe seiner Reifen nicht. Eine gute Profiltiefe liegt allgemein zwischen 4 – 8 mm. Diese können Sie vor jeder Reise mit einer gewöhnlichen 1-Euro-Münze messen. Ist der goldene Ring zwischen den Profilblöcken Ihrer Reifen verdeckt, ist alles in Ordnung. Zudem können Sie auch die Lauffläche und die Seitenwand auf Beschädigungen überprüfen. Mit weniger als 3 mm Profiltiefe bei Sommer- und 4 mm Profiltiefe bei Winterreifen sollten Sie allerdings nicht in den Urlaub starten. Sie müssen bedenken, dass die Aufstandsfläche der Reifen bei einer Vollbremsung nur vier Postkarten groß ist – und das bei einem Gesamtgewicht von 1,5 Tonnen. Eine Profiltiefe von weniger als 3 mm könnte daher fatale Auswirkungen haben – besonders auf nasser Fahrbahn.

Füllstände und Ausrüstung prüfen
Überprüfen Sie die Füllstände und Ausrüstung Ihres Fahrzeugs

Zudem sollten Sie vor jeder Reise kontrollieren, ob Ihr Wagen die optimale Füllmenge bei Öl, Wasser, Kühlflüssigkeit und Kraftstoff aufweist. Im Winter ist es besonders wichtig, Frostschutzmittel für Ihr Kühlwasser zu verwenden, damit der Gefrierpunkt des Wassers herabgesetzt wird. Dies können Sie einfach selber prüfen oder einer Werkstatt übergeben.

Bitte beachten Sie: Laut auto-motor-oel.de sollte der Motor für eine korrekte Messung warm sein und Sie das richtige Öl für Ihren Wagen verwenden. Zur Pflichtausstattung eines Autos gehört natürlich auch, dass ein Verbandskasten, Warnwesten, ein Warndreieck sowie Bordwerkzeug vorhanden sind. Im Notfall kann diese Ausstattung lebenswichtig sein. Zusätzliche Informationen zu wichtigem Autozubehör finden Sie beim ADAC.

Reifen- und Verkehrstipps im Ausland

Besondere Tipps haben wir für Auslands-Urlauber. In Österreich und in der Schweiz besteht in den Wintermonaten zwar keine explizite Winterreifenpflicht. Allerdings müssen Fahrzeughalter bei winterlichen Straßenverhältnissen wie Schnee, Schneematsch oder Eis Winterreifen oder Schneeketten montiert haben, sonst können erhebliche Geldstrafe anfallen. In Italien besteht auf vielen Strecken eine Winterreifenpflicht. Jedoch können in diversen Provinzen durch Rechtsverordnungen eigenständige Winterreifen-Regelungen herrschen. Ausführliche sowie weitere Informationen zu anderen Urlaubsländern finden Sie auf beim ADAC unter „Winterreifen im Urlaub“.   

Auch für die Sommermonate gibt es Vorschriften

Wenn Sie in Italien unterwegs sind, dürfen Sie während der Sommermonate (vom 16. Mai bis 14. Oktober) nicht mit Winterreifen oder Ganzjahresreifen fahren.

Während dieser Zeit dürfen Sie laut EU-Verordnung nur Reifen verwenden, deren zugelassene Höchstgeschwindigkeit mindestens der Ihres Autos aufweist. Diese ist in der Zulassungsbescheinigung angegeben. Wer sich nicht daran hält, muss sich auf eine hohe Geldbuße zwischen 419 Euro und 1.682 Euro einstellen und jederzeit damit rechnen, dass das Auto beschlagnahmt wird oder vor Ort auf die richtige Bereifung umgestellt werden muss.


Informieren Sie sich zudem über die unterschiedlichen Verkehrsregeln im Ausland beim ADAC.

Fahrzeug vor dem Urlaub richtig beladen – so geht’s.

Fahrzeug richtig beladen

Das sichere Beladen Ihres Autos ist enorm wichtig. Schwere Gepäckstücke gehören nach unten. Diese sollten Sie im Fußraum hinter den Fahrersitzen verstauen oder unten im Kofferraum, leichtes Gepäck gehört nach oben. Zudem müssen jegliche Gegenstände fest bzw. lückenlos fixiert sein, damit diese im Falle einer Vollbremsung nicht unkontrolliert durch das Auto fliegen, wie dieses ADAC-Video deutlich macht.

Bei viel Gepäck sollten Sie den Reifendruck immer anpassen.

Reifendruck an die Beladung anpassen

Wenn Sie mit viel Gepäck im Kofferraum in den Urlaub fahren, sollten Sie Ihren Reifendruck entsprechend erhöhen. Reifendruckwerte von ca. 0,1 bis maximal 0,2 Bar über den vorgeschriebenen Luftdruckwerten können für ein sicheres und angenehmes Fahrgefühl sorgen. Die vorgeschriebenen Luftdruckwerte von Continental-Reifen für Ihren Wagen finden Sie in unserer Luftdrucktabelle. Idealerweise checken Sie den Druck vor der Fahrt oder nach einer nur kurzen Strecke.

Denken Sie voraus und haben Sie im Urlaub wichtige Dokumente immer dabei.

Dokumente und Telefonnummern

Bevor Sie sich auf die Reise machen, können Sie sich gegen böse Überraschungen auf der Fahrt wappnen. Prüfen Sie vorab die individuellen Leistungen Ihrer KFZ-Versicherung. Der KFZ-Schutzbrief Ihrer Versicherung unterstützt Sie im In- und Ausland mit weiteren Hilfeleistungen. Zudem sollten Sie im Urlaub wichtige Dokumente immer als Kopie bei sich haben oder online bei einem Cloud-Service-Anbieter speichern, wie z.B. Dropbox, Google Docs, MagentaCloud, iCloud etc.


Dazu gehören auch wichtige Telefonnummern und Sperrnummern von Bankkarten. Unter der Telefonnummer 116 116 (aus dem Ausland: +49 116 116) erreichen Sie den Sperrnotruf. Dort können Sie die meisten Debitkarten und Kreditkarten sperren lassen. Als Alternative zum Sperrnotruf können Sie auch die Telefonnummer +49 30 4050 4050 wählen, die aus dem Ausland besser erreichbar ist. Informieren Sie sich zudem über die individuellen Hilfsnummern Ihrer Kreditkartenanbieter.

Ein Reserve- oder Notrad kann bei allen Reifenschäden als Pannenhilfsmittel eingesetzt werden.

Reserve- und Notrad

Eine Reifenpanne kann überall passieren – im Urlaub ist es jedoch besonders ärgerlich. Damit Sie diesen schnell wieder genießen können, sollten Sie ein paar Dinge beachten: Bei einer Reifenreparatur sollten Sie von einer Selbsthilfe absehen und stattdessen einen Fachhändler aufsuchen. Ein Reserve- oder Notrad kann bei allen Reifenschäden als Pannenhilfsmittel eingesetzt werden. Am geeignetsten wäre ein Ganzjahresreifen als Reserverad. Damit bleiben Sie mobil und sparen sich die Kosten eines Abschleppdiensts. Allerdings sollten Sie mit einem Notrad umgehend eine Werkstatt anfahren, da ein solches Rad sehr klein und Ihre Mobilität eingeschränkt ist. Bei einem Urlaub in Regionen mit schwacher Infrastruktur kann dies zum Nachteil werden, da die für Ihr Auto erforderliche Reifengröße womöglich schwer verfügbar ist.

Pannenlaufreifen: eine Alternative zum Reserverad

Bei der Mitführung eines Reserverads müssen Sie sich auf einen erhöhten Spritverbrauch einstellen. Eine sehr gute Alternative sind SSR-Pannenlaufreifen. Das SSR-System ist eine speziell von Continental entwickelte Technik für Notläufe mit Niederquerschnittsreifen, die mit allen Standardfelgen kompatibel bleiben. Continental SSR-Reifen gibt es selbstverständlich als Sommer- und Winterreifen.

Mit einer selbsttragenden, verstärkten Seitenwand verhindern die SSR-Reifen im Pannenfall ein Einklemmen der Reifenseite zwischen Straße und Felge sowie ein Abrutschen des Reifens in das Felgentiefbett. Im Fall eines Reifenschadens können Sie bei einer Maximalgeschwindigkeit von 80 km/h noch bis zu 80 km weiterfahren und eine Werkstatt aufsuchen. Denn bei Pannenlaufreifen ist kein Reserverad nötig.

Zudem können Pannensets kurzfristig aushelfen, wie das Dichtmittel-Pannenset von Continental. Jedoch sollten Sie Pannensets nicht als dauerhafte Lösung sehen und schnell eine Werkstatt aufsuchen. Der ADAC bietet Pannenhilfe im In- und Ausland. Informationen dazu finden Sie hier.

Apps für die Reise

Wenn es mit dem Auto in den Urlaub geht, sind mittlerweile viele Apps mit am Start. Sie erleichtern uns die Fahrt im Ausland, sammeln wichtige Funktionen und unterhalten die Kinder unterwegs. Kurzum, sie sind kompakte digitale Alleskönner, die uns auf der Reise sowohl sicherer als auch kurzweiliger ans Ziel begleiten. Hier präsentieren wir Ihnen drei Apps, die auf Ihrer nächsten Reise nicht fehlen sollten.

Mit dem Auto ins Ausland

Diese App ist nicht nur perfekt für die Reise sondern auch ein informativer Begleiter für die Zeit im Urlaubsland. Der Nutzer kann in einer übersichtlichen und einfachen Darstellung angeben, mit wem er fährt (Kinder, Erwachsene, Haustiere), wie gereist wird (PKW, Wohnmobil, Anhänger oder Wohnwagen) und durch welche Länder es geht (es können bis zu 5 Länder ausgewählt werden).

Nach Abfrage der Punkte liefert die App schnell und zusammenfassend Informationen über alles, was in den Zielländern zu berücksichtigen ist (Dokumente, Maut, Versicherungen, Sicherheit, Reparatur, Diebstahl, Zoll etc.). Eine Checkliste hilft Ihnen bereits vor der Abreise an alles zu denken. Die Infos sind durch die Swype-Funktion schnell einsehbar und jeweils gut betitelt. Dadurch ist die App sehr übersichtlich. 

Als weitere Highlights sind der Euronotruf, der Kreditkarten-Sperr-Notruf sowie die Verkehrsregeln der jeweiligen Länder inklusive. Kleiner Nachteil ist das eher schlicht gehaltene Design. 

Die App ist kostenlos erhältlich im Applestore und im Google Playstore.

Auto Dashdroid

Dieses digitale Multitalent ist speziell für die Nutzung während des Autofahrens entwickelt. Denn die App wird über die Sprach- oder Touchfunktion gesteuert. Da die App kompakt alle (für den Autofahrer) wichtigen Anwendungen zusammenfasst, bietet sie dem Nutzer Funktionen, die das Autofahren erleichtern können (Navigation, Telefon mit Freisprechsystem oder auch Musik). Der Zugriff auf die verschiedenen Apps ist schnell und einfach.

Die App ist visuell klar gestaltet und entsprechend schnell und unkompliziert in der Nutzung. „Auto dashdroid“ besteht aus drei verschiedenen Bildschirm-Modi. Im Hauptmenü kann man Basis-Apps wie Kontakte, Musik, Sprachsteuerung oder Navigation individuell zusammenstellen. Im zweiten Bildschirm ist es möglich eigene Apps individuell einzufügen und im dritten Bildschirm hat man Zugriff auf eigene Kontakte, die Möglichkeit zum Favorisieren sowie zum Telefonieren. Große Icons erleichtern dabei die Bedienung.

Als Highlight ist die App kompatibel mit der Android-Sprachbefehl-Funktion „OK Google“. Die Touchfunktion sollte nur genutzt werden, wenn das Handy in einer dafür vorgesehenen Halterung angebracht ist. Ist dies nicht der Fall, wird die Steuerung über die Sprachfunktion empfohlen. Ein kleiner Nachteil ist allerdings die Einblendung von Werbung. Eine Pro Version ist gegen eine Gebühr zu erhalten.

Die App gibt es kostenlos im Google Playstore.

Sicher im Auto – BabyBus

Auf einer langen Fahrt mit Kindern kann schnell Langeweile aufkommen. Die Kleinen brauchen Unterhaltung und diese App ist genau die richtige für sie. Speziell für Kinder entwickelt soll sie die Kids sowohl unterwegs unterhalten als auch spielerisch Inhalte vermitteln, wie z. B. Sicherheit im Straßenverkehr oder das Verhalten im Fahrzeug. Innerhalb der verschiedenen Modi wird den Kindern das Thema Sicherheit im Straßenverkehr näher erklärt. Die Anwendungen richten sich an Kinder zwischen 1 und 6 Jahre.

Die App ist simpel und spielerisch gehalten. Nutzung und Design sind auf die junge Zielgruppe zugeschnitten. Es gibt drei verschiedene Spiel-Modi: in der KFZ-Werkstatt können Kinder z. B. Reifen montieren oder durch eine Autowaschanlage fahren, im Privatauto wählen die Kleinen den richtigen Kindersitz für die passende Gewichtsklasse und lernen das fachgerechte Montieren im Auto. Im Nahverkehr können sie defekte Autos „aus dem Verkehr ziehen“ und in der KFZ-Werkstatt reparieren lassen. 

Das Highlight ist ganz eindeutig die erzieherische und spielerische Kombination. Als kleinen Nachteil bietet die App nicht viel Variation und kann daher etwas eintönig in der Nutzung werden.

Die App ist kostenlos im Google Playstore erhältlich.

Reifencheck: Sicher in den Urlaub – Mit Winterreifen im Urlaub_Bild (1)

Mit Winterreifen im Urlaub

Bei starkem Schneefall oder extremer Glätte herrscht eine situative Winterreifenpflicht – national und international. Wer Fahrten bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte sicher vermeiden kann, darf auch im Winter mit Sommerreifen fahren.

Wer jedoch bei Schnee und Eis unterwegs ist, sollte die Änderungen der Winterverordnung besonders beachten. Demnach reicht es nicht mehr aus, wenn Reifen mit einer M+S Kennzeichnung versehen sind, da diese nur noch bis 2024 als wintertauglich gelten. Viel mehr sind nur noch Reifen im Winter zulässig, die mit dem Schneeflocken-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) ausgestattet sind. Beachten Sie auch unsere Winterreifen-Tests, bei denen Continental-Reifen ausgezeichnet bewertet wurden.

Reifencheck: Tipps für die sichere Fahrt in den Winterurlaub_Bild

Tipps für die sichere Fahrt in den Winterurlaub

Es wird kälter und die Temperaturen sinken. Der Winter ist für Autofahrer eine gefährliche und rutschige Angelegenheit – besonders, wenn eine längere Urlaubsreise ansteht. Fahrzeughalter müssen in der kalten Jahreszeit ihre Fahrweise den winterlichen Bedingungen anpassen. Daher sollten Sie vor der Abreise spezielle Vorkehrungen treffen, um bei der anschließenden Fahrt die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten. Wir haben für Sie einmal die wichtigsten Hinweise zusammengefasst:

Scheiben enteisen

Wenn Sie wissen, dass es nachts frieren wird, können Sie am Abend vorher die Scheiben Ihres Autos mit einer speziellen Eisschutzfolie abdecken. Alternativ können Sie einen glattkantigen Eiskratzer benutzen, einen Scheibenenteiser verwenden oder eine mit warmem Wasser (nicht kochend) gefüllte Wärmflasche für 15 Minuten auf das Armaturenbrett legen, um Ihre Autoscheiben vom Eis zu befreien. Verboten ist allerdings, lediglich ein kleines Guckloch freizukratzen, da hierdurch eine sichere Fahrt nicht gewährleistet wird und eine Geldbuße anfallen kann. Ein langes Warmlaufenlassen des Motors ist ebenso nicht erlaubt, da die Lärmbelästigung und Abgasbelastung nicht zulässig sind.

Handfeger griffbereit
Reifencheck: Sicher in den Urlaub – Tipps_Handfeger (1)

Doch das Enteisen des Fahrzeugs ist nicht genug. Es ist wichtig, einen Handfeger dabeizuhaben, um das Fahrzeug vor Fahrantritt vollständig von Schnee zu befreien sowie Rückstände des Enteisens zu beseitigen, z. B. bei Ihren Scheinwerfern. Dazu gehört auch, dass Sie den Schnee vom Dach Ihres Fahrzeugs entfernen.

Pannenvorsorge

Zur Pannenvorsorge gehören nicht nur Reserve- bzw. Pannenlaufreifen und das Handy für den Anruf beim Pannendienst, sondern besonders im Winter Decken und warme Jacken. Auch in den kalten Monaten kann eine Reifenpanne passieren, selbst, wenn Sie nur auf dem Weg zum Supermarkt sind. Wer dann auf den Pannendienst warten muss, kann schnell frieren. Eine Decke sollte im Winter zur Standard-Ausstattung gehören. Legen Sie diese einfach in den Kofferraum. Zudem ist es hilfreich, eine Thermoskanne mit einem warmen Getränk dabeizuhaben.

Angenehme Temperatur im Auto

Dennoch sollten Sie im Auto während der Fahrt auf das Tragen einer fülligen Jacke verzichten und sich nicht zu dick anziehen. Denn dann liegt der Sicherheitsgurt nicht eng genug am Körper, kann nach oben verrutschen oder sogar in den Bauch einschneiden und Sie verletzen. Zudem können Sie bei einer starken Bremsung etwas nach vorne geschleudert werden. Erwärmen Sie sich einfach, indem Sie den Innenraum Ihres Fahrzeugs erhitzen.

Über eine Schneewehe fahren

Bei einem starken Wintereinbruch kann es vorkommen, dass Ihr Fahrzeug in einer Schneewehe feststeckt. Um sich daraus zu befreien, können Sie die sogenannte Schaukelmethode anwenden. Fahren Sie vorsichtig im Vorwärtsgang an. Sobald die Räder durchdrehen sollten Sie sofort auskuppeln. Legen Sie den Rückwärtsgang ein, lassen Sie das Fahrzeug zurückrollen und den Gang vorsichtig kommen. Wiederholen Sie den Vorgang, bis Sie sich mit Schwung aus der Schneewehe befreien können.

Schneeketten im Härtefall
Reifencheck: Sicher in den Urlaub – Tipps – Schneeketten (1)

Wohnen Sie in einer gebirgigen Gegend oder verreisen Sie im Winterurlaub in eine alpine Ortschaft? Dann helfen bei schneebedeckten Fahrbahnen meist nur Schneeketten, um vorwärts zu kommen. In alpinen Ortschaften wird auf die Schneekettenpflicht mit einem blauen Schild hingewiesen. Doch bleiben Sie vorsichtig. Mit Schneeketten dürfen Sie nicht schneller als 50 km/h fahren.

Hier erfahren Sie mehr

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