Tour de France

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Höchste Qualität für Fahrräder und Autos

Continental verfügt über mehr als 100 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung von Fahrradreifen. Wir möchten Sie deshalb über wichtige Aspekte der modernen Reifentechnik wie Reifendruck, Reifentypen, Aquaplaning und Reifenbau informieren. So werden auch Sie im Handumdrehen zum Experten – genau wie wir!

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Reifentypen

Reifen ist nicht gleich Reifen: Es gibt viele verschiedene Reifentypen für Autos und Fahrräder und die diversen Fahrzeugtypen.

So sind Rennradreifen speziell auf Teerstrecken ausgelegt. Deshalb sind sie besonders leicht und dünn und weisen nur ein minimales Profil auf, um den Widerstand möglichst gering zu halten. Mountainbikereifen eignen sich dagegen perfekt für steiniges und unebenes Terrain und sind mit einem aggressiveren Reifenprofil ausgestattet, das speziell für unebene Oberflächen ausgelegt ist. Reifen für Crossräder werden wiederum für Fahrten auf Teer, Sand, Schlamm und Matsch entwickelt und eignen sich manchmal sogar für Treppen. Die etwas entspannteren Stadt- und Trekkingräder sind dagegen mit einem simplen Profilmuster ausgestattet, weil sie meistens auf Teer und nur gelegentlich auf Schotterwegen unterwegs sind.

Im Automobilbereich entwickeln die Hersteller Reifen für PKW, SUV und Vans mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften. Reifen für Vans müssen zum Beispiel besonders langlebig sein und schwerere Lasten aufnehmen können als normale Reifen. Reifen für SUVs und Allradfahrzeuge müssen dagegen mit sämtlichen Untergründen und Fahrten im Allradmodus zurechtkommen.

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Aquaplaning

Aquaplaning tritt auf, wenn sich zwischen Autoreifen und Straßenoberfläche ein Wasserfilm bildet. Die Reifen verlieren den direkten Kontakt zur Straße und durch den Traktionsverlust verliert der Fahrer die Kontrolle, so dass er nicht mehr richtig lenken, bremsen und beschleunigen kann.

Aquaplaning tritt meist bei ergiebigen Regenfällen auf, wenn das Wasser nicht mehr von der Straßenoberfläche abfließen kann. Reifentyp und Fahrgeschwindigkeit können das Problem dabei sogar noch verschärfen. Deshalb kommt es darauf an:

  • Stets den richtigen Reifendruck zu gewährleisten
  • Die Profiltiefe im Auge zu behalten, damit sie niemals unter das gesetzliche Mindestmaß von 1,6 mm fällt
  • Bei Nässe die Fahrgeschwindigkeit zu verringern

Für Fahrräder stellt Aquaplaning kein Problem dar. Denn während Autoreifen mit einer quadratischen Fläche auf der Straße aufliegen und sich daher leichter eine Wasserschicht unter den Reifen bilden kann, ist die Auflagefläche bei Fahrradreifen eher rundlich, so dass das Wasser leichter zur Seite hin verdrängt werden kann. Dies liegt daran, dass Fahrradreifen kurvengängig sein müssen.

Ein weiterer wichtiger Unterschied ist, dass Fahrradreifen eher schmal sind und einen relativ hohen Reifendruck aufweisen. So gerät weniger Wasser in Kontakt mit der Reifenvorderkante. Der hohe Reifendruck sorgt zudem dafür, dass das Wasser leichter von der Reifenunterseite verdrängt werden kann. Im Vergleich dazu sind Autoreifen viel breiter und weniger stark aufgepumpt. So kann das Wasser nicht so leicht von der Auflagefläche verdrängt werden.

Schließlich spielt auch die Geschwindigkeit eine Rolle. Autos sind mit einer sehr viel höheren Geschwindigkeit unterwegs als Fahrräder. Je nach Höhe des Wasserfilms führt dies dazu, dass dem Wasser weniger Zeit bleibt, sich zu verteilen. Es ist kaum anzunehmen, dass ein Fahrrad jemals so schnell fährt, dass es zu Aquaplaning kommt – ganz egal wie stark man in die Pedale tritt.

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Reifenbauweise

Heutzutage werden die meisten Autoreifen mithilfe der sogenannten Radialbauweise hergestellt. Fahrradreifen werden dagegen noch immer als Diagonalreifen konstruiert. Was steckt hinter diesen Fachbegriffen?

Die Radialbauweise ermöglicht es, Seitenwand und Lauffläche unabhängig voneinander herzustellen. Die Reifen sind dadurch leichter und treibstoffeffizienter, da der Rollwiderstand geringer ist. Zugleich weisen sie eine flexiblere Seitenwand auf.

Diagonalreifen werden dagegen aus mehreren einander überlappenden Gummischichten hergestellt, so dass Zenitlage und Seitenwände untrennbar miteinander verbunden sind. Die überlappenden Lagen bilden zusammen eine dicke Schicht, die weniger flexibel ist. Zusammen mit dem Reifenschlauch ist die Seitenwandsteifigkeit bei Diagonalreifen eine entscheidende Voraussetzung für die Durchstoßfestigkeit und das Leistungsprofil des Reifens.

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Reifendruck

Gewicht

Der optimale Reifendruck richtet sich nach der Reifengröße und der Gewichtsbelastung. Der Reifendruck wird dabei in Pfund je Quadratzoll (PSI) angegeben. Der richtige Reifendruck beeinflusst Bodenhaftung und Energieeffizienz. Befolgen Sie grundsätzlich die Herstellerhinweise zur Bestimmung des korrekten Reifendrucks.

Temperatur

Auch die Temperatur wirkt sich stark auf den Reifendruck aus. Je höher die Temperatur ist, desto stärker dehnt sich die im Reifen enthaltene Luft aus. Dies kann zu Überdruck führen, wenn die Reifen zu stark aufgepumpt sind. Bei kalten Temperaturen zieht sich die in den Reifen enthaltene Luft dagegen zusammen. In ordnungsgemäß aufgepumpten Reifen sinkt also der Reifendruck, je niedriger die Temperaturen sind.

Höhe

Auch Höhenunterschiede wirken sich auf den Reifendruck aus, da sich der Umgebungsdruck verändert. Der Luftdruck im Reifeninneren ergibt sich aus dem Zusammenspiel zwischen der im Reifen enthaltenen Luft und der Außenluft. Der Luftwiderstand sinkt bei zunehmender Höhe, so dass sich der Reifendruck entsprechend erhöht.

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