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Presse

Das härteste Radrennen der Welt startet in Brüssel

04/07/2019
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  • Sechs Teams setzen auf Spitzentechnologie von Continental
  • Continental-Rennreifen mit „BlackChili“-Gummimischung
  • Die Tour de France: 3.460 Kilometer, zwei Zeitfahren, fünf Bergankünfte

Mutige Ausreißversuche, kilometerlange Alleinfahrten, spektakuläre Massensprints in den Tälern und triumphale Bergankünfte auf den Gipfeln der Alpen und der Pyrenäen – wenn am Wochenende die Tour de France startet, rückt das härteste Radrennen der Welt in den Mittelpunkt der Sportberichterstattung. Einmal mehr stellt es auch die Spitzentechnologie von Continental im Zweiradbereich in den Vordergrund. Beim Rennen um das Gelbe Trikot entscheidet nicht zuletzt die Qualität der Reifen über die Siege und Platzierungen. Längst ist der Reifenpoker bei der Frankreichrundfahrt so wichtig wie in der Formel 1. Zahlreiche Spitzenteams setzen deshalb auf die Technologie-Kompetenz der Continental-Entwickler – darunter auch das des letztjährigen Tour-Siegers Geraint Thomas aus Wales.

Spitzentechnologie aus dem hessischen Korbach

Insgesamt werden sechs Teams das diesjährige Rennen auf Competition Pro LTD-Reifen von Continental bestreiten. Dieser Hightech-Rennradreifen wurde im Continental-Reifenwerk im hessischen Korbach entwickelt und wird dort in Handarbeit hergestellt. Die Spezialpneus wiegen kaum 250 Gramm – und bestehen im Unterschied zu anderen Fahrradreifen aus einem nicht ummantelten Schlauch, dessen Oberseite mit einem Feinripp-Profil versehen ist und in dessen Innerem Drücke von bis zu 15 bar wirken. Durch diesen hohen Druck sinkt der Rollwiderstand, dies kommt den Fahrern vor allem auf langen Etappen und bei extremen Anstiegen zu Gute. Hinzu kommt ein konstruktionsbedingter Vorteil: Da die Schlauchreifen direkt auf die Felge geklebt werden, können sie auch bei Druckverlust nicht abspringen. Das sichtbarste Merkmal ist die rollwiderstandsoptimierte, extrem schmale Aufstandsfläche, die auch bei Bergabfahrten mit 100 km/h Lenkbefehle und Bremskräfte sicher auf die Straße überträgt. Nicht zuletzt hat die Weiterentwicklung der Reifentechnologie wesentlichen Anteil daran, dass der Stundendurchschnitt seit dem Start des ersten Etappen-Radrennens der Welt von 25 auf mittlerweile 40 km/h anstieg – und das bei stetig schwieriger werdendem Streckenprofil.

Wie im SportContact 6: In den Tour-Pneus steckt die BlackChili-Technologie

Wie alle Produkte von Continental profitieren auch die Hochleistungs-Fahrradreifen von der innovativen BlackChili-Gummitechnologie. Ursprünglich für Fahrradreifen entwickelt, kommt sie inzwischen auch in Pkw-Reifen wie dem SportContact 6 für die Spitzensportler der Automobilindustrie zum Einsatz kommt und wird ständig weiterentwickelt. Die Laufeigenschaften der Gummimischung eines Reifens werden durch drei wechselwirkende Anforderungen bestimmt – Grip, Rollwiderstand und Laufleistung. Das Dilemma: Verbessert man einen dieser Faktoren, verschlechtert sich im Gegenzug mindestens ein anderer. Die Experten sprechen in diesem Zusammenhang von so genannten Zielkonflikten. Mit der BlackChili-Mischung, einer Laufstreifenmischung, die stets auf den aktuellsten Erkenntnissen der Polymer- und Rohmaterialforschung basiert, hat Continental eine dauerhafte Lösung hierfür gefunden. Je nach Einsatzbereich eines Reifens wird die Mischungsrezeptur spezifisch abgestimmt. Für die BlackChili-Gummimischung werden spezielle synthetische Kautschuke mit Naturkautschuk zu besonders leistungsfähigen Laufstreifenmischungen veredelt. Diesen Mischungen werden anschließend Rußpartikel zugesetzt, die ihrerseits in Form und Oberflächeneigenschaften optimiert sind.

Die Tour de France: 3.460 km durch Belgien und Frankreich

Das härteste Radrennen der Welt startet am 6. Juli in Brüssel und führt in 21 Etappen nach Paris. Zu absolvieren sind 3.460 Kilometer. Zu den Höhepunkten zählen neben dem Einzel- und dem Mannschaftszeitfahren über je 27 Kilometer die Auseinandersetzungen in den Bergen. In den Pyrenäen sind innerhalb einer Woche fünf Bergetappen zu meistern, von denen drei auf über 2.000 Metern enden. Die Entscheidung über den Gesamtsieg erwarten Experten in den Alpen. Dort stehen in den letzten beiden Tagen vor dem Finale in Paris zwei weitere schwere Bergankünfte auf dem Programm – die Zielorte sind Tignes (2.113 Meter) und Val Thorens (2.365 Meter).

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Cordula Ressing
Cordula Ressing

Leiterin Kommunikation / Öffentlichkeitsarbeit Pkw-Reifen

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Klaus Engelhart
Klaus Engelhart

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