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Neue Extreme-E-Rennserie startet mit der Wüstenetappe in Saudi-Arabien

 

  • Auftaktrennen in Al-Ula am kommenden Wochenende
  • ProSieben MAXX und ran.de übertragen alle Rennen live
  • Rennserie auf Continental-Spezialreifen CrossContact Extreme E

Jetzt geht’s los. Am kommenden Wochenende, dem 3. und 4. April, feiert die spektakuläre neue Offroad-Rennserie Extreme E ihr Debüt in der Wüste Saudi-Arabiens. Ausgetragen werden die ersten Rennen mit den vollelektronischen ODYSSEY 21 Boliden in Al-Ula, einer Oase etwa 150 Kilometer südwestlich von Tayma und 400 Kilometer nordwestlich von Medina. ProSieben MAXX und ran.de übertragen das Motorsportspektakel an beiden Tagen live. Das Qualifying startet am Samstag, das Semifinale am Sonntag, jeweils ab 8:30 Uhr. Die Entscheidung über den ersten XPrix der Extreme-E-Geschichte fällt am Sonntag ab 13:20 Uhr. Mit Spannung wird erwartet, welches der neun Teams die Vorbereitungszeit am besten genutzt hat und unter den schwierigen Bedingungen der Wüstenetappe am Ende die Nase vorn hat.

Sandra Roslan

Sandra Roslan, Head of Content Marketing & Social Media and Project Lead Extreme E

„Einzuschalten lohnt sich auf jeden Fall“, sagt Sandra Roslan, die bei Gründungspartner und Reifenausrüster Continental für das Projekt verantwortlich zeichnet. „Wir erwarten aufregende Bilder von mitreißendem Motorsport in einer Region von atemberaubender Schönheit.“ Vor Ort herrschen allerdings auch unerbittliche klimatische Bedingungen. Hitze, äußerst geringe Luftfeuchtigkeit, Wind und feiner Sand werden Fahrer und Material schon im ersten Rennen der Extreme-E-Rennserie auf eine außerordentliche Probe stellen.

Am Start sind Motorsportlegenden wie Formel-1-Champion Jenson Button, die Rallyecross-Weltmeister Johan Kristoffersson, Timmy Hansen und Mattias Ekström sowie die beiden Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb und Carlos Sainz. Zu den Fahrerinnen zählen unter anderem Women’s Trial World Champion Laia Sanz, Continental-Testpilotin Mikaela Ahlin-Kottulinsky, die im Team von Jenson Button unterwegs ist, und die 19-malige Titelgewinnerin der US-amerikanischen Motocross-Meisterschaft Sara Price. Mit Jamie Chadwick und Molly Taylor sind die amtierende W-Series-Titelverteidigerin und eine ehemalige australische Rallye-Meisterin dabei.

Alle Teams starten mit auf den Namen ODYSSEY 21 getauften E-SUVs. Die außergewöhnlichen Fahrzeuge entsprechen mit einer Länge von 440 cm, einer Breite von 230 cm und einer Höhe von 186 cm zwar in etwa den Abmessungen handelsüblicher SUVs und auch der Radstand von 300 cm klingt nach Normalität. Mit einem elektrischen Äquivalent von 550 PS sind die vom Rennsport-Hersteller Spark Racing Technology hergestellten Boliden allerdings echte Kraftpakete – und das bei einem Gewicht von nur 1.780 Kilogramm. Zum Vergleich: Durchschnittliche Rallye-Dakar-Fahrzeuge haben rund 300 PS und wiegen über zwei Tonnen. Entsprechend eindrucksvoll sind die Beschleunigungswerte. Angetrieben von zwei Elektromotoren spurten die Power-Buggys in gerade einmal 4,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Auch eine Steigung von rund 55 Grad können die e-SUV problemlos überwinden. Um so viel Kraft in verschiedenen Klimazonen unter allen Umständen sicher auf die Piste zu bringen, vertrauen alle Teams der neuen Offroad-Rennserie auf den von Continental speziell für diese Einsätze entwickelten 37 Zoll großen Rennreifen CrossContact Extreme E.

 

„Die Extreme-E-Rennserie soll aber nicht nur aufregenden Motorsport bieten, sondern durch die Streckenwahl nahe bedrohter Biotope auch auf die negativen Folgen der Klimaerwärmung hinweisen“, sagt Roslan. „Damit will die Rennserie Motorsportfans weltweit sowie Zuschauer, Politiker und lokale Behörden an den Austragungsorten dazu ermuntern, ihre Anstrengungen zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius weiter zu verstärken.“ Die Wahl fiel auf Saudi-Arabien, weil die größte durchgehende Sandwüste der Welt nicht nur eine Umgebung ist, die kaum lebensfeindlicher wirken könnte, sondern auch ein einzigartiges und Bewahrens wertes Ökosystem. In Al-Ula, dem Austragungsort der Extreme-E-Weltpremiere beschleunigt die Klimaerwärmung nicht nur die Erosionen an den 110 Monumentalgräbern, die dort vor rund 2000 Jahren in den Sandstein getrieben wurden. Der Ort entspricht dem biblischen Dadan und war einst Hauptort des lihyanischen Reiches. Al-Ula war Knotenpunkt verschiedener antiker Handelswege und ist kulturhistorisch von großer Bedeutung, weil es im Zentrum zahlreicher archäologischer Fundstätten liegt. Die Ausgrabungsstätte Mada‘in Salih ist beispielsweise seit 2008 erstes UNESCO-Welterbe Saudi-Arabiens.

 

Alle Renn-Termine für 2021 im Überblick

Al-Ula, Saudi-Arabien - 3./4. April

Dakar, Senegal - 29./30. Mai

Kangerlussuaq, Grönland - 28./29. August

Santarem, Brasilien - 23./24. Oktober

Ushuaia, Tierra del Fuego - 11./12. Dezember