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Team Movistar

Leiden bis zum Schluss: Das Tour-de-France-Profil fordert die Crème der Radsport-Profis extrem

04/07/2019
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  • Tour de France startet am Samstag, 6. Juli in Brüssel
  • Fünf der schwersten Bergetappen in nur einer Woche zu bewältigen
  • Ankunft in Paris am 28. Juli

Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt, heisst es. Und der wird reichlich fließen in diesem Jahr, bevor am 28. Juli nach drei anstrengenden Wochen auf den Pariser Champs Elysées der Sieger der 106. Auflage der Tour de France gekürt werden kann. Selten waren die „Bergziegen“, die besten Kletterer also, so gefragt wie in diesem Jahr bei der „großen Schleife“, die 2019 mit Frankreich und Belgien nur zwei europäische Nationen berührt.

Neben den bekannten „Mörderankünften“ auf den Gipfeln von Pyrenäen und Alpen wird es bei dieser Frankreich-Rundfahrt schon wenige Tage nach dem Start in Brüssel richtig zur Sache gehen. Dabei werden die berühmten „Männer mit den dicken Beinen“ auf den Sprintankünften nicht so sehr im Fokus der ersten Woche stehen wie das ansonsten der Fall ist, wenn die Tour im Westen des Landes ihren Anfang nimmt und es an der Atlantik-Küste entlang zum „Einrollen“ geht.

Fünf schwere Bergankünfte, von denen drei auf über 2000 Höhenmetern liegen, werden dafür sorgen, dass sich die Spreu früh vom Weizen trennen wird. Einen ersten Vorgeschmack auf das, was sich die Streckenbauer für dieses Jahr ausgedacht haben, wird es bereits sehr früh, nämlich auf der sechsten Etappe am 11. Juli geben, wenn es in den Vogesen von Mulhouse im deutsch/französisch/schweizerischen Grenzgebiet auf die „planche des belles filles“ geht. Die „Ebene der schönen Töchter“, ist neben dem „ballon d’alsace“ der erste richtig schwere „Col“ in diesem Jahr, bei dem sich die Klassement-Fahrer zeigen wollen. Am Tag darauf folgt mit den 230 Kilometern von Belfort nach Chalon-sur-Saone das längste Teilstück der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt.

Zuvor wird es nach der ersten Etappe am Samstag, 6. Juli mit Start und Ziel in Brüssel zu einer Besonderheit des Radsports kommen, die von vielen Besuchern am Streckenrand immer wieder als optische und akustische Delikatesse empfunden wird: Ein in diesem Fall 27 Kilometer kurzes Mannschaftszeitfahren rund um das Palis Royal in der belgischen Hauptstadt. Wenn der surrende Zug der Equipen auf ihren Zeitmaschinen, die Pedaleure im windschnittigen Helm tief geduckt auf den Sätteln, sich in perfekter Harmonie auf dem Weg zur schnellstmöglichen Zeit ablösen, dann ist das immer ein Genuss für die Sinne. Und auch schon dort können wichtige Sekunden für die spätere Platzierung im Einzel-Klassement herausgefahren werden.  27 Kilometer nur von insgesamt 340, die in diesem Jahr in drei Wochen zu bewältigen sind. Aber sehr spektakuläre werden es in jedem Fall sein.

In der Champagne, wo der Tour-Tross sich nicht mit Gedanken an Frankreichs edelste Brut-Erzeugnisse aufhalten kann und in der Lorraine, sind dann doch noch bis zur Wochenmitte ein paar hart umkämpfte Sprintankünfte vorgesehen. Schließlich muss sich auch der Träger des „Grünen Trikots“, des besten Fahrers auf den letzten Metern im „sprint royal“, seine Meriten bei der Zielankunft auch noch verdienen. In Epernay, Nancy und Colmar werden die schnellsten Leute im Feld der 176 Fahrer von ihren Anfahrern wieder in die bestmögliche Position gebracht werden müssen. Danach geht es dann in den Vogesen erstmals „Himmelan“.

Nach ein paar welligen Teilstücken im „massif central“, die als Fluchtetappen den Ausreißern auf den Leib geschnitten sind, könnte es nach dem ersten Ruhetag am 16. Juli in Albi  bereits in den Pyrenäen zu Vorentscheidungen kommen. Vorher werden noch die 170 Kilometer am französischen Nationalfeiertag, dem 14. Juli, von Saint-Etienne nach Brioude für ein wahres Straßenfestival des Radsport-verrückten Frankreich an diesem Sonntag sorgen. Traditionell wird an diesem Tag auch der französische Staatspräsident im roten Direktionsfahrzeug an der Seite von Tour-Direktor Christian Prudhomme Platz nehmen. 

Der 19. Juli wird in diesem Jahr ebenfalls ein ganz besonderes Datum bei der Frankreich-Rundreise der weltbesten Radprofis markieren. Und das aus gleich zwei Gründen. Der 100. Geburtstag des wohl bekanntesten Bekleidungsstücks der Welt des Sports, das „Gelbe Trikot“ des Gesamt-Führenden, wird markiert von einem superschweren Einzelzeitfahren in Pau am Rande der Pyrenäen.  Die pittoreske Stadt am Fuße des französisch-spanischen Gebirgspassivs hat schon manche „Tour-Schlacht“ geschlagen. 

In diesem Jahr wird ein 27 Kilometer langes Einzelzeitfahren, gespickt mit „gemeinen“ Zwischen-Anstiegen, die Alleskönner fordern. Wer die Tour in diesem Jahr für sich entscheiden möchte, der wird im Kampf gegen den Sekundenzeiger auch das Letzte aus seinem Körper herausholen müssen.  Das „contre la montre“, wie die Franzosen diese selektierende Prüfung nennen, läutet dann das „Festival der Riesen in den kommen Tagen ein.

Innerhalb von nur einer Woche sind fünf Bergetappen der „Hors Categorie“, also des schwersten Tagesprofils, zu absolvieren. Drei dieser Bergziele liegen auf über 2000 Metern. Da wird die Luft nicht nur im übertragenden Sinne für die möglichen Tour-Gewinner richtig dünn. Den Beginn der finalen „Tour der Leiden“ markiert der Col du Tourmalet mit 2115 Metern.  Am Foix Prat d’Albis, endet, von Limoux kommend, die zweite Tour-Woche vor dem Ruhetag in Nimes am 22. Juli.

An diesem Tag werden die dann noch verbliebenen Helden der Landstraße Kraft tanken für die beiden verbliebenen schweren Alpen-Etappen, die über Sieg und Platzierung vor der „Tour d’honneur“ am 28. Juli von Rambouillet nach Paris entscheiden werden. Mit dem Izoard, dem Col de la Madeleine und dem Galibier warten dann die „Scharfrichter“ der letzten Tage auf das Peloton.  Mit den beiden Ankünften in Tignes (26. Juli, 2113 Meter) und Val Thorens (27. Juli, 2365 Meter) werden die Strapazen noch einmal ihren ultimativen Höhepunkt erreichen.

Selten war das Profil der Rundfahrt so sehr darauf ausgelegt, die Entscheidung über den Gesamtsieg soweit wie möglich heraus zu zögern und an den beiden letzten Tagen vor der traditionellen Sprinter-Etappe auf die Champs Elysées noch einmal solche Brocken in das Programm mit auf zu nehmen.  Fast gänzlich ausgespart wurde in diesem Jahr auch der Westen der Republik mit den bekannten Flachstücken an der Atlantikküste. Das wird vor allem den vielen deutschen Radsport-Freunden entgegenkommen, die sich das Tour-Spektakel nun aus relativ kurzer Distanz an der Strecke, statt am Fernseher zu Gemüte führen können.

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