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Team Movistar

Finale der Tour de France in den Alpen: Continental-Team Ineos vertraut Doppelspitze

25/07/2019
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Nie war die Tour de France in den vergangenen Jahren zu diesem Zeitpunkt des Rennens so spannend, war die Frage nach dem Sieger der dreiwöchigen Rundfahrt so offen und waren die Abstände unter den ersten sechs des Gesamtklassements so gering wie in diesem Jahr. Und selten zuvor waren auch die äußeren Umstände für die Fahrer so schweißreibend wie bei dieser 106. Auflage der Tour. Bei brütender Hitze zu Beginn der letzten Woche hat sich noch keine Vorentscheidung angedeutet.

Das bedeutet aber auch, dass Vorjahressieger Geraint Thomas vom englischen Team Ineos, das wie schon unter seinem vorherigen Namen Sky wieder mit Rennrad-Reifen von Continental die Tour bestreitet, noch alle Möglichkeiten hat, sich bei der finalen Siegerehrung am Sonntagabend in Paris wieder als Triumphator feiern zu lassen. Thomas hat als Zweiter nur einen Rückstand von 1:35 Minuten auf das Gelbe Trikot, sein Mannschaftskamerad Egan Bernal ist aktuell Fünfter (+2:02)

Drei superschwere Alpen-Teilstücke noch, und dann wird endgültig feststehen, wer der Sieger dieser 106. Auflage der Tour de France sein wird. Wie nicht anders zu erwarten, hatten sich nach dem zweiten Ruhetag in Nîmes die Sprinter und Ausreißer noch einmal zurückgemeldet, bevor es auf die letzten schweren Tagesabschnitte geht, auf denen die Entscheidung im Gesamtklassement fallen muss.

Wer am Sonntag im Gelben Trikot auf die Champs Elysées zum großen Finale einbiegen wird, das wird am Samstagabend nach der letzten Etappe von Albertville nach Val Thorens feststehen. Denn einem Ehrenkodex folgend, wird auf der Schlussetappe nicht mehr angegriffen. Wer jedoch nach dem Schluss-Teilstück als bester Sprinter und Inhaber des Grünen Trikots ausgezeichnet wird, das wird sich erst beim „finale furioso“ entscheiden. Denn auf der Flachetappe von Nîmes nach Nîmes über 177 Kilometer konnten die Sprinter noch einmal Punkte für das begehrte Kleidungsstück sammeln. 

Dabei haben auch die schnellsten Schlussfahrer aus den Mannschaften, die mit Rennradreifen von Continental unterwegs sind, ein gewichtiges Wort mit zu reden. Mit dem Italiener Sonny Colbrelli vom Team Bahrain-Merida als Drittem in der Sprintwertung und dem Australier Michael Matthews vom Team Sunweb als Viertplatziertem sitzen vor dem letzten Sprint in der Hauptstadt zwei Continental-Rider den führenden Peter Sagan und Elia Viviani im Nacken.

Auf dem welligen Teilstück am Mittwoch hatte sich schon zu Beginn des Rennens über 200 Kilometer von Pont du Gard nach Gap nach wenigen Kilometern eine Ausreißergruppe von mehr als 30 Fahrern abgesetzt. Darin waren elf verschiedene Mannschaften vertreten. Auch die Vertretungen von Team Ineos, Bahrain Merida, Groupama FDJ, Katusha Alpecin, Movistar, und Sunweb, hatten Fahrer in dieser Ausreißergruppe platziert. Doch am letzten Tag vor der ersten schweren Alpenprüfung wurde auch etwas taktiert. Da keiner der 33 „Flüchtlinge“ eine Gefahr für die im Gesamtklassement vorn platzierten Fahrer darstellte, ließ man die Ausreißer ziehen. 

Fahrer aus fünf verschiedenen Mannschaften, darunter allerdings mit Thomas und Bernal zwei Ineos-Rider, gehören einem Sextett an, das nur durch 2:14 Minuten voneinander getrennt ist. Als Viertplatzierter dieser Sechser-Gruppe (+ 1:50 min auf den „Gelben“) kann sich auch der Franzose Thibaut Pinot noch Hoffnungen machen, ganz vorne zu landen. Sein Team Groupama FDJ wird, ebenfalls vom Korbacher „schwarzen Gold“ angetrieben, alles versuchen, ihn mit Geschlossenheit zu unterstützen und die Konkurrenz eventuell mit Schein-Attacken zu „locken.“

Unmittelbar hinter diesem Sextett folgt auf Rang sieben mit Mikel Landa der am besten platzierte Mann der spanischen Movistar-Truppe, die ebenfalls schon seit Jahren auf Produkte von Continental vertraut. Landa hat zwar einen Rückstand von 4:54 Minuten auf das Gelbe Trikot und 2:40 Minuten auf Rang sechs. Doch ausschließen, dass auch der Movistar-Mann zumindest noch in den Kampf um die Podestplätze eingreifen wird, kann man nicht. Dafür sind die Leistungen ganz vorn zu ausgeglichen, ist die Spitzengruppe im Gesamtklassement zu sehr beieinander. 

Deshalb wird es auch spannend zu sehen sein, wie sich Movistar auf der ersten Alpen-Etappe am Donnerstag, auf der es über drei Zweitausender geht, verhalten wird. Attackieren oder doch lieber mal noch abwarten, wie die Rennstrategie der anderen aussieht? Und was ist, wenn Landa in den letzten drei Tagen dieser mörderischen Rundfahrt nicht mehr die erforderliche Verfassung für einen Angriff mitbringt? Mit seinem Landsmann Alejandro Valverde hat Movistar nur sechs Sekunden hinter diesem einen weiteren potenziellen Kandidaten in der Hinterhand, mit dem vielleicht keiner der Konkurrenten mehr rechnet.

Auch die Briten von Ineos, die als einzige Equipe mit Geraint Thomas und dem Kolumbianer Egan Bernal noch zwei heiße Eisen im Feuer um den Gesamtsieg haben, werden verschiedene Möglichkeiten durchspielen, wie sie sich verhalten. Was machen die anderen, soll man jede Attacke mitgehen oder doch „Körner“ für den Schlussanstieg sparen? Und vor allem: Wird ausschließlich auf die Karte Geraint Thomas und damit auf die Wiederholung des Vorjahressieges gesetzt? Oder zeigt es sich vielleicht doch, dass der erst 22jährige aus dem Andenstaat die „besseren Beine“ in diesem brutalen Terrain hat? Immerhin trägt der Mann mit der Nummer zwei ja auch das weiße Trikot des besten Jungprofis, das damit in Händen eines Continental-Teams ist.

Zum „Scharfrichter“ könnte einen Tag später am Freitag aber auch die höchste Passstraße Europas werden. Die Überfahrt über den 2.770 Meter hohen Col de L’Iseran steht in diesem Jahr erst zum achten Mal seit der ersten Tour de France im Jahr 1903 auf dem Programm. Fest steht nur, dass die letzten Tagesabschnitte der Tour de France 2019 so spannend werden wie schon lange nicht mehr. Entscheidend wird nicht nur sein, wer am Ende die beste körperliche Konstitution hat, sondern auch, wessen Team die beste Renn-Strategie gewählt hat. Und das könnte der entscheidende Vorteil für Team Ineos auf seinen Rennradreifen von Continental sein. Denn eine Doppelspitze hat niemand von den Konkurrenten auf zu bieten.

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