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Daten statt Raten

Material, Maschinen, Prozesse: Überall in der Reifenproduktion erfasst Continental Unmengen von Daten. Das Expertenteam von Roland Wilmer arbeitet daran, sie bestmöglich zu nutzen – mit ausgeklügelten Software- und IT-Lösungen.

Kaum jemand denkt bei Reifen an Software. Dabei spielen IT-Lösungen längst eine entscheidende Rolle in der Qualitätssicherung von Continental. „Es gibt heute praktisch keine Maßnahme zur Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements mehr, bei der nicht auch die IT eine Rolle spielt“, sagt Roland Wilmer, der im Qualitätsmanagement der  Reifendivision die Abteilung Analytics & QM IT Solutions leitet. Der gelernte Chemiker hat in den letzten Monaten die Abteilung weiter aufgebaut, jedes Jahr kommen weitere Kollegen dazu. Hofft Wilmer jedenfalls, doch Datenanalytiker sind Mangelware. Und jemanden zu finden, der sich nicht nur mit Mathe und Statistik, sondern obendrein auch noch mit Reifen auskennt, ist wie ein Sechser im Lotto – mit Zusatzzahl.

Hinzu kommt: Datenanalysen sind aufwändig. Man braucht nicht nur hoch spezialisiertes Personal, sondern dazu leistungsfähige IT-Lösungen und ein leistungsstarkes Rechenzentrum. „Analysen von großen Datenmengen sind komplex“, weiß Roland Wilmer. Die Vorstellung, man klickt ein paar Mal mit der Maus und schon spuckt der Computer die gewünschten Informationen aus, sei leider realitätsfern. Stattdessen müssen die Experten vielfältige Operationen durchführen, um gewaltige Mengen an Daten zu verarbeiten und zu neuen Erkenntnissen zu gelangen.

Schluss mit dem Wahnsinnsaufwand

Allen technischen und personellen Herausforderungen zum Trotz: Continental ist fest entschlossen, sämtliche Produktionsdaten systematisch zu analysieren – als eines der ersten Industrieunternehmen in Deutschland überhaupt. „Die Idee ist nicht neu, aber jetzt können wir sie endlich in die Praxis umzusetzen“, freut sich Roland Wilmer. Schließlich ist der Nutzen, den sich der Konzern verspricht, riesig – von der optimalen Steuerung der Fabriken über neue Möglichkeiten für das Qualitätsmanagement bis hin zu einer noch effizienteren Forschungs- und Entwicklungsarbeit.

Eine Hauptaufgabe von Wilmers Team ist es, alle Daten, die in der Produktion und im Qualitätsmanagement von Continental anfallen, auf einer einzigen Plattform zu bündeln. „Wenn beispielsweise ein Reifen im Test nicht rund läuft, gehen wir zur Zeit noch in vielen verschiedenen Systemen auf Fehlersuche“, erzählt Roland Wilmer, „ein Wahnsinnsaufwand“. Die Lösung, an der das Team  gemeinsam mit den  Kollegen von IT arbeiten, liefert sofort einen Überblick über alle Daten; spezielle Analyse-Werkzeuge zeigen, wo das Problem liegt. Die Datenexperten schließen nun Werk für Werk an das neue System an.

Das Ende der Fahnenstange ist damit aber noch längst nicht erreicht: „Es sind unzählige weitere Anwendungen denkbar“, sagt Roland Wilmer. „Mit den Methoden von Big-Data- Analysen sind sogar neuartige Produkte und Dienstleistungen denkbar.“

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