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Reifen an Fahrer: Pump mich auf!

Ausgeklügelte Elektronik bringt Lkw-Reifen zum Sprechen: ContiPressureCheck warnt den Fahrer bei Druckverlust. Das Reifenkontrollsystem für Nutzfahrzeuge kann aber noch viel mehr.

Das Gehirn des Lkw-Reifens liegt in einem schwarzen Koffer. Wie beim Menschen besteht es aus mehreren Teilen – die hier aber fein säuberlich getrennt in verschiedenen Mulden ruhen: das Montage-Set für die Werkstatt, die das ContiPressureCheck –System am Lkw installiert. Dazu gehören vor allem die Sensoren, die zum Schutz in kleinen Gummimänteln stecken. Mit Spezialkleber und einem Spachtel werden sie ins Innere der Reifen geklebt – und gehen auf Sendung. Dazu kommt ein Empfänger, der am Rahmen zwischen Lenk- und Antriebsachse angebracht wird. Er wertet die Sensorsignale aus und liefert Informationen über den Zustand der Reifen auf das Überwachungs-Display im Cockpit. Wenn dort ein Lämpchen blinkt, heißt es: Achtung, Druckverlust!

Neben den Hauptkomponenten gehören noch diverse Kabel und eine optionale Antenne zum ContiPressureCheck – insgesamt besteht das Paket aus 40 Teilen. Von einem Produkt kann man da kaum noch reden. Die Entwickler, die das Ganze erdacht haben, sprechen deshalb auch lieber von einem System. Das gefällt auch den Marketingexperten, die ContiPressureCheck auf dem Markt zum Durchbruch verhelfen wollen.

Datenbank auf Rädern

Ziel ist es, dem Kunden größtmöglichen Nutzen zu bringen – und beim Lkw stehen niedrige Kosten ganz oben auf deren Wunschliste. Das ContiPressureCheck-System lässt sich schnell und problemlos installieren und ist mit den Reifen aller Hersteller kompatibel. Pannen und damit kostspielige Ausfallzeiten lassen sich vermeiden, ebenso wie Verzugsstrafen, Imageschäden und die Gefährdung anderer Straßenverkehrsteilnehmer. Wer mit dem richtigen Fülldruck unterwegs ist, spart auch erhebliche Mengen Kraftstoff, steigert die Laufleistung der Reifen und schont die Karkasse. Und nicht zuletzt wird auch noch die Umwelt geschont, denn der richtige Reifendruck senkt Kraftstoffverbrauch, CO2-Ausstoß und Verschleiß.

Denkbar sind aber noch ganz andere Einsparmöglichkeiten – und viele sind schon jetzt machbar: Wenn ein Lkw-Fahrer beispielsweise den nötigen Reifenwechsel mit einem anstehenden Ölwechsel verbinden kann, spart das Zeit und damit gutes Geld. Der optimale Wartungszeitpunkt hängt zwar von vielen verschiedenen Faktoren ab – vom persönlichen Fahrverhalten über die Beschaffenheit der Straße bis hin zur Witterung. Doch viele dieser Daten werden bereits in den Fahrzeugen erfasst. Sie fließen in die Flottenmanagementsysteme ein, mit denen die Kunden ihre Fahrzeuge überwachen. Die Elektronik ist also schon im Wagen eingebaut. Jetzt muss Continental sie sich nur noch stärker zu Nutze machen.


Einmal Runderneuerung, bitte

Schon jetzt lässt sich  ContiPressureCheck auch mit dem Telematiksystem des Kunden verbinden. Im Falle eines Minderdrucks erhält dann nicht nur der Fahrer selbst eine Warnung, sondern auch der Flottenmanager, weit weg an seinem Computer. Und geht es nach Continental, so bilden die per Internet gesammelten Daten künftig auch die Basis für konkrete Prognosen: Wenn etwa die Lkw-Reifen eines Kunden gewechselt werden müssen, erfährt Continental dies schon, bevor dieser Fall tatsächlich eintritt.

Dann heißt es künftig nicht nur: „Pump mich auf!“, sondern auch gleich noch: „Einmal Runderneuerung, bitte!“ Fehlt nur noch, dass der Reifen auch die Antwort versteht – und schon mal den Termin fürs Recycling im ContiLifeCycle-Werk einstilt.

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