Produkte für Motorrad

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Medien-Service

Post von Ihrer Zulassungsstelle

Hat Ihnen die Zulassungsstelle den Betrieb Ihres Motorrads untersagt?

Im Rahmen eines freiwilligen Austauschprogramms erfolgt der Kundenkontakt schriftlich im Namen und Auftrag des Herstellers über das Kraftfahrtbundesamt (KBA). Das KBA erhält hierzu von uns die Fahrzeug-Identifikationsnummern (FIN) der Fahrzeuge, an welchen möglicherweise eine betroffene Reifenausführung über die Fahrzeug-Erstausrüstung montiert ist. Durch das KBA erfolgt nun auf Basis eines Suchlaufs im Zulassungsregister die Halterfeststellung. Das KBA versendet anschließend die Schreiben des Herstellers (in diesem Fall Continental) an die ermittelten Fahrzeughalter/Kunden.

Mit unserem Hersteller-Schreiben haben wir die Fahrzeughalter aufgefordert, den Reifenaustausch vorzunehmen und eine entsprechende Bestätigung an Continental zurückzuschicken. Der erste Kundenkontakt erfolgte im Herbst 2014. Mitte 2016 starteten wir die erste Nachfass-Aktion und Ende 2016 die zweite, diesmal mit Zustellurkunde.

Haben Fahrzeughalter trotz erneuter Aufforderung bis zum Stichtag 1. Januar 2017 den Austausch der Reifen nicht bestätigt, kann das KBA die zuständigen Zulassungsstellen auffordern, den weiteren Betrieb des Motorrades zu untersagen. Die Zulassungsstellen werden dazu möglicherweise eine in der Regel gebührenpflichtige Anhörung des Fahrzeughalters einleiten.

Mit unseren insgesamt drei Mailing-Aktionen mit zwei Fristverlängerungen und ergänzenden Artikeln in Fachzeitschriften haben wir alle Mittel ausgeschöpft, unsere Kunden zu erreichen, sie über das Austauschprogramm zu informieren und um Rückmeldung zu bitten. Es liegt nicht in unserer Macht, die Rückmeldung zu erzwingen. Das Vorgehen der Behörden und Ämter gegenüber Fahrzeughaltern/Kunden, von denen wir keine verwertbare Rückantwort im Rahmen der drei Mailing-Aktionen bekommen haben, wird durch klare Richtlinien geregelt und entzieht sich unserem Einfluss.

Betroffene Reifen können weiterhin über den Handel an uns eingeschickt werden. Die Abwicklung erfolgt gegenüber dem Handel und beinhaltet die Erstattung des Restprofilwertes und einen Montagepauschalwert. Von der Aktion betroffene Reifen sind nicht weiter zu verwenden.
 

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