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Rosberg X Racing gewinnt den Desert X Prix beim Auftakt der neuen Extreme-E-Rennserie

 

  • Premiere in Al-Ula bietet begeisternden Motorsport
  • Extreme Herausforderung für die Teams und das Material
  • Rennserie auf Continental-Spezialreifen CrossContact Extreme E

Der Motorsport ist um eine elektrische Dimension reicher. Am vergangenen Osterwochenende feierte die spektakuläre neue Offroad-Rennserie Extreme E ihre Premiere in der Wüste Saudi-Arabiens. Und vom ersten Augenblick an hielt die Extreme E, was der Name verspricht. In einer Oase etwa 150 Kilometer südwestlich von Tayma und 400 Kilometer nordwestlich von Medina boten die Teams packenden Motorsport vor atemberaubender Kulisse. Und das von der ersten Sekunde an. Als Sébastien Loeb sich als weltweit erster Fahrer eines ODYSSEY 21 Boliden bei einem offiziellen Qualifying in die Geschichtsbücher der Extreme E eintrug, war sofort klar: in Al-Ula geht es bei jedem Start um alles oder nichts. Und die anspruchsvolle Strecke verlangte nicht nur dem neunfachen Rallye-Weltmeister sein ganzes Können ab.

© Extreme E

Sandra Roslan

Sandra Roslan, Head of Content Marketing & Social Media and Project Lead Extreme E

„Diesem Moment haben wir alle entgegengefiebert“, sagt Sandra Roslan, die bei Gründungspartner und Reifenausrüster Continental für das Projekt verantwortlich zeichnet. „Und wir sind total begeistert – von den Rennen, den atemberaubenden Bildern und natürlich von den Reifen, die unsere Ingenieure für die neun Teams entwickelt haben. Der CrossContact Extreme E hat fantastisch funktioniert und unter den schwierigen Bedingungen in der Wüste die Performance geliefert, die wir erwartet haben. Unglaublich, was für Beschleunigungen er in dem weichen und teilweise tiefen Sand ermöglicht hat. Selbst den extremen zusätzlichen Schub der Hyperboosts haben die Reifen perfekt in Vortrieb umgewandelt. Es war stark, wie Timmy Hansen im Finale dank der zusätzlichen Beschleunigung den Start gewonnen hat und dann von Johan Kristoffersson noch vor der ersten Wegmarke ausgekontert wurde.“

Im Wettstreit der Motorsportgiganten aus ganz unterschiedlichen Disziplinen hatte das Wochenende zwei Gesichter. Als die Teams am Samstag im Qualifying einzeln auf die Strecke gingen, hatten X44 und Acciona | Sainz XE mit den Rallye-Weltmeistern Sébastien Loeb und Carlos Sainz als Startfahrer die Nase vorn. In den packenden Kopf-an-Kopf-Situationen im Halbfinale und im Crazy Race setzten sich am Sonntag Andretti United Extreme E und Rosberg X Racing mit den Rallyecross-Champions Timmy Hansen und Johan Kristoffersson an die Spitze. Als drittes Team qualifizierte sich Lewis Hamiltons X44 für das Finale. In dem packenden Endlauf gewann Timmy Hansen zwar den Start, musste die Führung aber noch vor der ersten Wegmarke an Johan Kristoffersson abgeben. Der Schwede behielt bis zum Fahrerwechsel mit Molly Taylor die Nase vorn. Die 32-jährige Australierin verteidigte den Vorsprung anschließend souverän und überquerte vor Catie Munnings und Cristina Gutiérrez die Ziellinie.

 

In der ersten Gesamtwertung der Extreme-E-Geschichte führt das Team von Johan Kristoffersson und Molly Taylor vor Sébastien Loeb und Cristina Gutiérrez. Auf dem dritten Rang folgen Timmy Hansen und Catie Munnings. Dass das Team X44 von Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton trotz des schlechteren Abschneidens im Finale in der Rangliste vor Andretti United steht, liegt daran, dass in der Extreme E bereits während der Qualifikation Punkte vergeben werden.

 

Weiter geht es am 29. und 30. Mai mit dem Ocean X Prix im Senegal. An den Ufern des Lac Rosé werden die Karten ganz neu gemischt. Unweit von Dakar warten auf die Teams nicht nur gänzlich andere klimatische Bedingungen, sondern auch vollkommen andere fahrerische Herausforderungen.


1. Rosberg X Racing (Johan Kristoffersson / Molly Taylor) 35 Punkte
2. X44 (Sébastien Loeb / Cristina Gutiérrez) 30 Punkte
3. Andretti United (Timmy Hansen / Catie Munnings) 28 Punkte
4. ACCIONA | Sainz XE Team (Carlos Sainz / Laia Sanz) 26 Punkte
5. Hispano Suiza XITE Energy Team (Oliver Bennett / Christine Giampaoli Zonca) 20 Punkte
6. JBXE (Jenson Button / Mikaela Åhlin-Kottulinsky) 17 Punkte
7. ABT Cupra XE (Mattias Ekström / Claudia Hürtgen) 13 Punkte
8. Segi TV Chip Ganassi Racing (Kyle LeDuc / Sara Price) 12 Punkte
9. Veloce Racing (Stéphane Sarrazin / Jamie Chadwick) 8 Punkte


Die weiteren Renn-Termine für 2021 im Überblick

Dakar, Senegal - 29./30. Mai

Kangerlussuaq, Grönland - 28./29. August

Santarem, Brasilien - 23./24. Oktober

Ushuaia, Tierra del Fuego - 11./12. Dezember