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TractionSkin-Technologie macht Korbacher Motorradreifen einzigartig

Pressemitteilung

10/09/2020
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  • Reifenbacken bei Continental ohne Trennmittel
  • Voller Grip von Anfang an 
  • Einfahren ist Pflichtprogramm

Hannover/Korbach, 9. September 2020. Wenn alle Elemente des Reifens zusammengefügt sind, folgt der letzte Schritt: Das Vulkanisieren. Damit die Socken anschließend nicht an der Form kleben, wird diese bei konventioneller Fertigung mit Trennmittel bestrichen. Vorteil: Der Reifen rutscht geschmeidig aus der Form. Nachteil: Rückstände des Trennmittels kleben an der Reifenoberfläche und müssen vor dem ersten „schnellen Einsatz“ abgefahren werden. Bis der Reifen den erforderlichen Grip aufbaut, kann es viele Kilometer dauern.

Ganz anders die Conti-Attack-Reifen aus Korbacher Produktion: Durch eine spezielle Beschichtung der Reifenform benötigen sie Dank TractionSkin von Continental kein Trennmittel, um aus der Form zu gleiten. Dieses Trennverfahren ermöglicht im Zusammenspiel mit der aufgerauten Oberfläche eine hervorragende Bodenhaftung ab dem ersten Meter. So benötigen „Attack“-Piloten keine Extrarunden, um Produktionsrückstände abzustreifen.

Unberührt von diesem „Grip-sofort-Effekt“ bleibt die Einfahrzeit, die je nach Streckenprofil und Fahrstil rund 160 Kilometer betragen kann. Dabei sollen starkes Beschleunigen, hartes Bremsen und extreme Schräglagen vermieden werden. „Der Reifen braucht in der Anfangsphase eine moderate, gleichmäßige Belastung, um sich nach dem Backen im Werk optimal zu konditionieren und an die Betriebsbedingungen extrem leistungsstarker Motorräder anzupassen“, erklärt Volker Plett vom Technischen Kundendienst Motorradreifen bei Continental. Vollgas-Autobahnpassagen sind in der Einfahrzeit daher ein absolutes Tabu, entspannte Überland-Runden dagegen ideal. Dabei gilt: Je höher Geschwindigkeit und Leistung der Maschine, desto stärker sind die Belastungen für den Reifen.