Produkte für PKW / Van / 4x4

sicher-in-den-urlaub-sommer

Reifencheck: Sicher in den Urlaub

Reifencheck: Sicher in den Urlaub

Das erwartet Sie auf dieser Seite

  • Inspektion vor der Reise
  • Fahrzeug richtig beladen
  • Reifendruck an die Beladung anpassen
  • Dokumente und Telefonnummern
  • Reserve- und Notrad
  • Pannenfall im Ausland
  • Pannenlaufreifen: eine Alternative zum Reserverad
  • Checkliste für den Urlaub
  • Apps für die Reise
  • Mit Winterreifen in den Urlaub
  • Tipps für die sichere Fahrt in den Winterurlaub

Inspektion vor der Reise

Ferienzeit ist Urlaubszeit – obgleich im Winter oder im Sommer. Die Vorfreude auf erholsame Tage ist groß. Damit der Urlaub für Sie auch stressfrei bleibt, empfiehlt Continental vor jeder Reise einen Reifencheck an Ihrem Auto durchzuführen – inklusive Luftdruck messen, Profil checken oder auch auf Schäden bzw. Verschleiß am Reifen achten. Auch Bremsen und Batterie sollten Sie prüfen. 

Das Thema Sicherheit hat schon vor der Abfahrt Priorität – gerade im Winter bei eisiger Kälte. Eine Panne oder einen Unfall als Urlaubserinnerung möchte niemand. Falls es doch einmal dazu kommt, müssen Sie wichtige Punkte beachten. Aber keine Sorge – mit unseren Tipps kommen Sie sicher und schnell mit dem Auto an Ihr Reiseziel und können entspannt in den wohlverdienten Urlaub starten. 

Besonders im Winter sollten Fahrzeughalter wichtige Sicherheits-Aspekte beachten, um bestmöglich auf Schnee und Eis vorbereitet zu sein – und das europaweit.

Optische Reifenprüfung
Die Reifen vor dem Urlaub auf Stiche, Schnitte, Risse und Beulen untersuchen

In welchem Zustand sind die Reifen an Ihrem Auto im Moment? Wenn Sie es nicht wissen, geht es Ihnen wie vielen Autofahrern. Daher sollten Sie Ihre Reifen vor dem Urlaub auf Stiche, Schnitte, Risse und Beulen untersuchen. Ein verändertes Rollgeräusch kann auf einen Reifenschaden hinweisen.

KFZ-Werkstatt aufsuchen

Im Fall der Fälle sollten Sie vorsichtig weiter- und eine Werkstatt anfahren. Bei Zweifeln über Ihre Reifenqualität hilft Ihnen ein Fachmann aus dem Reifenhandel weiter.

So messen Sie die Profiltiefe der Reifen
Verschwindet der goldene Ring der Münze, ist Ihr Reifenprofil mindestens 3 Millimeter tief.

Ein Drittel aller Fahrer kennt die Profiltiefe seiner Reifen nicht. Eine gute Profiltiefe liegt allgemein zwischen 4 – 8 mm. Diese können Sie vor jeder Reise mit einer gewöhnlichen 1-Euro-Münze messen. Ist der goldene Ring zwischen den Profilblöcken Ihrer Reifen verdeckt, ist alles in Ordnung und Sie vermeiden lange Bremswege.

Die richtige Profiltiefe im Blick haben

Zudem können Sie auch die Lauffläche und die Seitenwand auf Beschädigungen und Verschleiß überprüfen. Mit weniger als 3 mm Mindestprofiltiefe bei Sommer- und 4 mm Profiltiefe bei Winterreifen sollten Sie allerdings nicht in den Urlaub starten. Auch das Reifenalter kann dabei eine Rolle spielen. Sie müssen bedenken, dass die Aufstandsfläche der Reifen bei einer Vollbremsung nur vier Postkarten groß ist – und das bei einem Gesamtgewicht von 1,5 Tonnen. Eine Profiltiefe von weniger als 3 mm könnte daher fatale Auswirkungen haben – besonders auf nasser Fahrbahn.

Füllstände und Ausrüstung prüfen
Überprüfen Sie die Füllstände und Ausrüstung Ihres Fahrzeugs

Zudem sollten Sie vor jeder Reise kontrollieren, ob Ihr Wagen die optimale Füllmenge bei Öl, Wasser, Kühlflüssigkeit und Kraftstoff aufweist. Im Winter ist es besonders wichtig, Frostschutzmittel für Ihr Kühlwasser zu verwenden, damit der Gefrierpunkt des Wassers herabgesetzt wird. Dies können Sie einfach selber prüfen oder einer Werkstatt übergeben.

Das gehört zur Pflichtausstattung

Bitte beachten Sie: Laut auto-motor-oel.de sollte der Motor für eine korrekte Messung warm sein und Sie das richtige Öl für Ihren Wagen verwenden. Zur Pflichtausstattung eines Autos gehört natürlich auch, dass ein Verbandskasten, Warnwesten, ein Warndreieck sowie Bordwerkzeug vorhanden sind. Im Notfall kann diese Ausstattung lebenswichtig sein. Zusätzliche Informationen zu wichtigem Autozubehör finden Sie beim ADAC.

Reifen- und Verkehrstipps im Ausland

Besondere Tipps haben wir für Auslands-Urlauber. In Österreich und in der Schweiz besteht in den Wintermonaten zwar keine explizite Winterreifenpflicht. Allerdings müssen Fahrzeughalter bei winterlichen Straßenverhältnissen wie Schnee, Schneematsch oder Eis Winterreifen oder Schneeketten montiert haben, sonst können erhebliche Geldstrafe anfallen. In Italien besteht auf vielen Strecken eine Winterreifenpflicht. Jedoch können in diversen Provinzen durch Rechtsverordnungen eigenständige Winterreifen-Regelungen herrschen. Ausführliche sowie weitere Informationen zu anderen Urlaubsländern finden Sie auf beim ADAC unter „Winterreifen im Urlaub“.   

Auch für die Sommermonate gibt es Vorschriften

Wenn Sie in Italien unterwegs sind, dürfen Sie während der Sommermonate (vom 16. Mai bis 14. Oktober) nicht mit Winterreifen oder Ganzjahresreifen fahren. Während dieser Zeit dürfen Sie laut EU-Verordnung nur Reifen verwenden, deren zugelassene Höchstgeschwindigkeit mindestens der Ihres Autos aufweist. Diese ist in der Zulassungsbescheinigung angegeben. Wer sich nicht daran hält, muss sich auf eine hohe Geldbuße zwischen 419 Euro und 1.682 Euro einstellen und jederzeit damit rechnen, dass das Auto beschlagnahmt wird oder vor Ort auf die richtige Bereifung umgestellt werden muss.

Informieren Sie sich zudem über die unterschiedlichen Verkehrsregeln im Ausland beim ADAC.

Fahrzeug vor dem Urlaub richtig beladen – so geht’s.

Überladen Sie Ihr Fahrzeug nicht

Steht eine Urlaubsfahrt mit der Familie bevor, ist der Kofferraum meistens schnell vollgepackt: Gepäck, Zelte oder Verpflegung -  Sie wollen schließlich nichts vergessen. Im Falle einer Überladung Ihres Fahrzeugs, verkürzen Sie eventuell die Lebensdauer Ihrer Reifen. Und jedes zusätzliche Gewicht von 90 Kilogramm kann die Kraftstoffeffizienz um 0,42 Kilometer pro Liter reduzieren. Schauen Sie also in den Fahrzeugpapieren nach, wie hoch die maximale Nutzlast Ihres Fahrzeugs ist.

Bei viel Gepäck sollten Sie den Reifendruck immer anpassen.

Fahren Sie mit dem korrekten Reifendruck

Warum ist es so wichtig, den Reifendruck zu prüfen? Der Reifendruck wirkt sich unmittelbar auf den Rollwiderstand aus, was wiederum für einen geringeren Kraftstoffverbrauch sorgt. Außerdem ist das Fahren mit korrekt befüllten Reifen sicherer und die Reifen halten länger. Eine Reifenpanne oder eine ungleichmäßige Abnutzung der Reifen sind ebenfalls unwahrscheinlicher, wodurch Sie am Ende Geld einsparen.

Allgemein wird empfohlen, den Reifendruck alle zwei bis vier Wochen sowie vor Antritt einer längeren Fahrt zu prüfen. Kontrollieren Sie den Reifendruck immer, wenn die Reifen kalt sind - wenn das Auto etwa drei Stunden gestanden hat.

Welcher Reifendruck ist der korrekte für Ihr Auto? Die Angaben zum Reifendruck finden Sie im Handbuch Ihres Fahrzeugs, auf der Innenseite des Tankdeckels oder auf der Innenseite der Fahrertür. Während der Druck der Reifen, die sich auf derselben Achse befinden, identisch sein muss, kann er für Vorder- und Hinterachse unterschiedlich sein. Nachdem Sie den Reifendruck kontrolliert und eventuell angepasst haben, vergessen Sie keinesfalls, die Kappe wieder sicher auf das Ventil zu schrauben, damit das Ventil vor Schmutz und Staub geschützt wird und keine Luft aus den Reifen entweichen kann. Fehlt eine Ventilkappe, sollte sie sofort ersetzt werden.

Achten Sie außerdem auf das Reifendruckkontrollsystem (Tire Pressure Monitoring System, TPMS), mit dem neuere Fahrzeuge serienmäßig ausgestattet sind. Das TPMS warnt den Fahrer, wenn der Reifendruck 25 Prozent unter dem vom Fahrzeughersteller empfohlenen Wert liegt. In den meisten Fällen verursacht eine geringfügige Druckreduzierung keine Warnmeldung, sodass der erhöhte Kraftstoffverbrauch nicht sofort auffallen würde. Das ist ein weiterer Grund dafür, dass Fahrzeughalter den Reifendruck alle zwei bis vier Wochen manuell kontrollieren sollten. 


Denken Sie voraus und haben Sie im Urlaub wichtige Dokumente immer dabei.

Dokumente und Telefonnummern

Bevor Sie sich auf die Reise machen, können Sie sich gegen böse Überraschungen auf der Fahrt wappnen. Prüfen Sie vorab die individuellen Leistungen Ihrer KFZ-Versicherung. Der KFZ-Schutzbrief Ihrer Versicherung unterstützt Sie im In- und Ausland mit weiteren Hilfeleistungen. Zudem sollten Sie im Urlaub wichtige Dokumente immer als Kopie bei sich haben oder online bei einem Cloud-Service-Anbieter speichern, wie z. B. Dropbox, Google Docs, MagentaCloud, iCloud etc.


Dazu gehören auch wichtige Telefonnummern und Sperrnummern von Bankkarten. Unter der Telefonnummer 116 116 (aus dem Ausland: +49 116 116) erreichen Sie den Sperrnotruf. Dort können Sie die meisten Debitkarten und Kreditkarten sperren lassen. Als Alternative zum Sperrnotruf können Sie auch die Telefonnummer +49 30 4050 4050 wählen, die aus dem Ausland besser erreichbar ist. Informieren Sie sich zudem über die individuellen Hilfsnummern Ihrer Kreditkartenanbieter.

Ein Reserve- oder Notrad kann bei allen Reifenschäden als Pannenhilfsmittel eingesetzt werden.

Reserve- und Notrad

Eine Reifenpanne kann überall passieren – im Urlaub ist es jedoch besonders ärgerlich. Damit Sie diesen schnell wieder genießen können, sollten Sie ein paar Dinge beachten: Bei einer Reifenreparatur sollten Sie von einer Selbsthilfe absehen und stattdessen einen Fachhändler aufsuchen. Ein Reserve- oder Notrad kann bei allen Reifenschäden als Pannenhilfsmittel eingesetzt werden. 

Mit dem Notrad zwingend eine Werkstatt aufsuchen

Am geeignetsten wäre ein Reifenwechsel eines Ganzjahresreifens als Reserverad. Damit bleiben Sie mobil und sparen sich die Kosten eines Abschleppdiensts. Allerdings sollten Sie mit einem Notrad umgehend eine Werkstatt anfahren, da ein solches Rad sehr klein und Ihre Mobilität eingeschränkt ist. Bei einem Urlaub in Regionen mit schwacher Infrastruktur kann dies zum Nachteil werden, da die für Ihr Auto erforderliche Reifengröße womöglich schwer verfügbar ist.

Pannenfall im Ausland

Natürlich kann es auch auf Reisen im Ausland zu einer Fahrzeugpanne kommen. Dann ist es nicht nur besonders ärgerlich, sondern mitunter auch stressig. „Was kann ich tun?“, „wer hilft mir?“ – nur einige Fragen von vielen. Hinzu kommt nicht selten die Sprachbarrieren und fremde Versicherungen. Doch keine Panik, der ACV Automobil-Club Verkehr sagt Ihnen, wie Sie sich bei einer Panne im Ausland verhalten sollten. 


Diese wichtigen Punkte sollten Sie in jedem Fall beherzigen:

  • Informieren Sie sich schon vor der Abreise, wie Sie im Notfall mit der Situation umgehen können.
  • Bewahren Sie stets die Ruhe und behalten Sie den Überblick.
  • Sichern Sie die Unfallstelle ab, schalten Sie die Warnblinkanlage ein und legen Sie die Warnwesten an. Das Tragen von gelben oder orangen Warnwesten ist in den meisten Ländern Vorschrift, ebenso das Mitführen eines Warndreiecks. 
  • In Ländern wie Spanien und Kroatien ist sogar das Mitführen kompletter Reservelampen für die funktionierende Beleuchtung Pflicht.
  • Benachrichtigen Sie einen Pannendienst und melden Sie den Schaden Ihrer Versicherung.

Pannenlaufreifen: eine Alternative zum Reserverad

Bei der Mitführung eines Reserverads müssen Sie sich auf einen erhöhten Spritverbrauch einstellen. Eine sehr gute Alternative sind SSR-Pannenlaufreifen. Das SSR-System ist eine speziell von Continental entwickelte Technik für Notläufe mit Niederquerschnittsreifen, die mit allen Standardfelgen kompatibel bleiben. Continental SSR-Reifen gibt es selbstverständlich als Sommer- und Winterreifen.

Weiterfahrt bis zu 80 km möglich

Mit einer selbsttragenden, verstärkten Seitenwand verhindern die SSR-Reifen im Pannenfall ein Einklemmen der Reifenseite zwischen Straße und Felge sowie ein Abrutschen des Reifens in das Felgentiefbett. Im Fall eines Reifenschadens können Sie bei einer Maximalgeschwindigkeit von 80 km/h noch bis zu 80 km weiterfahren und eine Werkstatt aufsuchen. Denn bei Pannenlaufreifen ist kein Reserverad nötig.

Zudem können Pannensets kurzfristig aushelfen, wie das Dichtmittel-Pannenset von Continental. Jedoch sollten Sie Pannensets nicht als dauerhafte Lösung sehen und schnell eine Werkstatt aufsuchen. Der ADAC bietet Pannenhilfe im In- und Ausland. Informationen dazu finden Sie hier.

Sicherheit im Urlaub? Check!

Wenn Sie mit dem Auto in den Urlaub fahren wollen, finden Sie hier die passende Checkliste, um Ihr Fahrzeug vor der Abfahrt ideal vorzubereiten.

Jetzt downloaden!
Apps machen die Autofahrt interessanter und sorgen für Abwechslung.

Apps für die Reise

Wenn es mit dem Auto in den Urlaub geht, sind mittlerweile viele Apps mit am Start. Sie erleichtern uns die Fahrt im Ausland, stellen wichtige Features bereit, unterhalten uns und helfen dabei sicherer unterwegs zu sein. Kurzum, sie sind kompakte digitale Alleskönner, die uns auf der Reise sowohl sicherer als auch kurzweiliger ans Ziel begleiten. Hier präsentieren wir Ihnen neun Apps, die auf Ihrer nächsten Reise nicht fehlen sollten.

Eine Checkliste hilft Ihnen vor der Abreise an alles zu denken.

Diese App ist nicht nur perfekt für die Reise, sondern auch ein informativer Begleiter für die Zeit im Urlaubsland. Der Nutzer kann in einer übersichtlichen und einfachen Darstellung angeben, mit wem er fährt (Kinder, Erwachsene, Haustiere), wie gereist wird (PKW, Wohnmobil, Anhänger oder Wohnwagen) und durch welche Länder es geht (es können bis zu 5 Länder ausgewählt werden).

Nach Abfrage der Punkte liefert die App schnell und zusammenfassend Informationen über alles, was in den Zielländern zu berücksichtigen ist (Dokumente, Maut, Versicherungen, Sicherheit, Reparatur, Diebstahl, Zoll etc.). Eine Checkliste hilft Ihnen bereits vor der Abreise an alles zu denken. Die Infos sind durch die Swype-Funktion schnell einsehbar und jeweils gut betitelt. Dadurch ist die App sehr übersichtlich. 

Als weitere Highlights sind der Euronotruf, der Kreditkarten-Sperr-Notruf sowie die Verkehrsregeln der jeweiligen Länder inklusive. Kleiner Nachteil ist das eher schlicht gehaltene Design. 

Die App ist kostenlos erhältlich im Applestore und im Google Playstore.

Die App ist schnell und unkompliziert in der Nutzung.

Dieses digitale Multitalent ist speziell für die Nutzung während des Autofahrens entwickelt. Denn die App wird über die Sprach- oder Touchfunktion gesteuert. Da die App kompakt alle (für den Autofahrer) wichtigen Anwendungen zusammenfasst, bietet sie dem Nutzer Funktionen, die das Autofahren erleichtern können (Navigation, Telefon mit Freisprechsystem oder auch Musik). Der Zugriff auf die verschiedenen Apps ist schnell und einfach.

Die App ist visuell klar gestaltet und entsprechend schnell und unkompliziert in der Nutzung. „Auto dashdroid“ besteht aus drei verschiedenen Bildschirm-Modi. Im Hauptmenü kann man Basis-Apps wie Kontakte, Musik, Sprachsteuerung oder Navigation individuell zusammenstellen. Im zweiten Bildschirm ist es möglich eigene Apps individuell einzufügen und im dritten Bildschirm hat man Zugriff auf eigene Kontakte, die Möglichkeit zum Favorisieren sowie zum Telefonieren. Große Icons erleichtern dabei die Bedienung.

Als Highlight ist die App kompatibel mit der Android-Sprachbefehl-Funktion „OK Google“. Die Touchfunktion sollte nur genutzt werden, wenn das Handy in einer dafür vorgesehenen Halterung angebracht ist. Ist dies nicht der Fall, wird die Steuerung über die Sprachfunktion empfohlen. Ein kleiner Nachteil ist allerdings die Einblendung von Werbung. Eine Pro Version ist gegen eine Gebühr zu erhalten.

Die App gibt es kostenlos im Google Playstore.

Zu den Highlights der App gehören Features wie die Umkreissuche für Ärzte und Krankenhäuser.

Die ADAC Auslandshelfer-App ist perfekt für Ihre kurzen, aber vor allem langen Fahrten – besonders im Ausland. Sie bietet ADAC-Mitgliedern schnelle und intuitive Hilfe bei einem Notfall durch den ADAC und dessen Partner, z. B. bei einer Panne, einem Unfall, bei Krankheiten und Verletzungen, oder auch im Falle von rechtlichen Fragestellungen. Über die sogenannte Tab2Call-Funktion können Betroffene schnell und direkt mit dem ADAC Kontakt aufnehmen.

Das Design ist übersichtlich gestaltet, mit großen Schaltflächen und verständlichen Icons. Somit ist die App einfach und schnell zu bedienen. Zu den Highlights der App gehören Features wie länderspezifische Informationen, die Umkreissuche für Ärzte und Krankenhäuser (in 90 Hauptreiseländern) und der juristische Unfallratgeber (für 38 Länder). Die App ist zudem offline nutzbar.

Für die Benutzung müssen sich ADAC-Mitglieder in der App einloggen. Aber keine Sorge, es werden keine personenbezogenen Daten in der App gespeichert. Die Login-Daten müssen jedoch jedes Mal neu eingegeben werden. Ein weiterer kleiner Nachteil ist die exklusive Nutzung für ADAC-Mitglieder sowie eine durch die Animationen bedingte etwas verlangsamte Nutzung.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Die App ist kostenlos erhältlich im Applestore und im Google Playstore.

Das reduzierte Design überzeugt mit einer selbsterklärenden, einfachen Bedienung.

Mit der App können Sie ganz einfach Reiserouten planen und dem Verkehrsaufkommen anpassen. Das lohnt sich sowohl für private als auch geschäftliche Reisen. Dabei informiert die App automatisch über aktuelle Gefahrenstellen und Staus. Durch die Filterfunktion können Sie nach Autobahnen, Bundesstraßen und Bundesländern sortieren und Sie erhalten relevante Verkehrsmeldungen auf einen Blick in der Übersicht.

Das reduzierte Design ist eher schlicht gehalten, es überzeugt allerdings mit einer selbsterklärenden, einfachen Bedienung. Zu den Highlights der App gehören z. B. das Speichern von täglichen Fahrten als Favorit (bei Erstellung eines Nutzerkontos), die wochenweisen Verkehrsprognosen sowie Informationen zu Fahrbahnzuständen.

Nachteil: An einigen Stellen kann jedoch Werbung erscheinen, die gegen die Bezahlung von 5,49 € ausgeblendet werden kann. Weitere kleine Mankos sind die nicht immer aktuellen Staumeldungen sowie einige Features, die in der App nicht verfügbar sind.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Die App ist kostenlos erhältlich im Applestore und im Google Playstore.

Zu den Highlights der App gehört das Quiz und das Memory-Spiel.

Die App informiert Sie über die wichtigsten Verkehrsregeln in Europa. Egal, ob Informationen zu Anschnallpflicht, Promillegrenzen oder Geschwindigkeitsbegrenzungen, die App vereint all diese Informationen – für 28 Länder in Europa.  

Die App punktet mit einem schlichten, reduzierten Design, einer intuitiven Bedienung sowie großen Schaltflächen. Durch die klare Aufteilung nach Kategorien finden Sie schnell die Infos, die Sie brauchen.

Zu den Highlights der App gehört das Quiz und das Memory-Spiel für eine unterhaltsame Reise. Besonders bei Fahrten mit Kindern sorgen die Games für kurzweilige Abwechslung. Ebenso ist die App gleich in mehreren europäischen Sprachen verfügbar.

Als Nachteil sind die etwas lückenhaften Verkehrsinformationen zu bewerten, wie z. B. die Beschilderung von Ortsgebieten oder Autobahnen. Ebenso verlangt die App viele Zugriffserlaubnisse sowie Berechtigungen und beschränkt sich nur auf EU-Länder.

Die App ist kostenlos erhältlich im Applestore und im Google Playstore.

Das klar gestaltete Design macht die App leicht zu bedienen.

Die App „Waze“ ist die weltweit größte community-basierende Navigations- und Verkehrs-App. Sie gibt nicht nur die Route an, sondern informiert auch laufend über z. B. Verkehr, Baustellen, Polizeikontrollen und Unfällen – von anderen Fahrern in Echtzeit gemeldet. Basierend auf diesen Informationen passt die App sogar die Fahrroute an, um so schnellstmöglich das gewünschte Ziel zu erreichen.

Das visuell klar gestaltete Design macht die App leicht zu bedienen. Das Navigationsziel kann bequem und einfach eingegeben werden. Ebenso leicht werden Ihnen Stau- oder Unfallmeldungen angezeigt. Weitere Highlights sind die sofortige Routenanpassung, sollten Sie mal einen anderen Weg fahren sowie der Tankstellenfinder und die vielfältigen Navigationsstimmen.

Ein kleiner Nachteil der App ist, dass es keine Offline-Navigation gibt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Die App ist kostenlos erhältlich im Applestore und im Google Playstore.

Autowerkstatt ist ein großer Spaß für die Kleinen.

„Autowerkstatt“ ist eine amüsante, kurzweilige Spiele-App für Kinder zwischen 6 - 8 Jahren. Spielerisch lernen die Kleinen alles rund ums Auto sowie Autoreparaturen, die richtige Reinigung und Montage – also alles über die Arbeit in einer Autowerkstatt. Die App ist eine abwechslungsreiche, kindgerechte Beschäftigung während langen Autofahrten, mit der die Kids etwas lernen.

Das Design ist bunt und kinderleicht zu bedienen – der jungen Zielgruppe vollkommen angemessen. Einziger kleiner Nachteil ist, dass die App nur im Google Playstore erhältlich ist.

Die App ist kostenlos erhältlich im Google Playstore.

Die App "Green Zones" ist kostenlos erhältlich.

Wo dürfen Sie mit welchem Fahrzeugtyp in welche europäische Umweltzone einfahren? Die App "Green Zones" gibt Ihnen darüber einen klaren Überblick und erklärt zusätzlich wann Sie mit Ihrem Fahrzeug bei welcher Wetterlagen in der Umweltzone erlaubt sind – und wo Sie gegebenenfalls die entsprechende Plakette kaufen können. 

Hier profitieren Sie von einer detaillierten Aufstellung aller Regeln und Ausnahmen einer Umweltzone innerhalb Europas, die eine Plakette oder Vignette erfordert. Besonders praktisch: Über die App können Sie alle europäischen Umweltplaketten oder Vignetten ganz einfach bestellen. 

In dem geodatenbasierten Kartensystems erkennen Sie zudem, wo die Grenzen der Umweltzonen beginnen und enden. Durch tägliche Stautsmeldungen der lokalen Umweltbehörden können Sie außerdem die Einfahrtberechtigungen für den Folgetag festlegen. 


Die App ist kostenlos erhältlich im Applestore oder Google Playstore.

Sie können nach 1883 Kennzeichen-Kürzeln suchen.

Der Ratgeber rundum das Thema Kennzeichen und deren Herkunft: Mit "Kennzeichen Reise" haben Sie die Möglichkeit nach 1883 Kennzeichen-Kürzeln in Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Polen und Tschechien sowie 64.237 Regionaleinheiten zu suchen. 

Doch nicht nur das: Zusätzlich erhalten Sie weitere interessante Informationen über die dazugehörige Stadt, wie die Geschichte oder Regionalitäten des Ortes. Die gesammelten Autokennzeichen werden in einer Länderkarte übersichtlich dargestellt. Dadurch können Sie Ihren persönlichen Fortschritt ganz einfach verfolgen und fleißig weiter sammeln. 


Die App ist kostenlos Google Playstore erhältlich.

Treffen Sie vor der Abreise bei Schnee und Eis spezielle Vorkehrungen.

Tipps für die sichere Fahrt in den Winterurlaub

Es wird kälter und die Temperaturen sinken. Der Winter ist für Autofahrer eine gefährliche und rutschige Angelegenheit – besonders, wenn eine längere Urlaubsreise ansteht. Fahrzeughalter müssen in der kalten Jahreszeit ihre Fahrweise den winterlichen Bedingungen anpassen. Daher sollten Sie vor der Abreise spezielle Vorkehrungen treffen, um bei der anschließenden Fahrt mit dem Auto die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten. Wir haben für Sie einmal die wichtigsten Hinweise zusammengefasst:

Bei Schneefall oder Glätte herrscht eine situative Winterreifenpflicht.

Mit Winterreifen im Urlaub

Bei starkem Schneefall oder extremer Glätte herrscht eine situative Winterreifenpflicht – national und international. Wer Fahrten bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte sicher vermeiden kann, darf auch im Winter mit Sommerreifen fahren.

Änderungen der Winterverordnung

Wer jedoch bei Schnee und Eis unterwegs ist, sollte die Änderungen der Winterverordnung besonders beachten. Demnach reicht es nicht mehr aus, wenn Reifen mit einer M+S Kennzeichnung versehen sind, da diese nur noch bis 2024 als wintertauglich gelten. Viel mehr sind nur noch Reifen im Winter zulässig, die mit dem Schneeflocken-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) ausgestattet sind. Beachten Sie auch unsere Winterreifen-Tests, bei denen Continental-Reifen ausgezeichnet bewertet wurden.

Scheiben enteisen

Wenn Sie wissen, dass es nachts frieren wird, können Sie am Abend vorher die Scheiben Ihres Autos mit einer speziellen Eisschutzfolie abdecken. Alternativ können Sie einen glattkantigen Eiskratzer benutzen, einen Scheibenenteiser verwenden oder eine mit warmem Wasser (nicht kochend) gefüllte Wärmflasche für 15 Minuten auf das Armaturenbrett legen, um Ihre Autoscheiben vom Eis zu befreien.

Guckloch freikratzen verboten

Verboten ist allerdings, lediglich ein kleines Guckloch freizukratzen, da hierdurch eine sichere Fahrt nicht gewährleistet wird und eine Geldbuße anfallen kann. Ein langes Warmlaufenlassen des Motors ist ebenso nicht erlaubt, da die Lärmbelästigung und Abgasbelastung nicht zulässig sind.

Handfeger griffbereit
Reifencheck: Sicher in den Urlaub – Tipps_Handfeger (1)

Doch das Enteisen des Fahrzeugs ist nicht genug. Es ist wichtig, einen Handfeger dabeizuhaben, um das Fahrzeug vor Fahrantritt vollständig von Schnee zu befreien sowie Rückstände des Enteisens zu beseitigen, z. B. bei Ihren Scheinwerfern. Dazu gehört auch, dass Sie den Schnee vom Dach Ihres Fahrzeugs entfernen.

Pannenvorsorge

Zur Pannenvorsorge gehören nicht nur Reserve- bzw. Pannenlaufreifen und das Handy für den Anruf beim Pannendienst, sondern besonders im Winter Decken und warme Jacken. Auch in den kalten Monaten kann eine Reifenpanne passieren, selbst, wenn Sie nur auf dem Weg zum Supermarkt sind. Wer dann auf den Pannendienst warten muss, kann schnell frieren.

Decke im Kofferraum aufbewahren

Eine Decke sollte im Winter zur Standard-Ausstattung gehören. Legen Sie diese einfach in den Kofferraum. Zudem ist es hilfreich, eine Thermoskanne mit einem warmen Getränk dabeizuhaben.

Angenehme Temperatur im Auto

Dennoch sollten Sie im Auto während der Fahrt auf das Tragen einer fülligen Jacke verzichten und sich nicht zu dick anziehen. Denn dann liegt der Sicherheitsgurt nicht eng genug am Körper, kann nach oben verrutschen oder sogar in den Bauch einschneiden und Sie verletzen.

Innenraum des Fahrzeugs erhitzen

Zudem können Sie bei einer starken Bremsung etwas nach vorne geschleudert werden. Erwärmen Sie sich einfach, indem Sie den Innenraum Ihres Fahrzeugs erhitzen.

Über eine Schneewehe fahren

Bei einem starken Wintereinbruch kann es vorkommen, dass Ihr Fahrzeug in einer Schneewehe feststeckt. Um sich daraus zu befreien, können Sie die sogenannte Schaukelmethode anwenden.

Aus der Schneewehe schaukeln

Fahren Sie vorsichtig im Vorwärtsgang an. Sobald die Räder durchdrehen sollten Sie sofort auskuppeln. Legen Sie den Rückwärtsgang ein, lassen Sie das Fahrzeug zurückrollen und den Gang vorsichtig kommen. Wiederholen Sie den Vorgang, bis Sie sich mit Schwung aus der Schneewehe befreien können.

Schneeketten im Härtefall
Reifencheck: Sicher in den Urlaub – Tipps – Schneeketten (1)

Wohnen Sie in einer gebirgigen Gegend oder verreisen Sie im Winterurlaub in eine alpine Ortschaft? Dann helfen bei schneebedeckten Fahrbahnen meist nur Schneeketten, um vorwärts zu kommen. In alpinen Ortschaften wird auf die Schneekettenpflicht mit einem blauen Schild hingewiesen. Doch bleiben Sie vorsichtig. Mit Schneeketten dürfen Sie nicht schneller als 50 km/h fahren.

Hier erfahren Sie mehr

Helfen Sie mit, die Sicherheit für sich und andere im Straßenverkehr zu erhöhen – gerade zur Urlaubszeit. Abonnieren Sie unseren Newsletter und erhalten Sie weitere nützliche Tipps oder folgen Sie unseren Social Media Kanälen.