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Das korrekte und sichere Aufziehen neuer Reifen auf die Felgen ist für den Fachmann kein Problem.

Reifenmontage

Reifenmontage

Das erwartet Sie auf dieser Seite

  • Wann Sie den Reifen wechseln sollten
  • Die richtige Profiltiefe ist entscheidend
  • Was tun bei beschädigten Reifenflanken?
  • Die korrekte Reifenmontage
  • Radwechsel vs. Reifenwechsel
  • Wann braucht man Sommerreifen?
  • Was Sie über Ganzjahresreifen wissen sollten
  • Montage von Gebrauchtreifen

Wann Sie die Reifen wechseln sollten

Continental empfiehlt dringend, für jede Jahreszeit den richtigen Reifen zu verwenden. Das bedeutet, dass Sie in der wärmeren Zeit des Jahres mit Sommerreifen und in der kalten Jahreszeit mit Winterreifen fahren sollten. Auf diese Weise werden alle Aspekte der Sicherheit und Wirtschaftlichkeit unter allen Wetterbedingungen optimal berücksichtigt. Die Inspektion und den Reifenwechsel überlassen Sie am besten den Experten, zum Beispiel Ihrer Fachwerkstatt. 

Selbstverständlich kann ein Reifen auch außerhalb der Saison – wetterunabhängig – gewechselt werden. Besonders dann, wenn das Reifenprofil bis auf die Mindestprofiltiefe von 1,6 mm abgefahren ist oder wenn der Reifen Beschädigungen aufweist. Abgenutzte Reifen verlängern den Bremsweg und beeinträchtigen die Fahrstabilität. Damit sind sie ein erhöhtes Risiko im Straßenverkehr. 


Gründe für einen Reifenwechsel können z. B. sein:

  • ein Einstich durch ein scharfes Objekt
  • schwindende Profiltiefe bzw. Verschleiß
  • ein fehlerhaftes Ventilsystem
  • ein aufgeriebener oder gerissener Reifen
  • beschädigte Reifenflanken
  • Vandalismus
  • Kollision mit Bordstein
  • Reifendefekte durch Straßenschäden

Weitere wichtige Informationen zum saisonalen Reifenwechsel – z. B. warum Sie bei einer Außentemperatur von unter 7 Grad auf Winterreifen wechseln sollten oder was bei der Reifenlagerung zu beachten ist – erfahren Sie in folgendem Video:

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Die richtige Profiltiefe ist entscheidend

Als einzige Verbindung zur Straße kommt es bei Reifen besonders auf den Grip zum Untergrund an. Dabei besonders wichtig: die Profiltiefe der Reifen. Von dieser hängt auch ab, wann der Reifenwechsel nötig ist. Abgesehen vom saisonalen Reifenwechsel – von Winter auf Sommer oder Sommer auf Winter – sollten Fahrzeughalter Folgendes im Blick haben:

  • Wie weit ist das Profil der Reifen bereits abgefahren? 
  • Als Anhaltspunkt gilt hier die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6 mm. 
  • Für Sommerreifen empfehlen wir eine Profiltiefe von 3 mm. Wegen der drohenden Gefahr von Aquaplaning sollte dieser Wert nicht unterschritten werden. 
  • Bei Winterreifen ist unsere Empfehlung ab einer Profiltiefe von 4 mm die Reifen zu wechseln. Gleiches gilt für Ganzjahresreifen.
Bei Stichverletzungen an Ihren Reifen sollten Sie einen Fachmann aufsuchen.

Was tun bei beschädigten Reifenflanken?

Neben der Profiltiefe sind auch beschädigte Reifenflanken häufig ein Grund für einen Reifenwechsel. Sie können entstehen, wenn der Reifen heftigen Kontakt zum Bordstein hatte. Diese Schäden sollten keineswegs einfach abgetan werden. Das Gewebe der Reifen kann brechen und der Reifen kann platzen. Das macht ihn zur Gefahr im Straßenverkehr. Auch einseitig abgefahrene Reifen stellen eine Gefahr dar, nur hat dies einen anderen Grund. Ein Fehler im Fahrwerk bzw. eine verstellte Spur kann der Übeltäter sein. Ein einfacher Reifenwechsel reicht da nicht, die Ursache für den einseitigen Verschleiß muss gefunden werden. Eine Fachwerkstatt sollte Sie darauf aufmerksam machen.

Die korrekte Reifenmontage

Eine fachgerechte Reifenmontage ist Voraussetzung für das sichere Fahren im Straßenverkehr. Das gilt sowohl für das Aufziehen des Reifens auf die Felge als auch für das Montieren des Rades an das Auto. Bereits kleine Fehler beim Wechsel von Sommer-, Winter- oder Ganzjahresreifen können zu irreparablen Schäden führen oder – viel schlimmer – einen Unfall mit dem Fahrzeug verursachen. Daher sollten Sie eine Reifenmontage niemals selber durchführen, sondern immer einen Fachhändler aufsuchen. Denn eine optimale Reifenmontage ist eine Aufgabe für Profis.

Reifenmontage in der Werkstatt
Erreicht ein Reifen die Mindestprofiltiefe oder das Höchstalter ist ein Reifenwechsel nötig.

Erreicht Ihr Reifen die für Winter-, Sommer- oder Ganzjahresreifen empfohlene Mindestprofiltiefe bzw. das Höchstalter, ist ein Reifenwechsel nötig. Bei Ihrem Fachhändler werden die alten Reifen von der Felge gezogen und neue werden montiert. Dies verlangt nicht nur fachliches Know-How, sondern gleichermaßen spezielles Werkzeug, von der Reifenmontiermaschine, die Reifen auf die Felgen zieht, bis zur Abdrückschaufel, mit der die Reifenwulste abgedrückt werden. Von einer eigenhändigen Montage mit einem Montageeisen ist abzuraten, da das Felgenhorn, der nach außen bzw. innen gebogene Rand einer Fahrzeugfelge, oder die Reifen selbst beschädigt werden können.

Wert einer guten Reifenmontage

Der Wert einer guten, fachgerechten Reifenmontage ist unumstritten. Das Gefühl des sicheren Fahrens im Straßenverkehr ist immens wichtig und beruhigt die Nerven. Die Preise für die Reifenmontage können von Händler zu Händler variieren. Wir empfehlen eine vorherige Händler- bzw. Werkstattsuche. 

Viele Händler und Werkstätten bieten zudem an, die ausgetauschten Reifen zu verwahren und bei sich einzulagern. Die Preise können auch hierfür von Händler zu Händler variieren.

Auswuchten und Achsgeometrie
Eine korrekt ausgerichtete Achsgeometrie verbessert die Straßenlage.

Am Ende der Montage sollten die Reifen mit einer Reifenwuchtmaschine ausgewuchtet werden. Als zusätzliche Dienstleistung haben viele Fachhändler dies im Angebot. Da Reifen und Felgen Toleranzen aufweisen können, werden beim Auswuchten kleine Gewichte an der Felge befestigt. Damit laufen die Reifen wieder gleichmäßig.

Ebenso sollen Räder nach der Montage senkrecht nebeneinander stehen, damit Sie beim Fahren immer in der Spur bleiben. Mit einer Achsvermessung werden Ihre Räder genau eingestellt. Die korrekt ausgerichtete Achsgeometrie sorgt für eine verbesserte Straßenlage.

Radwechsel vs. Reifenwechsel

Mit Radwechsel ist der Tausch ganzer Räder am Fahrzeug gemeint, also des kompletten Bausatzes mit Reifen und Felgen. Ein Radwechsel findet z. B. beim Wechsel zwischen Sommer- und Winterreifen bzw. bei einer Reifenpanne statt. Dieser kann selbst per Wagenheber vorgenommen werden oder Sie suchen eine Werkstatt auf. Umgangssprachlich ist der Radwechsel auch als "Reifenwechsel" bekannt. Beim richtigen Reifenwechsel wird der alte Reifen von der Stahl- oder Alufelge entfernt und ein neuer Reifen aufgezogen. Dies sollte unbedingt von einer Werkstatt oder einem Reifenhändler durchgeführt werden.

Sommerreifen bieten hohe Fahrstabilität in Kurven und eine optimale Kilometerleistung.

Wann braucht man Sommerreifen?

Die Faustregel lautet:
Sommerbereifung zwischen Ostern und Oktober.

Während der wärmeren Wetterperioden (Temperaturen über 7 °C) empfehlen wir Ihnen unbedingt, Sommerreifen zu verwenden. Nur Sommerreifen können durch ihr spezielles Profilbild und die spezielle Laufflächenmischung eine gute Bodenhaftung auf nassen und trockenen Straßen garantieren.

Sommerreifen bieten darüber hinaus eine hohe Fahrstabilität in Kurven und eine optimale Kilometerleistung bei Sommertemperaturen. 

Was Sie über Ganzjahresreifen wissen sollten

Sommer- und Winterreifen werden spezifisch für den Sommer und Winter entwickelt, um alle Aspekte der Sicherheit und Wirtschaftlichkeit unter den jeweiligen Wetterbedingungen optimal zu berücksichtigen. Ganzjahresreifen bieten sich für Fahrzeughalter an, die in Gegenden leben, in denen gemäßigte Wetterbedingungen herrschen, die nicht so sehr auf ihr Fahrzeug angewiesen sind und eher kurze Fahrstrecken zurücklegen.

Montage von Gebrauchtreifen

Sobald Reifen an einem Fahrzeug montiert und in Betrieb genommen werden, sind sie als „gebraucht“ zu betrachten. Mit dem Kauf von gebrauchten Reifen, deren Vorgeschichte ungewiss oder unbekannt ist, sind gewisse Risiken verbunden. Gebrauchtreifen können unsachgemäß betrieben worden sein und Schäden aufweisen, die schließlich zum Ausfall des Reifens führen. Nicht alle Reifenbeschädigungen, die zu einem Reifenausfall führen, sind leicht zu erkennen. Daher sollten die Reifen vom Fachhändler abmontiert werden, um auch das Reifeninnere untersuchen zu können.

Unsere Empfehlung: Kaufen, verkaufen oder montieren Sie KEINE Gebrauchtreifen, die eines der folgenden Merkmale aufweisen:

  • Stichverletzungen oder andere Durchschläge, auch wenn diese repariert wurden.
  • Anzeichen für Ablösungserscheinungen der Lauffläche oder des Gürtels (z. B. Ausbeulungen, lokale Abnutzung der Lauffläche, Vibrationen, ungewöhnliche Reifengeräusche usw.)
  • Anzeichen für Schäden durch Pannen, Minderluftdruck bzw. Überlastung (z. B. Abrieb der inneren Deckschicht, Delamination oder Verfärbung; übermäßige Abnutzung der Profilschulter usw.) 
  • Schnitte, Risse, Beulen, Kratzer, Ozonrisse/Wettereinflüsse, Stoßbrüche usw. oder Schäden bzw. Abnutzungserscheinungen, die zur Freilegung des Reifenunterbaus geführt haben. 
  • Jegliche Beschädigungen der inneren Deckschicht oder des Wulstes.
  • Jegliche Hinweise auf einen kontinuierlichen Reifendruckverlust, der eine häufige Neubefüllung mit Luft erforderte.
  • Unkenntliche oder entfernte DOT-Reifenidentifikationsnummer (TIN) auf der Seitenwand des Reifens.
  • Reifen mit einem Datumscode, der älter als 10 Jahre ist. Der Datumscode – die letzten drei oder vier Ziffern der DOT/TIN-Kennzeichnung – gibt die Woche und das Jahr der Reifenherstellung an. Für den Fall, dass die Fahrzeughersteller basierend auf dem erwarteten spezifischen Einsatzgebiet eines Fahrzeugs ein anderes chronologisches Alter für den Reifenaustausch empfehlen, schließt sich Continental diesen Empfehlungen grundsätzlich an.
  • Einbeziehung in ein Rückruf- oder Ersatzprogramm.
  • Ungeeignete Profiltiefe für dauerhaften Betrieb (d. h. fast abgefahren). Reifen, die an irgendeinem Punkt eine Profiltiefe von 1,6 mm oder weniger aufweisen, sind abgefahren.
  • Ursprüngliche oder aktuelle Montage auf einer Felge, die verbogen, verbeult, gerissen oder anderweitig beschädigt ist.
  • Schäden durch Chemikalien, Feuer, übermäßige Hitze oder sonstige Umwelteinflüsse.
  • Bezeichnung als „Altreifen“ oder aus anderem Grund nicht für kontinuierlichen Straßeneinsatz vorgesehen.
  • Verwendung von Dichtmittel oder Auswucht-/Füllmaterial in der Vorgeschichte.
  • Reifen, die so verändert wurden, dass sie wie Neureifen aussehen (z. B. nachgeschnittenes Profil).
  • Folgende Kennzeichnungen auf der Seitenwand: „Not For Highway Use“ oder „NHS“ (darf nicht auf öffentl. Straßen eingesetzt werden), „For Racing Purposes Only“ (nur für den Einsatz im Rennsport), „Agricultural Use Only“ bzw. „SL“ (nur für landwirtschaftlichen Einsatz) oder ein anderer Hinweis, der besagt, dass der Reifen nicht für öffentliche Straßen zugelassen ist.

Reifen kaufen mit Grip und Know-how

Gebrauchtreifen können eine Alternative zu Neureifen sein.

Ob Sommerreifen, Winterreifen, neu oder gebraucht – der richtige Reifenkauf ist entscheidend, um sicher durch die Jahreszeit zu kommen.

Erfahren Sie mehr

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