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Mehr als 145 Jahre Innovation und Fortschritt.
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Mehr als 145 Jahre Innovation und Fortschritt

Continental wurde 1871 in Hannover, Deutschland, gegründet und blickt auf eine erfolgreiche Geschichte zurück. Wo immer Menschen danach streben, ihre Vorstellungen von Mobilität in die Realität umzusetzen, sind wir bereit, sie zu unterstützen.

Es zieht sich wie ein roter Faden durch jede Ära unserer Geschichte: Unsere Technologien, Systeme und Service-Lösungen machen Mobilität und Verkehr nachhaltiger, sicherer, bequemer, individueller und erschwinglicher.

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Phasen unserer umfangreichen Geschichte von mehr als 145 Jahren voller Innovation und Fortschritt – und einen spannenden Blick in die Zukunft.

Der Weg zur Nachhaltigkeit (1991 – Heute)

Das Versuchslabor „Taraxagum Lab Anklam“ wird 2018 in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland, eingeweiht. Das Labor führt bahnbrechende Forschungen in der Kultivierung und Verarbeitung von russischem Löwenzahn als Rohstoffalternative zum Gummibaum durch – ein wesentlicher Fortschritt auf dem Weg zu umweltfreundlicher Reifenproduktion.

Der ContiLifeCycle wird 2013 eingeführt und befasst sich mit der Nutzungsdauer von Continental Lkw-Reifen. Continental entwickelt auf der Grundlage einer einzigartigen Kombination aus Gummi-Recycling und Runderneuerung von Lkw-Reifen eine nachhaltige Lösung, die die Nutzungsdauer von Reifen verlängert und gleichzeitig die Kosten erheblich senkt.

Continental erwirbt 2007 die Siemens VDO Automotive AG und wird zu einem der fünf größten Zulieferer der Automobilindustrie weltweit. Gleichzeitig stärkt das Unternehmen seine Marktposition in Europa, Nordamerika und Asien.

Der ContiSportContact 2 Vmax wird 2003 vorgestellt und ist der weltweit erste für Geschwindigkeiten bis 360 km/h zugelassene Straßenreifen. Später erhält Continental einen offiziellen Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde für den Verkauf der schnellsten für den Straßenverkehr zugelassenen Reifen der Welt.

1998 stärkt das Unternehmen seine Position als internationaler Reifenhersteller durch die Hinzufügung von Standorten in Argentinien, Mexiko, Südafrika und der Slowakei.

In Anbetracht der ökologischen Auswirkung des Reifens wird 1991 neues Saatgut gepflanzt. Continental führt mit dem ContiEcoContact den weltweit ersten nachhaltigen Reifen ein und beweist, dass Umweltschutz und Leistung oder Sicherheit sich nicht gegenseitig ausschließen müssen.

Die Ingenieure waren insbesondere bestrebt, Rollwiderstand und Reifenverschleiß zu reduzieren, um mit dem ContiEcoContact einen Reifen mit sehr viel längerer Lebensdauer zu entwickeln, der erheblich weniger Gummirückstände auf dem Asphalt hinterlässt (im Vergleich zu einem herkömmlichen Reifen).

Ein weiterer Vorteil für die Umwelt – und die Betriebskosten des Fahrers – besteht darin, dass der Reifen die Kraftstoffeffizienz des Fahrzeugs verbessert. Auch die fünfte Generation des ContiEcoContact erhält weiterhin beste Bewertungen durch unabhängige Tests.

Highlight: Die Kunst der Werbung

Das goldene Zeitalter des Verkehrs und der Mobilität lieferte wunderbare Anregungen für eine weitere aufstrebenden Kunstform: Werbung. Die Archive von Continental enthalten eine beeindruckende Sammlung gemalter Plakate, die nicht nur die Qualität unserer Produkte, sondern auch die Ansprüche unserer Kunden widerspiegeln.
Egal ob es um Leistung, Sicherheit oder einfach nur den Glanz des Reisens zu exotischen Orten geht – es gibt viel zu entdecken in diesen farbenfrohen Schnappschüssen der Kulturgeschichte.

Internationalisierung (1961 – 1990)

Die Übernahme des nordamerikanischen Reifenherstellers General Tire im Jahr 1987 führt zur Gründung einer neuen internationalen Tochtergesellschaft: Continental Tire North America, Inc.

Continental übernimmt 1979 den europäischen Reifen-Geschäftsbereich von Uniroyal für eine breitere Basis in Europa. Sechs Jahre später wird außerdem der Reifen-Geschäftsbereich der österreichischen Firma Semperit übernommen.

Continental stellt 1972 mit dem spikelosen Winterreifen ContiContact eine große Innovation vor. Dieser Reifen verbessert die Straßensicherheit bei Fahrten unter widrigen jahreszeitlichen Bedingungen erheblich.Die Nachfrage nach Reifen in verschiedenen

Ausführungen und für verschiedene Anwendungen wächst im Zuge der dynamischen Entwicklung der weltweiten Automobilherstellung. Continental errichtet ein eigenes Testzentrum, um mit den Marktanforderungen Schritt zu halten. Die Contidrom-Testeinrichtung wird 1967 am Rand der Lüneburger Heide eröffnet.

Highlight: Das erste fahrerlose Fahrzeug

1968 fuhr das erste elektronisch gesteuerte fahrerlose Fahrzeug auf unserer Strecke in der Contidrom-Testeinrichtung – zur Begeisterung der Presse und der Öffentlichkeit. Ziel dieses visionären Projekts war es, festzustellen, wie Reifen durch wissenschaftliche Verfahren unter geplanten Bedingungen präzise getestet werden können. Andererseits ebneten die Ingenieure von Continental jedoch auch den Weg für die Zukunft des autonomen Fahrens.

Auch heute arbeitet Continental weiterhin an neuen Technologien, um das autonome Fahren zu unterstützen. Derzeit wird auf geschlossenen Teststrecken die CUbE – „Continental Urban Mobility Experience“ – getestet, die per Smartphone aktiviert werden kann, um Fahrgäste sicher zu einem gewünschten Zielort zu transportieren. In anderen Bereichen untersuchen Forscher die Möglichkeit automatisierter Autobahnfahrten und automatischer Fahrzeugführung in einem Parkhaus. Der Betrieb eines Fahrzeugs ohne Fahrer regt auch Ideen für die Innenausstattung des Fahrzeugs an: Techniker von Continental können den Innenraum so gemütlich und einladend wie ein Wohnzimmer umgestalten.

Start
 

Rennsport-Erfolge (1931 – 1960)

Continental beginnt 1960 mit der Massenproduktion von Gürtelreifen. Das Unternehmen führt den Buchstaben „R“ als Bezeichnung für diese Reifen ein, der anschließend zum Standard für Reifenhersteller weltweit wird.

Continental beginnt 1955 als erstes deutsches Unternehmen mit der Herstellung schlauchloser Reifen für Pkw und berücksichtigt hierbei die Bedürfnisse der Automobilhersteller. Diese Reifen sind sehr viel zuverlässiger als herkömmliche Reifen.

1952 bietet Continental die ersten speziell für Winter und Frost entwickelten Reifen М+S (Mud and Snow (Schlamm und Schnee)) an.

In enger Zusammenarbeit mit Daimler-Benz und Porsche wiederholt Continental zwischen 1951 und 1955 seine Vorkriegserfolge im Rennsport. Fahrer wie Stirling Moss, Karl Kling und Juan Manuel Fangio gewannen in mit Continental Rennreifen ausgestatteten Rennwagen den französischen, britischen, niederländischen und italienischen Grand Prix.

Die britische Militärregierung erlaubt zum Kriegsende 1945 die Wiederaufnahme des Produktionsbetriebs der Werke in Hannover.

Forscher arbeiten auch während des Kriegs an neuen Konzepten und Technologien. Ein Ergebnis dieser Forschungen ist das 1943 erteilte Patent für schlauchlose Reifen.

Fahrzeuge von Mercedes und Auto-Union (heute als Audi bekannt) erzielen zwischen 1935 und 1940 mit Continental Reifen bemerkenswerte Erfolge im Rennsport. Vier Siege in Folge im deutschen Grand Prix, vier gewonnene nordafrikanische Tripolis- Rennen, drei Siege in Italien sowie zahlreiche Geschwindigkeitsrekorde verhelfen Rennfahrern wie Rudolf Caracciola, Berndt von Rosemeyer und Hans Stuck zu internationalem Ruhm.


Continental während des 2. Weltkriegs

Nach dem Ausbruch des 2. Weltkriegs im Jahr 1939 wird der Reifen- und Gummiausstoß streng reguliert, um den Bedarf des Militärs für Lkw- und Flugzeugreifen sowie die Herstellung von Kleidung, Schuhen und anderen Ausrüstungsteilen zu decken. Wie viele andere Industriebetriebe in Deutschland nutzt auch Continental vom sogenannten „Dritten Reich“ zugewiesene Zwangsarbeiter. Wir bedauern diese beschämende Zeit und sind derzeit Gegenstand einer historischen Studie, die 2021 veröffentlicht wird.

Innovative Pioniere (1901 – 1930)

Continental vollzieht zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Umgestaltung seiner Fertigung und konzentriert sich auf die Herstellung von Automobilreifen. Das Unternehmen erzielt hiermit von Beginn an enorme Erfolge, die bis heute anhalten.

Kohlenschwarz wird 1926 in der Reifenproduktion eingeführt und als verstärkendes Füllmaterial verwendet, um die Verschleißfestigkeit und Alterungsbeständigkeit des Reifens zu erhöhen und ihm seine charakteristische Farbe zu verleihen.

Continental bringt 1921 als erstes deutsches Unternehmen Cordreifen auf den Markt. Cordfasergewebe ist besser faltbar und stellt eine erhebliche Verbesserung gegenüber dem steiferen Leinenvollgewebe dar.

Es geht jedoch nicht nur um Autoreifen. Der Flugpionier Louis Blériot schreibt 1909 mit dem ersten Flug über den Ärmelkanal Geschichte. Die Tragflächen und der Rumpf des Flugzeugs sind mit Continental Aeroplan verkleidet.

Continental erfindet 1908 die abnehmbare Felge für Limousinen, eine bemerkenswerte Innovation, die Zeit und Aufwand bei Reifenwechseln spart.

Am 25. März 1901 wird das erste Fahrzeug von Karl Benz mit der Bezeichnung Mercedes mit Luftreifen von Continental ausgestattet. Das Fahrzeug feiert während des Autorennens Nizza-Salon-Nizza einen sensationellen Erfolg, indem es die Strecke von 414 Kilometern in 6 Stunden, 45 Minuten und 48 Sekunden zurücklegt. Dieser Sieg erweist sich als wirksame Werbung und befeuert die Entwicklung neuer Reifenkonzepte.

Geist des Optimismus (1871 – 1900)

Ein wichtiger Meilenstein im Jahr 1892: Continental ist das erste deutsche Unternehmen, das Luftreifen für Fahrräder herstellt.
Das Bild eines wilden Pferdes erscheint 1875 erstmals auf Continental-Produkten und basiert auf dem Wappen der Stadt Hannover. 1882 wird es zum offiziellen Warenzeichen des Unternehmens.
Die Continental Caoutchouc- und Gutta-Percha Compagnie wird am 8. Oktober 1871 in Hannover 15 Jahre vor der Herstellung des ersten Automobils gegründet. Das Hauptwerk in der Vahrenwalder Straße produziert gummiertes Gewebe für Regenmäntel, Thermosflaschen und Vollgummireifen für Fahrräder und Kutschen.
Die Entscheidung für Hannover als Gründungsort ist kein Zufall. Die Stadt ist zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein geschäftiger Industriestandort mit technischen Werken, Webereien und Textilfabriken und sogar Luxus-Chocolatiers. Hannover ist bereits seit 1843 durch eine direkte Eisenbahnstrecke mit dem Rest Deutschlands verbunden.

Highlight: Warum ein Pferd? Das Reifenlogo von Continental stammt aus dem Jahr 1875

Das wilde Pferd ist eines der bekanntesten Markenzeichen in der Automobilindustrie und steht für Stärke, Agilität und Ausdauer. Das Symbol hat seine Form im Laufe der Jahre verändert. Doch wie und warum wurde es zum Symbol für Continental Reifen?

Das erste Erscheinen des Pferds ist einem Tierarzt mit dem Namen Hartmann zu verdanken, der Hufpuffer aus weichem Gummi erfand, um zu verhindern, dass Pferde auf vereisten Flächen ausrutschen. Während er das Patent besaß, wurde das Produkt von Continental hergestellt und vertrieben. Jeder Hufpuffer trug das Abbild eines Pferds, das sich auf seine Hinterbeine stellt.

Von entscheidender Bedeutung für das Pferd als Symbol war jedoch der Ursprung des Unternehmens in Hannover. Das Hannoveraner Pferd ist ein traditionelles Symbol der Region. Es erschien erstmals im 14. Jahrhundert auf dem Wappen der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg und wird auch heute noch im Bundesland Niedersachsen verwendet.

Ein Blick in die Zukunft

Continental setzt seine langjährige Tradition der Innovation mit der Entwicklung zweier brandneuer Reifentechnologiekonzepte fort, die die Verkehrssicherheit und den Fahrkomfort in Zukunft noch weiter verbessern werden. Die beiden Systeme – ContiSense und ContiAdapt – ermöglichen eine kontinuierliche Überwachung des Reifenzustands und die Fähigkeit, die Reifenleistungseigenschaften spontan an die jeweiligen Straßenverhältnisse anzupassen. Diese Technologien wurden erstmals im Rahmen der Frankfurter Automobilmesse 2017 öffentlich vorgestellt.

ContiSense basiert auf der Entwicklung elektrisch leitfähiger Gummigemische, durch die elektrische Signale von einem Sensor im Reifen an einen Empfänger im Fahrzeug gesendet werden können. ContiAdapt kombiniert in das Rad integrierte Mikrokompressoren, um den Reifendruck durch eine Felge mit verstellbarer Breite anzupassen. Auf diese Weise kann das System die Größe der Kontaktfläche verändern. Dies ist ein entscheidender Faktor für die Sicherheit und den Fahrkomfort unter verschiedenen Straßenbedingungen.

ContiSense und ContiAdapt wurden in einen Konzeptreifen integriert, der es ermöglicht, das volle Potenzial der beiden Systeme auszuschöpfen. Die Konstruktion des Reifens umfasst drei verschiedene Laufflächenzonen für das Fahren auf nassen, rutschigen und trockenen Straßen. Je nach Reifendruck und Felgenbreite werden unterschiedliche Laufflächenzonen aktiviert und der Konzeptreifen passt den erforderlichen „Fußabdruck“ in jedem Fall an. Hierdurch passen sich die Reifeneigenschaften an die jeweiligen Straßenbedingungen oder die Vorlieben des Fahrers an.

Continental ist überzeugt, dass beide Reifentechnologiekonzepte vielversprechende Lösungen für die Mobilität der Zukunft sind, wenn Reifen an die Bedürfnisse fahrerloser Fahrzeuge und der E-Mobilität angepasst werden.

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