# Tipps und Tricks
Litauen – Vorbei an Wäldern, Mooren und Sümpfen
Unterwegs in Litauen
Foto: Adobe Stock
Solltest du gerade in Litauen unterwegs sein, dann schau mal links und rechts aus dem Fenster. Was siehst du? Felder und Wald! Den größten Teil des Landes machen landwirtschaftliche Nutzflächen aus, ein Drittel ist von Wäldern bedeckt und über drei Prozent nehmen Moore und Sümpfe ein.
Schnuppert mal
Haltet die Nase in den Fahrtwind, dann riecht ihr es vielleicht: Sandel- und Zedernholz, Moschus und Wiesenblumen und ein Hauch von Holzfeuer. So jedenfalls duftet das Nationalparfüm Lietuvos kvapas (litauischer Duft).
In einem ehemaligen Park nahe der gleichnamigen Stadt findet ihr die Stelmužė-Eiche. Sie ist mit geschätzten 1.500 Jahren die drittälteste in Europa und hat schon die logistisch anspruchsvolle Zeit der Kreuzzüge erlebt.
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Geschichtsträchtig
Alt ist auch die litauische Sprache. Mit einer mehr als 5.000-jährigen Geschichte gilt sie als eine der ältesten in Europa. Weltweit gibt es nur noch knapp vier Millionen Muttersprachler. Aber keine Sorge: Ihr müsst jetzt nicht Litauisch lernen, um euch mit den Einheimischen zu unterhalten. Die meisten Litauer sprechen gleich mehrere Fremdsprachen.
Kartoffelklöße wie Luftschiffe
So, jetzt gibt’s aber was Anständiges zu essen. Rastplätze findet ihr an allen Tankstellen der großen Ketten wie Circle K, EMSI und Orlen petrol sowie rund um die Restaurants in der Nähe von Autobahnen und Landstraßen. Probieren solltet ihr unbedingt die Cepelinai. Das sind mit Hackfleisch oder Quark gefüllte Kartoffelklöße. Ihren Namen haben sie von ihrer Form, die an Zeppelin-Luftschiffe erinnert.
Frisch gestärkt, könnt ihr euch jetzt ruhig ein bisschen locker machen. Dafür bietet sich in Litauen eine Runde des Volkssports Basketball an. An vielen Raststätten und Plätzen findet ihr Körbe. Und auf Mitspieler müsst ihr hier nie lange warten.
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Fledermausparadies
Weiter geht’s, ganz entspannt. Denn in Litauen erwarten euch keine Extreme: keine steilen Straßen, keine hohen Pässe und schon gar keine endlos langen Tunnel. Der längste ist mit seinen 427 Metern der Paneriai-Tunnel in der Hauptstadt Wilna. Der ist aber längst nicht mehr passierbar, und er steht unter Naturschutz, weil hier viele seltene Fledermäuse hausen.
Wie findet ihr den litauischen Nationalduft? Und wie mögt ihr die Cepelinai am liebsten? Verratet’s uns in einem Kommentar!
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