Fit in den Frühling? Tinka erklärt, was Sport für Lkw-Fahrer bedeutet
Die Truckerin erzählt
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Die Sonne kommt raus, und mit ihr die Motivation, sich zu bewegen. Wir haben mit Truckerin Tinka darüber gesprochen, was Sport für sie im Berufsalltag bedeutet.
Endlich wieder Sonnenschein – das ist ein Satz, den Truckerin Tinka auf jeden Fall unterschreibt. Sie bezeichnet sich selbst ganz und gar nicht als Winter-, sondern als Sonnenmensch: „Ich merke das extrem, meine komplette Stimmung, meine Laune, mein Antrieb. Das ist jetzt, wo das Wetter wieder schöner wird, ganz anders.“
So geht es jedes Jahr vielen Menschen. Der Winter wird abgeschüttelt und man fängt wieder an, in Schwung zu kommen. Für viele ist das auch ein Ansatz, um sich in Sachen Sport wieder mehr zu betätigen.
Auch Tinka hebt hervor, dass Sport für sie wichtig ist. Also, zumindest wenn es die richtigen Sportarten sind: „Ich bin kein Ausdauersportler. Das ist etwas, was mir gar nicht zusagt“, lacht Tinka: „Ich gehe eher so in Richtung Krafttraining.“
Das hat einen bestimmten Grund: „Ich will mir keine dicken Oberarme oder so antrainieren, um irgendwann wie Arnold Schwarzenegger auszusehen. Aber ich habe mit der Zeit gemerkt, dass man in unserem Beruf auf jeden Fall was für Rücken, Schultern und Nacken machen muss.“
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Als Lkw-Fahrerin sitzt man viel, muss teilweise schwer heben und ist ständig unterwegs. Sport hilft dabei, die Gesundheit zu schützen und körperlichen Problemen vorzubeugen: „Wenn man da ein bisschen dran bleibt, dann merkt man auch, dass die Rückenprobleme weniger werden“, so Tinka.
In ihrer Anfangszeit war das ein Faktor, den sie unterschätzt hatte: „Ich habe mir halt mal überlegt: Was isst du und wie bewegst du dich denn eigentlich? Und da habe ich festgestellt: Essen zu viel, bewegen zu wenig.“ Sie bemerkte, dass sie immer unfitter wurde – und das war der Anlass für sie, etwas umzustellen.
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Auch abseits des Trainings ist es ihr heute wichtig, Bewegung in den Alltag zu integrieren: „Du hast natürlich im Rahmen des Berufs ein bisschen Bewegung, aber die reicht natürlich nicht, um fit zu bleiben“, sagt die Truckerin: „Jetzt, wo das Wetter schöner wird, gehe ich gerne spazieren. Auch wenn ich irgendwo im Industriegebiet oder so rumstehe, gehe ich gern nochmal ein, zwei Stündchen rum. Dann schau ich mir die Gegend an, vertrete mir die Beine und bringe den Kreislauf in Schwung. Das schadet auf gar keinen Fall!“
Sie trifft bewusste Entscheidungen, um auch im Alltag mehr Schritte unterzukriegen: „Das fängt schon dabei an, zu Fuß zum Bäcker zu gehen und nicht mit dem Lkw direkt vor die Tür zu fahren.“
Das Thema Gesundheit und Sport betrifft Lkw- und Busfahrer gleichermaßen. Wir haben uns auch mit Busfahrer Mirko Liesebach-Moritz zu dem Thema unterhalten und ein Übungsprogramm für Trucker und Busfahrer besprochen.
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