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Gratis Download: Die 10 wichtigsten Hygieneregeln

Das Corona-Virus hat unser Leben in einer bislang nicht für möglich gehaltenen Art und Weise verändert. Mittlerweile gilt in allen Bundesländern eine Maskenpflicht und es gibt zahlreiche Maßnahmen, um das Übertragungsrisiko des Corona-Virus zu reduzieren.

Wir haben für Sie die 10 wichtigsten Hygienetipps zusammengestellt. Zum Aufhängen in Ihrem Betrieb, für Ihre Kollegen und Mitarbeiter, für Ihre Kunden.

Exklusiv für Sie: 4 praktische Tipps vom BRV für Ihr Geschäft

Die Corona-Krise und die Folgen des "Lockdowns" stellen uns alle vor große Herausforderungen. Jetzt gilt es, den Überblick im Dschungel der staatlichen Verordnungen zu bewahren und in völlig veränderten Umfeldbedingungen das Bestmögliche aus den bestehenden Chancen im Reifenersatzgeschäft 2020 zu machen.

Der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e. V. hat dazu praktische Tipps zum Ausschöpfen von Service-Potenzialen entwickelt. 

 

Service-Potenziale nutzen

Die Corona-Krise wird die Wirtschaft noch einige Zeit beschäftigen.

Davon ist auch der Reifenfachhandel und –service betroffen, denn die Rückkehr zur „Normalität“ wird sich in Wirtschaft und Gesellschaft schrittweise vollziehen müssen, damit die gesundheitspolitischen Erfolge des Lockdown nicht gefährdet werden. Kurzfristig ist zu erwarten, dass sich die Umrüstsaison des Frühjahrs 2020 in die Länge ziehen wird. Grund dafür ist unter anderem, dass der Reifenfachhandel durch die erforderlichen Hygienemaßnahmen im „Durchsatz“ eingeschränkt ist. Außerdem sind Kunden und Verbraucher durch die Einschränkungen ihrer Bewegungs- und Reisefreiheit deutlich weniger mobil. Eine rückläufige Entwicklung der Fahrleistung und ein damit einhergehender reduzierter Ersatzbedarf werden sich perspektivisch für 2020/21 nicht verhindern lassen. Trotzdem werden die meisten umrüstwilligen Kunden, vor allem auch Einlagerungskunden, früher oder später auf dem Hof stehen.

Somit ist zumindest ein gewisser Nachholeffekt zu erwarten, der in vielen anderen Handwerksbranchen nicht gegeben sein dürfte. „Umso wichtiger ist es gerade in einer Zeit, in denen die reinen Verkaufsaktivitäten stark eingeschränkt sind, den Servicegedanken hoch zu halten und vor allen Dingen sich eine gute Serviceleistung auch adäquat vergüten zu lassen.“, betont Yorick M. Lowin, Geschäftsführer des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV, Bonn). Der Branchenfachverband gibt hierzu folgende konkrete Handlungsempfehlungen für Reifenserviceunternehmen:

1. Zusatzangebote machen

Nutzen Sie die Möglichkeiten, zusätzliche Serviceleistungen anzubieten. Das können zum Beispiel eine Komplettradwäsche für eingelagerte oder einzulagernde Radsätze oder ein umfassender Fahrwerk-Check bei der Umrüstung sein, der ggf. Sicherheitsmängel wie verschlissene Stoßdämpfer aufdeckt und dadurch die Chance auf Zusatzumsätze im Servicebereich generiert. Vielfach wird auch darüber berichtet, dass die Kunden Angebote wie eine Klimaanlagen-Desinfektion oder eine Innenraumreinigung des Fahrzeugs mit Ozon als zusätzliche Hygienemaßnahmen dankbar annehmen.

2. Qualitätsdienstleistungen angemessen honorieren lassen

Seien Sie aber auch konsequent darin, den Richtlinien und Leitlinien entsprechende Leistungen durchzuführen und zu berechnen. Dazu gehören etwa der von den RDKS-Sensorherstellern bei jedem Reifenwechsel vorgeschriebene Ein- und Ausgangscheck des Reifendruck-Kontrollsystems und der Wechsel des RDKSServicekits bei direkt messenden RDK-Systemen. Einer im Auftrag des BRV  realisierten REFA-Studie zufolge verursacht das RDKS-Handling an Pkw bei Reifenersatz oder Ummontage auf Felgen einen zeitlichen Mehraufwand von mehr als fünf Minuten im Vergleich zum herkömmlichen Reifenservice bei Fahrzeugen ohne RDKS. Dieser Mehraufwand muss sich in einer renditeorienterten Kalkulation der Servicepreise niederschlagen, er ist aber gleichzeitig auch ein handfestes Argument, um Kunden höhere Dienstleistungspreise für den Reifenservice an Fahrzeugen mit RDKS zu erklären.

Gleiches gilt für die Montage von UHP- und Runflat-Reifen. Für dieses Produktsegment empfehlen die beiden Verbände von Reifenindustrie (wdk) und -handel (BRV) dringend die Montage nach den Vorgaben des sogenannten wdk-Zertifikats, da es bei der Standardmontage mit herkömmlichen Werkzeugen, Maschinen und Qualifikation des Werkstattpersonals vermehrt zu Montageschäden kommt. Auch hier ist ein höherer Servicepreis zu kalkulieren und gegenüber dem Fahrzeugnutzer gut zu argumentieren.

3. Preiskalkulation prüfen

Zudem gilt jetzt mehr denn je: Überprüfen Sie regelmäßig, ob Ihre Servicepreis-Kalkulation für „Standard“-Serviceleistungen noch der Lohn- und generellen Kostenentwicklung entspricht – ganz nach der Devise „guter Service ist sein Geld wert“.

4. Konsequent kommunizieren

Last, but not least sollten Sie auch in Ihrer Kundenkommunikation Ihrem Serviceangebot den Stellenwert geben, der ihm gebührt. Es ist Ihr Service, der den Unterschied macht – angefangen von der kundenindividuellen Beratung über die Top-Qualität der handwerklichen Leistungen bis hin zu bedarfsgerechten Zusatzangeboten wie Einlagerung oder Hol- und Bringservice. Profilieren Sie sich als Problemlöser und halten Sie Ihre Serviceversprechen ein – es gibt kaum ein besseres Mittel, die Preissensibilität der Kunden zu senken und ihre Bindung an Ihr Unternehmen zu stärken!

Zahlreiche Hilfestellungen rund um die angesprochenen Themen – z.B. Informationen zum Reifenservice an Fahrzeugen mit RDKS oder zur zertifizierten Montage von UHP- und Runflat-Reifen, aber auch zur renditeorientierten Kalkulation - hält der BRV für Verbandsmitglieder auf seiner Website im Mitgliederbereich unter dem Menüpunkt „Service“ bereit. Aktuelle Infos rund um Hilfen zur Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie gibt es auf der Startseite der Verbandswebsite: www.bundesverband-reifenhandel.de.