#Fahrrad

Die Strecken und Regionen der Tour de France 2026

Vielfältige Erlebnisse und faszinierende Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke der Tour de France 2024

Fahrradfahrer während der Tour de France

Die Tour de France 2024 ist bereit für den Grand Départ. In diesem Jahr verspricht die Tour nicht nur ein spektakuläres Radsportereignis, sondern auch eine unvergessliche Reise entlang einer malerischen Strecke. Insgesamt führt die Strecke durch vier verschiedene Länder: Italien, San Marino, Monaco und Frankreich. Von den mittelalterlichen Straßen der Toskana bis zur bezaubernden Küste der Côte d'Azur erwarten die Reisenden auf den 21 Etappen der legendären Tour atemberaubende Landschaften.

Grand Départ in Italien

Barcelona
Florenz Florenz

Der Grand Départ der 111. Tour findet dieses Jahr in Florenz statt. Die Renaissancestadt mit ihren mittelalterlichen Straßen und zahlreichen Museen ist der Inbegriff von Kultur. Die Besucher haben die Möglichkeit, das reiche kulturelle Erbe der Toskana zu erkunden, wobei der Dom, die Uffizien, die Ponte Vecchio und die Boboli-Gärten zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören.

Die Etappen 2 und 3 führen die Fahrer von Rimini über Bologna nach Turin. Entlang der Adriaküste und über die Berggipfel des Apennins und der italienischen Alpen versprechen auch diese Etappen ein unvergessliches Erlebnis für die Reisenden zu werden.

Tour-Tipp: Wer die Schönheit Italiens schon vor der Tour erleben möchte, sollte einen Zwischenstopp in Cesenatico einlegen, einer malerischen Stadt an der Adriaküste. Durch die Nähe zu italienischen Großstädten wie Ravenna und Rimini können Sie das Beste aus einem Urlaub am Meer mit der Tour de France verbinden.

Nachhaltigkeitstipp: Nur drei Kilometer vom Stadtzentrum von Florenz entfernt, ist der Flussradweg eine wunderbare Möglichkeit, die toskanische Landschaft mit dem Fahrrad zu erkunden.


Radfahren durch Frankreich

Heißluftballons über der Champagne Heißluftballons über der Champagne

Zum ersten Mal in ihrer über 100-jährigen Geschichte wird die Tour de France 2024 nicht durch Paris führen. Dennoch ist die Strecke ab der 4. Etappe voller berühmter französischer Wahrzeichen. Zu den Höhepunkten der ersten Etappe gehören zweifelsohne die weltberühmten Weinregionen Burgund und Champagne.

Wenn Sie eine Sprintankunft auf einer Flachetappe erleben möchten, sollten Sie die Etappe 6 in Dijon verfolgen. Neben der sportlichen Spannung gibt es in der historischen Stadt viel zu entdecken, darunter den berühmten Dijon-Senf und die reiche kulinarische Tradition. Weitere Höhepunkte sind das Musée des Beaux-Arts de Dijon mit seiner beeindruckenden Kunstsammlung und der Place de la Libération, ein prächtiger Platz mit einem Denkmal für Graf Philipp von Burgund.

Von dort aus führen die Etappen 7 bis 10 nach Orléans, wo der erste Ruhetag auf die Fahrer wartet.

Tour-Tipp: Wenn Sie auf Ihrer Reise keinen Ruhetag brauchen, können Sie die Pause nutzen, um Orléans weiter zu erkunden. Die berühmte Stadt in der Region Centre-Val de Loire genießt dank Jeanne d'Arc Weltruhm, hat aber noch viel mehr zu bieten.

Kulinarischer Tipp: Gönnen Sie sich nach einer langen Radtour einen erstklassigen Pinot Noir oder Chardonnay, oder besuchen Sie die renommierten Champagnerhäuser im Herzen der französischen Weinregionen.


Hoch in den Bergen


Cime de la Bonette Cime de la Bonette

Neben acht Flachetappen und vier hügeligen Abschnitten müssen die Radprofis in diesem Jahr auch sieben Bergetappen bewältigen. Die erste große Gebirgsstrecke des Rennens findet vor der Kulisse majestätischer Landschaften in Saint-Lary-Soulan Pla d'Adet auf Etappe 14 statt. Am nächsten Tag wartet mit dem Plateau de Beille eine weitere Hochgebirgsstrecke auf fast 1.800 Metern über dem Meeresspiegel.

Tour-Tipp: Nach der 16. Etappe haben die Fahrer ihren nächsten Ruhetag. Eine gute Gelegenheit für Reisende, die Schönheit der Region Okzitanien zu erkunden. Städte wie Montpellier und Avignon begeistern die Besucher mit ihrer reichen Geschichte und ihrer lebendigen Atmosphäre.

Nachhaltigkeitstipp: Am Freitag, den 19. Juli, erreicht die diesjährige Tour de France ihren höchsten Punkt auf 2.802 Metern Höhe und folgt der höchsten asphaltierten Passstraße des Landes zur Cime de Bonette. Der Anstieg mag für die meisten Amateur-Radfahrer eine zu große Herausforderung sein, aber er kann vor und nach der Tour mit dem Auto erreicht werden. Wer jedoch den Gipfel erreichen will, muss die letzten 60 Meter zu Fuß zurücklegen. Geeignetes Schuhwerk ist empfehlenswert, da auf dem Weg oft noch Schnee liegt. Der Aufstieg lohnt sich, wenn man oben angekommen ist und den atemberaubenden Blick auf den Mercantour-Nationalpark genießen kann.


Das große Finale in Nizza


Nizza Nizza

Nach 3.492 Kilometern führt die Tour de France 2024 die Fahrer zur letzten Etappe nach Nizza. Nizza ist nicht nur zum ersten Mal Austragungsort des Tour-Finales, sondern wird auch zum ersten Mal seit 1989 wieder ein spannendes Einzelzeitfahren ausrichten.

Das an der französischen Rivera gelegene Nizza ist ein Muss für alle Tour de France-Touristen. Die Besucher können die sonnenverwöhnten Strände genießen oder auf der lebhaften Promenade des Anglais flanieren. Das nahe gelegene Fürstentum Monaco bietet die Möglichkeit, das berühmte Casino von Monte-Carlo zu besuchen und die luxuriöse Atmosphäre zu genießen.

Nachhaltigkeitstipp: Nizza hat den Start der Tour de France 2020 mit dem Hashtag „#nicecyclingparadise“ beworben. Und das aus gutem Grund. Die Region bietet eine Vielzahl von Radrouten, von steilen Anstiegen über entspannte Küstentouren bis hin zu unentdeckten Wegen entlang der italienischen Grenze. Es ist wirklich ein Paradies für Radfahrer.

Kulinarischer Tipp: Wenn Sie Nizza besuchen oder nach einer langen Fahrt einen Snack brauchen, sollten Sie unbedingt „Socca“ probieren - einen traditionellen Snack aus Kichererbsenmehl, Olivenöl, Salz und Wasser. Das köstliche Fladenbrot schmeckt am besten heiß mit einer Prise schwarzem Pfeffer und wird direkt aus der Hand gegessen.

Die Tour de France 2024 verspricht auf ihren 21 Etappen atemberaubende und herausfordernde Szenerien, was sie perfekt für eine abwechslungsreiche und unvergessliche Tour macht. 


Zum Schluss noch ein Wort zum Umweltschutz. Dieses Jahr werden wir zum ersten Mal unseren Reifen mit dem höchsten Anteil recycelter und erneuerbarer Materialien, den UltraContact NXT, bei der Tour de France vorstellen. Der Reifen hat eine gute Balance zwischen Reduktion von Emissionen und Materialeinsatz, Sicherheit und Effizienz. Bis zu 65%* recycelte und erneuerbare Materialien für ein sicheres, effizientes und komfortables Fahrverhalten auf jeder einzelnen Etappe Ihrer Reise.

Kulturtipp: Die Sagrada Família zählt zu den bekanntesten Bauwerken Europas. Die Basilika von Antoni Gaudí, die seit 1882 im Bau ist, bietet ein eindrucksvolles Raumerlebnis. Ein Besuch am frühen Morgen lohnt sich besonders, da das Licht dann optimal durch die bekannten Buntglasfenster fällt.

Kulinarischer Tipp: Beginnen Sie den Tag auf katalanische Art mit Pa amb tomàquet – geröstetes Brot, eingerieben mit reifer Tomate und verfeinert mit etwas Olivenöl – dazu ein kräftiger Cortado in einer Bar im Viertel. Eine einfache Kombination, die fest zur Esskultur Barcelonas gehört.

Entdecken Sie die Bretagne

17/07/2025 – Tour de France 2025 – Étape 12 - Auch / Hautacam (180,6 km) A.S.O./Aurélien Vialatte

Nach dem Trubel in Barcelona führt die Strecke in die Berge. Hier zeigen sich die Straßen von ihrer anspruchsvollsten Seite. Die 6. Etappe überquert den traditionsreichen Col du Tourmalet, den am häufigsten befahrenen Anstieg in der Geschichte der Tour de France, bevor es in Richtung Cirque de Gavarnie hinabgeht zu einem Bergziel, das die Tour bisher noch nicht angesteuert hat.

Die Bergstraßen in dieser Region stellen hohe Anforderungen an Mensch und Material: weit gezogene Kehren, offene Panoramablicke und Pässe, die präzises Handling und Vertrauen in Fahrzeug und Fahrer erfordern. Der Cirque de Gavarnie ist ein UNESCO‑Welterbe mit steil aufragenden Felswänden von über 1.500 Metern Höhe und beherbergt den höchsten Wasserfall Frankreichs.

Reisen Sie idealerweise bereits am Vorabend an, um die besondere Atmosphäre der Bergstraßen zu erleben, wenn Wohnmobile, Fahnen und Fans aus aller Welt das Umfeld der Etappe prägen.

Kulturtipp: Nahe dem Gipfel des Col du Tourmalet befindet sich die Maison du Tourmalet, ein kleines Museum, das sich der Radsportgeschichte dieses Anstiegs widmet. Mit über 90 Tour‑de‑France‑Passagen gilt der Tourmalet als der am häufigsten befahrene Berg des Rennens und ist ein lohnender Zwischenstopp bei jeder Fahrt durch die Pyrenäen.

Kulinarischer Tipp: Nach einem Tag in den Pässen sorgt eine Schale Garbure für neue Energie. Diese traditionelle Suppe aus den Pyrenäen mit Kohl, Bohnen und confierter Ente gehört seit Generationen zur regionalen Küche der Bergregionen und ist besonders nach langen Tagen in den Bergen beliebt.

Bordeaux & die Dordogne

aerial view of la roque gageac town, France

Von den Pyrenäen aus führt die Tour weiter nach Norden in den Südwesten Frankreichs. Die folgenden Streckenabschnitte zählen zu den landschaftlich reizvollen Straßen des Landes. Die 8. Etappe verläuft von Périgueux nach Bergerac durch das Zentrum der Dordogne – eine Region mit Kalksteinfelsen, smaragdgrünen Flussschleifen und mittelalterlichen Schlössern, deren Charakter über viele Jahrhunderte erhalten geblieben ist.

Unterwegs können Sie die Höhlen von Lascaux besichtigen, deren rund 17.000 Jahre alte Wandmalereien zu den bedeutenden Zeugnissen früher menschlicher Kunst gehören. Ebenfalls entlang der Strecke liegt La Roque‑Gageac, ein Dorf zwischen Flussufer und Felswand, das für seine historische Bausubstanz und besondere Lage bekannt ist.

Kulturtipp: Buchen Sie am Morgen eine Kanutour auf der Dordogne ab La Roque‑Gageac. Vorbei an Höhlenwohnungen, mittelalterlichen Dörfern und dem Château de Castelnaud bietet sich eine Perspektive auf die Region, die auch nach der Reise in Erinnerung bleibt.

Kulinarischer Tipp: Die Dordogne und die Region Bordeaux gelten als Herkunftsgebiet des Confit de Canard. In der Stadt empfiehlt sich dazu ein Glas Wein aus der Appellation Saint‑Émilion auf der anderen Seite der Garonne. Auf dem Land lohnt es sich, den Weg zum nächsten Dorfladen oder Wochenmarkt zu nehmen.

Elsass & Vogesen

Tour de France 2019 - 10/07/2019 - Etape 5 - Saint-Dié-Des-Vosges / Colmar(175,5Km) - A.S.O/Pauline BALLET

Die 14. Etappe führt die Tour von Mulhouse in die sanft ansteigenden, bewaldeten Höhen der Vogesen. Die Fahrstrecken in dieser Region gelten als abwechslungsreich und bislang wenig bekannt. Die Route des Crêtes, auf der die Fahrer die letzten Kilometer bis zum Skigebiet Le Markstein zurücklegen, verläuft entlang des Kamms mit weit geschwungenen Kurven und Ausblicken über die elsässische Ebene bis hin zum Schwarzwald.

Die Etappe beinhaltet zudem den Ballon d’Alsace, den ersten Berg, der jemals in der Geschichte der Tour de France befahren wurde. Er stand 1905 erstmals auf dem Streckenplan und wird 2026 zum 29. Mal Teil des Rennens sein. Nutzen Sie die Gelegenheit für einen Besuch in Colmar, nur rund 30 Minuten östlich gelegen: eine gut erhaltene Stadt mit Fachwerkhäusern, Kanälen und blumengeschmückten Brücken, die das Stadtbild prägen.

Kulturtipp: Die 12. Etappe startet auf dem Circuit Nevers Magny‑Cours, der über viele Jahre Austragungsort des Großen Preises von Frankreich in der Formel 1 war. Ein Peloton der Tour de France, das von einer Formel‑1‑Startaufstellung ins Rennen geht, ist ein besonderes Zusammenspiel aus Radsport und Motorsport und für Fans beider Disziplinen sehenswert.

Kulinarischer Tipp: Im Elsass empfiehlt sich ein Besuch in einer traditionellen Winstub. Bestellen Sie dort eine Tarte Flambée – ein dünner, knuspriger Boden mit Crème fraîche, Zwiebeln und Speckwürfeln, der fest zur regionalen Küche gehört.

Alpe d´Huez

People A.S.O/Charly López

Zum ersten Mal seit 1979 kehrt die Tour de France an zwei aufeinanderfolgenden Tagen an denselben Anstieg zurück – die Alpe d’Huez. Die 19. Etappe führt über die bekannte Route mit 21 Kehren, die jeweils nach früheren Etappensiegern benannt sind. Die 20. Etappe stellt einen der anspruchsvollsten Tage des gesamten Rennens dar: 5.600 Höhenmeter verteilen sich auf den Col de la Croix de Fer, den Col du Galibier – mit 2.642 Metern der höchste Punkt der Tour de France 2026 – und abschließend die Alpe d’Huez über den Col de Sarenne.

Auf Straßen wie diesen zeigen die Rennradreifen Grand Prix 5000 S TR und Grand Prix 5000 TT TR von Continental ihre Stärken. Sie bieten verlässlichen Grip, Widerstandsfähigkeit und präzises Fahrverhalten auch unter sehr hohen Belastungen im Renneinsatz.

Kulturtipp: Der Col de Sarenne gilt als ruhiger und wenig befahrener Alpenpass. Mit seiner schmalen, ursprünglichen Streckenführung bietet er eine besondere Perspektive auf die Hochalpen. Erkunden Sie ihn idealerweise am Tag vor der 20. Etappe mit dem Auto oder zu Fuß, um die Berglandschaft abseits des Renngeschehens zu erleben.

Kulinarischer Tipp: Nach den Abfahrten lohnt sich ein Stopp in Bourg‑d’Oisans am Fuße der Alpe d’Huez. Bestellen Sie dort eine Tartiflette – ein klassisches Gericht aus der Savoie mit Kartoffeln, Reblochon‑Käse und Speckwürfeln, das besonders nach einem langen Tag in den Bergen geschätzt wird.

Großes Finale: Montmartre & die Champs-Élysées

Montmartre

Die Tour de France hebt sich ihre eindrucksvollste Szene bis zum Schluss auf. Das Peloton erklimmt dreimal die steilen, gepflasterten Straßen von Montmartre über die Rue Lepic, bevor es auf die Champs‑Élysées einbiegt und dort zum finalen Sprint ansetzt – ein Finale, das die Dynamik des Rennsports mit der besonderen Atmosphäre von Paris verbindet.

Zwischen den Rennrunden bietet sich Zeit, die Stadt in eigenem Tempo zu erkunden: Spazieren Sie entlang der Seine, besuchen Sie die Kathedrale Notre‑Dame, die sich weiterhin in der Phase ihrer umfassenden Restaurierung befindet, oder entdecken Sie die Sammlungen des Louvre. Am Renntag selbst empfiehlt sich ein Platz an den unteren Abschnitten der Rue Lepic. Dort erleben Sie das Peloton aus nächster Nähe, wenn es dreimal vorbeifährt und die Entscheidung des Rennens fällt.

Kulturtipp: Besuchen Sie zwischen den Durchfahrten den Square du Tertre nahe der Sacré‑Cœur. Hier arbeiten täglich Künstlerinnen und Künstler an ihren Staffeleien, und der Platz vermittelt einen lebendigen Eindruck von der kreativen Tradition des Viertels.

Kulinarischer Tipp: Beenden Sie die Reise auf klassische Pariser Art: mit einem Glas Champagner auf einer Caféterrasse, während der Abend an der Seine beginnt. Die Tour ist beendet, Frankreich liegt hinter Ihnen – und neue Reisepläne nehmen bereits Form an.

Die Tour de France 2026 erstreckt sich über 21 Etappen in zwei Ländern und führt durch fünf Gebirgsregionen – von Barcelona nach Paris, vom 4. bis 26. Juli. Als offizieller Partner der Tour stattet Continental das Rennen auf allen Ebenen aus.

Ganz gleich, auf welcher Straße Sie in diesem Sommer unterwegs sind – Continental ist an Ihrer Seite. Auf jeder Etappe.

Tour de France Route