Produkte für Motorrad

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Motorradreifen

Vom Pionier zum Global Player

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Ideen, Innovationen, Erfindungen

Mut und Entschlossenheit, Weitsicht und ein Gespür für technische Entwicklungen sind die treibenden Kräfte, die den Hannoveraner Bankier Moritz Magnus und neun weitere Investoren bewegen, im Jahr der deutschen Reichsgründung 1871 die Continental-Caoutchouc- und Gutta-Percha Compagnie ins Leben zu rufen. Der Firmenname ist von Anfang an Programm: Die Pflanzensäfte Kautschuk und Guttapercha bilden bis heute eine wichtige Basis der Reifenproduktion.

Schon in den frühen Jahren legen die Gummispezialisten und Reifenbauer Wert auf sorgfältige Grundlagenforschung und akribische Entwicklungsarbeit. Neben verschiedenen Weichgummiwaren, vielfältigen gummierten Stoffen und Massivbereifungen für Kutschen und Fahrräder kommen ab 1891 die ersten Luftreifen für Fahrräder aus deutscher Fertigung – die Continental-Pneumatics – dazu.

Das steigende Pferd, Continental-Symbol für Energie und Dynamik, stammt aus dem Jahr 1876 und geht zurück auf die Patent-Anmeldung eines Gummipuffers zwischen Pferdehuf und Hufeisen, der Schädigungen durch Erschütterungen und Dreckeinschluss am beschlagenen Pferdefuß verhinderte. Das steigende Pferd wird 1882 als Warenzeichen eingetragen.

Als im Jahr 1894 Hildebrand & Wolfmüller das erste Serien-Benzinmotorrad auf die Räder stellen, wachsen die Herausforderungen an die Continental-Entwickler, die sich von Anfang an als treibende Kraft im Reifenmarkt profilieren. Dem Fahrrad-Luftreifen von 1891 folgt 1898 die Produktion von glatten Automobil-Luftreifen, und im Jahr 1904 läutet Continental mit dem ersten Profilreifen eine neue Epoche ein. Ab der Jahrhundertwende geht es rasant vorwärts, denn mit der zunehmenden Motorisierung erhöhen auch die deutschen Reifenbauer ihre Umdrehungszahlen bei Forschung, Entwicklung und Produktion.

Immer wieder neue Ideen und Lösungen kommen von Continental, wo unermüdlich geforscht, getestet und neu erfunden wird. Vor allem Fahrräder mit und ohne Motor bilden weit vor dem Personenwagen ein bedeutendes Instrument des wachsenden Individualverkehrs. Wagemutige Zweiradpiloten wie Motorradweltrekordhalter Wilhelm Herz, der 1951 mit einer NSU Delfin die 300 km / h-Marke knackt, machen den Namen Continental unsterblich.

Die Erfolge der Vergangenheit sind Verpflichtung und Ansporn für die Zukunft – genau so sehen das die Motorradreifen-Bauer von Continental in Korbach im Waldecker Land – und genau so handeln sie. Ausgeprägte Entwicklungs-Kompetenz, vielseitiges technologisches Innovationspotential und kompromisslose Sicherheit: So werden Tag für Tag Motorrad-Radialreifen in Korbach entwickelt, getestet und gebacken. Deshalb gilt auch im Jahr 2017, dass Ideen, Innovationen und Zukunftstechnologien einen besonderen Namen tragen: Continental.