Wie viel Einfluss haben Reifen eigentlich auf die Betriebskosten?
Warum die richtige Reifenwahl ein entscheidender Faktor ist
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Warum ist die Wahl der richtigen Reifen so wichtig? Wir schauen es uns auf dem Unermüdlich.Blog an.
Mit steigenden Kosten wächst der wirtschaftliche Druck auf Unternehmen. Laut der Studie „The Future of Fleets“, die Continental 2024 veröffentlichte, sehen etwa 76 % der befragten Flottenmanager die ansteigenden Kosten als größte Herausforderung. Seitdem sind zudem durch globale Krisen – die von etwa 46 % der befragten Flottenmanager als riskant eingestuft wurden – die Kraftstoffpreise stark angestiegen.
Als Flottenbetreiber muss man schauen, wo Prozesse kosteneffizient optimiert werden können.
Dabei ist es sinnvoll, langfristig zu denken. Denn es gibt durchaus Möglichkeiten, durch gute Planung nachhaltig die Gesamtkosten der Flotte anzupassen. Das Ergebnis ist auf lange Sicht effektiver als eine kurzfristige Senkung.
Ein erster und wichtiger Schritt sind die richtigen Reifen. Aber wie viel Einfluss haben die eigentlich auf die Gesamtkosten?
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Die Total Cost of Ownership (TCO)
Die Gesamtkosten der Flotte setzen sich aus einigen Bestandteilen zusammen:
- 2 % Reifen
- 21 % Kraftstoff
- 6 % Reparaturkosten und Wartung
- 10 % Verwaltungskosten
- 10 % Mautgebühren
- 10 % Versicherungen, Zinsen, etc.
- 8 % Fahrzeugabschreibung
- 33 % Gehalt der Fahrerinnen und Fahrer
Bei den Reifen sollte man über die Anschaffungskosten hinausschauen, denn gute Reifen können laut Hinnerk Kaiser, dem Leiter der Produktentwicklung EMEA bei Continental, letztendlich auch Einfluss auf die Faktoren Kraftstoffverbrauch und Reparaturkosten haben. Zusammen können diese 27 % der Gesamtausgaben ausmachen. Die Anschaffung der richtigen Reifen kann also dabei unterstützen, beide Ausgaben langfristig zu senken.
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Auswirkungen auf die Reparaturkosten
Wenn Reifen lange halten und seltener ersetzt werden müssen, spart auch das Geld. Es kann schon beim Kauf darauf geachtet werden, qualitativ hochwertige Reifen anzuschaffen, die sämtliche EU-Standards erfüllen und in Tests gut abgeschnitten haben.
Allerdings haben auch die besten Reifen irgendwann ausgedient. Eine Möglichkeit, um weiterhin Kosten zu sparen ist die Runderneuerung. Diese kann mehrfach durchgeführt werden und ermöglicht die weitere Nutzung vorhandener Reifenteile.
Unterstützung durch Continental
Continental bietet mit dem Programm „Lower Overall Driving Costs“ – kurz LODC – Unterstützung bei der Auswahl der richtigen Reifen. Bei dem Programm wird in Zusammenarbeit mit dem Kunden ein ganzheitlicher individueller Ansatz erstellt, um das Beste aus der Flotte herauszuholen und langfristig die Kosten durch den Faktor Reifen zu senken. Auf Grundlage der vom Kunden bereitgestellten Daten kann Continental eine transparente Lösung anbieten, die nicht verkaufsorientiert ist.
Es geht darum, um möglichst viel Betriebszeit aus den Reifen herauszuholen und den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren. Auch Maßnahmen zur Erweiterung der Reifenleistung werden in den Auswahlprozess mit einbezogen. Zudem gibt es ein datengesteuertes Servicemanagement, das den optimalen Zeitpunkt für Reifenchecks empfiehlt.
Mehr Informationen über das Programm bekommt ihr hier.
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