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Fahrradsicherheit durch Technologie erreichen

Neue Standards für sicheres Radfahren

Waren Sie schon einmal in einer Situation, in der Sie bremsen mussten, um einem Radfahrer auszuweichen, der plötzlich aus dem Nichts kam? Oder vielleicht sind Sie ein Radfahrer und müssen immer auf der Hut sein, weil Sie sich in einem potenziellen toten Winkel für Autofahrer befinden könnten. Egal wie vorsichtig man ist - als Autofahrer oder Radfahrer - Unfälle sind leider eine traurige Realität. Glücklicherweise können wir das Unfallrisiko reduzieren und so die Sicherheit beim Radfahren erhöhen!

Fahrräder haben keine Airbags, Aufprallschutz-Zonen und andere Sicherheitsvorkehrungen, um ihre Fahrer zu schützen. Die besten Maßnahmen für Radfahrer, um sicherer unterwegs zu sein, sind das Tragen eines stabilen Helms, helle Lichter und gut sichtbare Westen und Gadgets für die Fahrt. Es gibt jedoch auch technologische Lösungen, die die Fahrradsicherheit erhöhen, und Continental trägt zu deren Entwicklung bei.

Werfen Sie einen Blick auf die intelligenten Technologien und Sicherheitsinnovationen, die dazu beitragen, Radfahrer, Fußgänger und Autofahrer sicher auf den Straßen zu halten.

Ein Kurzstreckenradar, damit Sie mit gutem Gewissen abbiegen können

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Nach Angaben der Unfallforschung der Versicherer (UDV) geht ein Drittel aller tödlich verlaufenden Unfälle von Radfahrern auf das Konto von Abbiegeunfällen. Aus diesem Grund wird viel in die Entwicklung von Abbiege-Assistenzsystemen investiert und diese Investitionen erweisen sich als erfolgreich. Tatsächlich könnten 36 Prozent aller Unfälle, bei denen ein Radfahrer getötet wird, durch den Einbau eines Abbiegeassistenten verhindert werden - insbesondere bei Lkws.

Continental hat das Kurzstreckenradar mit 77 Gigahertz (GHz) entwickelt, das Bewegungsrichtung und Geschwindigkeit erkennt. Damit ist es das perfekte Hilfsmittel, um im Stadtverkehr souverän abzubiegen. Selbst wenn Sie beim Abbiegen einen Schulterblick machen, besteht immer die Gefahr, dass sich ein Radfahrer im toten Winkel befindet. Ein Abbiegeassistent erkennt den Radfahrer jedoch und es wird ein Signal an Ihre Bremsen gesendet, so dass Ihr Auto automatisch anhält, bevor Sie mit dem Radfahrer kollidieren. Diese Technologie würde selbstverständlich auch Fußgänger und Rollerfahrer schützen.

Freie Sicht für Lkws

Für Fahrer von Lastwagen, Bussen, Lieferwagen oder Wohnmobilen kann der städtische Verkehr eine äußerst belastende Situation sein. Die Straßen sind oft schmal und überall gibt es abgelenkte Fußgänger, die auf ihr Telefon schauen, und ringsum fahren Radfahrer. Mit Continental ProViu Detect kommen Sie sicher durch diese Menschenmassen und zu Ihrem Ziel. Die Technologie nutzt Sensordaten zur Unterscheidung von Fußgängern und Radfahrern. Besteht Kollisionsgefahr, werden Sie rechtzeitig gewarnt, entweder durch ein pulsierendes rotes Licht oder einen akustischen Warnton, der Sie vor dem sich bewegenden Objekt warnt.

Und das Beste daran: Es kann mit verschiedenen Zusatzfunktionen wie Radarsensoren und dem Kamerasystem von ProViu 360 aufgerüstet werden. Dabei handelt es sich um vier Fischaugen-Kameras, die an jeder Seite des Fahrzeugs angebracht sind. Anstatt nur von Ihren Seitenspiegeln und Ihrem sorgfältigen Urteilsvermögen abhängig zu sein, haben Sie eine 360-Grad-Vogelperspektive Ihres Fahrzeugs, die auf Ihrem Borddisplay dargestellt wird - was eine bessere Fahrsicherheit für alle Verkehrsteilnehmer um Sie herum gewährleistet.

Intelligentes Türbremssystem

Als Autofahrer hängen Sie bestimmt manchmal in schmalen Straßen hinter einem Radfahrer fest. Wenn Sie sich jedoch in seine Lage versetzen würden, könnte es gut sein, dass Sie ebenfalls mitten auf der Straße fahren würden, um Abstand zu geparkten Autos zu halten. Das Öffnen einer Autotür stellt in dem Moment, in dem ein Fahrradfahrer vorbeifährt, ein tödliches Risiko dar.

Das intelligente Türbremssystem von Continental kann Radfahrer durch Hinderniserkennung schützen. Das High-Tech-Steuerungssystem stoppt sofort das Öffnen der Fahrzeugtür, wenn ein Hindernis festgestellt wird. So verhindert die intelligente Bremsfunktion zuverlässig eine mögliche Kollision. Diese Technologie wird gerade speziell für autonome Fahrzeuge entwickelt. Bei der CES 2019 gewann sie sogar den Innovation Award in der Kategorie Fahrzeugintelligenz und Selbstfahrtechnik. 
Wenn Sie bereits das Nahbereichsradar mit 77 GHz-Technologie installiert haben, können Sie auch mithilfe des roten Blinklichts oder des akustischen Warnsignals vor einem vorbeifahrenden Fahrrad gewarnt werden.

Allgemeine Tipps zur Fahrradsicherheit

Unabhängig davon, ob Sie diese Innovationen im Bereich der Fahrradsicherheit bereits verwenden oder auch nicht, können alle Autofahrer einige Maßnahmen ergreifen, um Unfälle zu reduzieren. Beachten Sie diese Tipps für die Sicherheit aller Fußgänger und Radfahrer:

  • Lassen Sie beim Überholen eines Radfahrers so viel Platz wie beim Überholen eines Autos.
  • Halten Sie beim Fahren, vor allem bei erhöhter Geschwindigkeit, neben einem Radfahrer einen Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern oder 2 Metern ein.

Natürlich können auch Radfahrer ihren Beitrag leisten:

  • Wenn Sie Fahrrad fahren, tragen Sie immer einen Helm - auch wenn das Tragen eines Helms nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.
  • Seien Sie beim Fahrradfahren verantwortungsbewusst und verhalten Sie sich in Gefahrensituationen defensiv.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie für alle Verkehrsteilnehmer sichtbar sind und sich jederzeit Ihrer Umgebung bewusst sind.


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